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maschine+werkzeug 03/2020

Spitze für Bohrungen

Bohren

Der Vollhartmetallbohrer B21-SGL von Kennametal steigert mit seiner patentierten Spitzengeometrie und der PVD-AlTiN-Beschichtung Produktivität und Standzeit.

Der konstant steigende Spanwinkel der Bohrerstirn ermöglicht gleichmäßige Späne, reduzierte Schnittkräfte sowie eine stabile Schneide. Bild: Kennametal

Der konstant steigende Spanwinkel der Bohrerstirn ermöglicht gleichmäßige Späne, reduzierte Schnittkräfte sowie eine stabile Schneide. Bild: Kennametal

Mit dem B21-SGL bringt Kennametal einen Vollhartmetallbohrer mit innerer Kühlmittelzuführung auf den Markt, der speziell für die Bearbeitung von nicht rostenden Stählen sowie Legierungen auf Nickel- und Kobaltbasis konzipiert wurde. Bei Luft- und Raumfahrtkomponenten sowie Energieanwendungen müssen Bohrungen schnell und mit äußerster Wiederholgenauigkeit eingebracht werden.

»In Kundentests schneidet der B21-SGL-Bohrer gegenüber Produkten des Wettbewerbs stets besser ab. Mit ihm lassen sich mehr Löcher in kürzerer Zeit bohren und auch bei den Kriterien Bohrungsgeradheit und Oberflächenqualität überzeugt das neue Werkzeug. Durch die neue Ausführung kommt es kaum noch zu Ausbrüchen, die sonst häufig zu einem Ausfall eines Bohrers führen. Und dank der besonderen Spitzengeometrie mit spezieller Spannut ist der Druck beim Bohren so gering wie sonst bei keinem Bohrer auf dem Markt. Dadurch können selbst Werkstücke mit anspruchsvollen Geometrien mühelos bearbeitet werden«, betont Frank Martin, Produktmanager bei Kennametal und verantwortlich für Vollhartmetallbohrer. Die spezielle Spitzengeometrie des B21-SGL-Bohrers, die polierte Schneide, der negative Spanwinkel und die besondere Spannutenausführung verringern die Aufbauschneidenbildung sowie die entstehenden Schnittkräfte und erleichtern die Spanabfuhr.

Bedenkt man außerdem, dass der neue Bohrer aus der äußerst verschleißfesten Sorte KCMS15 mit besonders hohem Aluminiumgehalt gefertigt wird, versteht man auch, warum dieses Werkzeug eine so lange Lebensdauer hat und warum Bohrungen schneller und genauer eingebracht werden können. »Einige unserer Kunden berichten, dass die Standzeiten der Werkzeuge bei der Bearbeitung vieler anspruchsvoller Materialien mit den neuen Bohrern nun doppelt oder sogar bis zu sechsmal so lang sind, und das selbst dann, wenn der Vorschub, wie das teilweise der Fall war, um bis zu 50 Prozent erhöht wurde«, erklärt Martin.

Generell ist die Bohrungsbearbeitung ein äußerst anspruchsvoller Vorgang. In besonderem Maße gilt dies jedoch bei der Herstellung von Turbinen. Da die Bohrungen meist erst am Ende des Produktionszyklus eingebracht werden, kann ein defekter Bohrer unter Umständen dazu führen, dass technologisch höchst anspruchsvolle Komponenten im Wert eines fünfstelligen Betrags beschädigt oder sogar zerstört werden. »Jede Fertigung, die eine hohe Anzahl von Löchern in Werkstoffe wie Inconel, Titan, rostfreie Stähle und andere Hochtemperaturlegierungen bohren muss, kann von dem neuen Bohrer nur profitieren. Da die Nachfrage nach Flugzeugtriebwerken des LEAP-Typs immer weiter steigt, ist das Werkzeug besonders für Hersteller von Luft- und Raumfahrtkomponenten interessant«, ergänzt Matthieu Guillon, Key Account Manager für den Bereich Luft- und Raumfahrt.

www.kennametal.com

Unternehmensinformation

Kennametal Shared Services GmbH

Wehlauer Straße 73
DE 90766 Fürth
Tel.: 0911-9735-0
Fax: -388

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