nach oben
maschine+werkzeug 07/2019

Verschleißfest

Fräsen

Mit der High-End-Fräserlinie ›Iguana‹ hat Zecha einen großen Schritt im Segment diamantbeschichteter Hartmetallwerkzeuge gemacht. Nun sind zu den bestehenden drei Serien drei neue mit Kantenschutz dazugekommen.

Die neuen ›Iguana‹-Werkzeuge mit Kantenschutz und eingearbeiteter Helix sind für die Bearbeitung hochabrasiver Werkstoffe geeignet. Bild: Zecha

Die neuen ›Iguana‹-Werkzeuge mit Kantenschutz und eingearbeiteter Helix sind für die Bearbeitung hochabrasiver Werkstoffe geeignet. Bild: Zecha

Bei den bestehenden ›Iguana‹-Serien 902, 912 und 915 sorgen die gezielte Bearbeitung der Schneidkanten mittels Lasertechnik (R = 1 μ) und die spezielle Schneidengeometrie für verringerte Schnittkräfte. Das hat eine geringere Zerspantemperatur zur Folge, wodurch die Werkzeuge höhere Standzeiten und Standwege erreichen.

Ein weiterer Vorteil der Laserbearbeitung sind die Werkzeugschneiden ohne Cluster, die eine bessere Oberflächenqualität im Vergleich zu den herkömmlichen diamantbeschichteten Werkzeugen haben. Die Iguana-Fräser von Zecha meistern die Zerspanung von NE-Metallen wie Kupfer oder Hochleistungskupferlegierungen mit Bravour.

Mit den neuen, kantenstabilisierten High-End-Fräsern stellt sich Zecha den Herausforderungen der PEEK-Bearbeitung. Dieser hochabrasive Werkstoff führt zu einem schnellen Verschleiß gängiger Werkzeuge und infolge des Schneidkantenverschleißes entwickelt sich starke Reibungswärme. Das führt zu einer schlechteren Oberflächengüte des Werkstücks und einer steigenden Gratbildung.
Ein Lösungsansatz für dieses Problem sieht Zecha in der Verwendung der Iguana-Fräser. Durch die optimierte Geometrie werden die Schnittigkeit sowie die Spanabfuhr verbessert. Es kann nahezu kein Werkzeugverschleiß festgestellt werden, wodurch sich die Werkzeugstandzeit erhöht. Auch die zusätzliche Nacharbeit aufgrund von Gratbildung entfällt. Ebenfalls ein Vorteil der Fräserlinie ist die Möglichkeit zur Nass- und Trockenbearbeitung.

Das Einsatzgebiet dieser neuen Werkzeugtechnik ist laut Zecha noch nicht ausgeschöpft. Anhand neuer Erkenntnisse ist es dem Unternehmen nun gelungen, die Iguana-Serien mit eingebrachter Helix zu fertigen. Die fast frei wählbare Spiralisierung der Werkzeuge verspricht große Verbesserungen in weiteren Einsatzbereichen. Schwer zerspanbare Werkstoffe wie faserverstärkte Kunststoffe oder bleifreie Messinglegierungen können dank der positiven Helix-Eigenschaften – weicher Schnitt, verrundete Nutformen und bessere Spanabfuhr – optimal bearbeitet werden. Typische Herausforderungen wie Präzision, Standzeiten und manuelle Nacharbeit werden effizient gemeistert. Die spiralisierten Werkzeuge gibt es neben Kugel-, Torus- und Schaftfräser auch erstmalig als Spiralbohrer.

www.zecha.de

Unternehmensinformation

Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmH

Benzstraße 2
DE 75203 Königsbach-Stein
Tel.: 07232-3022-0
Fax: -25

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

Comau: Neueste Trends zur Smart Factory


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics