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12.03.2012

Bohren mit Wechselplatten

Spektrum

Das Formbohren ist heute bei der steigenden Komplexität der Dreh- und Frästeilebearbeitung eine häufige Anwendung.

Bild 1: Bohren mit Wechselplatten

Formbohrer sind dabei in den unterschiedlichsten Ausführungen und Qualitäten am Markt verfügbar. Schwanog hat dieses Marktsegment vor der Einführung seines neuen Bohrsystems genau analysiert und sich weltweit mit Kunden über mögliche Verbesserungspotenziale abgestimmt. Dabei wurden immer wieder die hohen Kosten der Bohrwerkzeuge genannt, die als Verschleißteil komplett ersetzt werden müssen.

Hier sah das Schwanog-Konstruktionsteam den entscheidenden Ansatz für die Entwicklung eines Bohrsystems mit unterschiedlich breiten, austauschbaren Wechselplatten. Gleichzeitig konnte so die aus zahlreichen anderen Anwendungen wie Außenstechen, Innenstechen, Kerbverzahnen oder Wirbeln seit Jahrzehnten bewährte Schwanog-Wechselplatten-Systemphilosophie umgesetzt werden. Das PWP-D-System ist mit Plattenrohlingen in den Breiten 18, 23 und 28 mm erhältlich und ermöglicht so die Bearbeitung von Bohr-Durchmessern bis 28 mm.

In die Plattenrohlinge werden von Schwanog individuell nach Kundenzeichnung die gewünschten Bohrkonturen eingeschliffen. Kostenseitig großer Vorteil gegenüber dem klassischen Formbohren ist, dass der Schaft wiederverwendbar ist und bei Verschleiß nur die Platten gewechselt werden müssen. Die Produktivität kann laut Schwanog dank des neuen Systems bei Formbohr-Anwendungen deutlich gesteigert werden. Gleichzeitig lassen sich demnach die Kosten um bis zu 60 Prozent senken.

www.schwanog.com

Unternehmensinformation

Schwanog Siegfried Güntert GmbH

Niederschacher Straße 36
DE 78052 Villingen-Schwenningen
Tel.: 07721-9489-0
Fax: -99

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