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17.12.2015

Alternativ einsetzbare Zentrierspitzen für Bohrkronenbohrer

Für den Bohrkronenbohrer Kub-Centron-Powerline von Komet, der durch seine Mehrschneidigkeit für hohe Vorschubwerte und damit kurze Fertigungszeiten sorgt, gibt es jetzt zwei neue, alternativ einsetzbare Zentrierspitzen.

Die Zentrierspitze des  Komet-Kub-Centron-Powerline gibt es für verschiedene Werkstoffe und Bearbeitungssituationen. Sie sitzt in einer Bohrkrone, die mit zwei vierschneidigen Wendeschneidplatten bestückt ist. Bild: Komet Group

Die Zentrierspitze des Komet-Kub-Centron-Powerline gibt es für verschiedene Werkstoffe und Bearbeitungssituationen. Sie sitzt in einer Bohrkrone, die mit zwei vierschneidigen Wendeschneidplatten bestückt ist. Bild: Komet Group

Die Komet-Bohrspezialisten haben eine zweite Zentrierspitze entwickelt, die mit einem speziellen Anschliff und einer Beschichtung für den Einsatz bei rostfreien Stählen optimiert ist. Das Substrat ist ein bislang vor allem für Verschleißschutz-Aufgaben genutztes Hartmetall, das laut Komet ungleich höhere Zähigkeit als die ursprüngliche HM-Sorte aufweist.

Die neue Zentrierspitze eignet sich damit für Arbeitssituationen, in denen Schwingungen und leichte Schläge auftreten können, und für schwierige Werkstoffe, die Schnittgeschwindigkeiten zwischen 30 und 80 m/min erfordern. Für große Werkzeugdurchmesser, bei denen die Zentrierspitze noch geringeren Schnittgeschwindigkeiten – zwischen 10 und 30 m/min – ausgesetzt ist, bietet die Komet Group eine dritte Zentrierspitze an, die aus HSS besteht. Sie weist ebenfalls den Spezialanschliff für rostfreie Stähle und die entsprechende Beschichtung auf.

Die Zentrierspitze ist ein wesentliches Element des Komet-Kub-Centron-Powerline. Sie führt das Werkzeug exakt in der Bohrachse und gewährleistet somit Maßhaltigkeit, Geradheit und höchste Prozesssicherheit in Bohrtiefen bis zu 9×D. Die Bohrkrone ist mit zwei, oder je nach Durchmesser mehreren Quatron-Wendeschneidplatten bestückt, die für hohe Stabilität und eine optimale Spanabfuhr sorgen.

Durch die Schnittaufteilung pro Seite sind kurze Späne auch bei extrem schlecht zerspanbaren Werkstoffen möglich. Die vier Schneidkanten pro Wendeschneidplatte, verschiedene Substrate und Beschichtungen sowie abgestimmte Topografien für hohe Spankontrolle und weichen Schnitt ermöglichen hohe Standzeiten und tragen zu wirtschaftlicher Zerspanung bei.

Unternehmensinformation

KOMET GROUP GmbH

Zeppelinstraße 3
DE 74354 Besigheim
Tel.: 07143-373-0
Fax: -233

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