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maschine+werkzeug 07/2019

Lösungen für Drehautomaten

Stechen

Schwanog hat sein Programm für ›Escomatic‹-Maschinen des Schweizer Unternehmens Esco erweitert. Mit neuen Stechwerkzeugen verspricht der Werkzeughersteller 40 Prozent weniger Werkzeugkosten.

Schwanog hat Grundhalter auf Basis der bewährten DCI- und WEP-Systeme entwickelt und konstruiert. Bild: Schwanog

Schwanog hat Grundhalter auf Basis der bewährten DCI- und WEP-Systeme entwickelt und konstruiert. Bild: Schwanog

Die ›Escomatic‹-Drehautomaten von Esco zeichnen sich gegenüber konventionellen Drehautomaten durch ein besonderes Funktionsprinzip aus: Das Material wird als Ring- oder Stangenmaterial zugeführt. Der entscheidende Unterschied ist, dass das Material nicht rotiert, sondern durch einen rotierenden Werkzeugkopf bearbeitet wird. Dieses Prinzip führt durch die gleichmäßige Materialzuführung und die kurze Distanz der Werkzeuge zum Werkstück zu kurzen Zykluszeiten und einer hohen Produktivität.

Auf Anregung zahlreicher Kunden hat Schwanog sein Programm für Escomatic-Maschinen ausgebaut. So sind komplette Lösungen für die Baureihen ›New Mach‹ sowie ›D2/D4/D5/D6‹ verfügbar. Für jede Baugruppe wurden Grundhalter entwickelt und konstruiert, jeweils in linker und rechter Ausführung. Dazu hat Schwanog seine bewährten DCI- und WEP-Systeme als Grundlage genutzt. Durch den Einsatz der Stechwerkzeuge mit Wechselplatten lassen sich die Werkstückkosten um 40 Prozent reduzieren. Denn bei Verschleiß der Werkzeuge muss statt des kompletten Werkzeugs nur die Platte gewechselt werden.

Ein weiterer Vorteil ist die hohe Wechselgenauigkeit der Schwanog-Lösungen. Denn dadurch kann das separate Einstellen bei einem Werkzeugwechsel entfallen, was die Rüstkosten reduziert. Werden spezielle Oberflächenbeschichtungen für die Werkzeuge eingesetzt, greift ein weiterer Vorteil der wechselbaren Stechplatten, da nur die Platte selbst und nicht das gesamte Werkzeug beschichtet werden muss. Das senkt gerade bei hohen Stückzahlen die Kosten.

Kompetenter Partner

Schwanog sieht noch enorme Potenziale zur Kostensenkung am Markt, sowohl für die Herstellung von Drehteilen als auch von Frästeilen. Peter Schöninger, Vertriebsleiter bei Schwanog, weiß: »In den international hart umkämpften Märkten für Präzisionsteile, wo oftmals um zehntel Cent gekämpft wird, können wir mit unseren Lösungen die Werkstückkosten um 40 Prozent senken. Und von Kundenseite genügt eine Werkstückzeichnung mit den wichtigsten Anforderungen, um in kurzer Zeit Lösungen anzubieten.«

Da die wirtschaftlichen Vorteile nach eigenen Angaben für Schwanog sprechen, wurde oftmals als einziger Nachteil die Lieferzeit gegenüber ab Lager geführten Standardwerkzeugen ins Feld geführt. Auch hier tätigt das Unternehmen hohe Investitionen, um die Prozesse von der Auftragsbearbeitung über die Fertigung bis zur Logistik zu optimieren. Vor allem die Investitionen in die robotergestützten Fertigungsanlagen zahlen sich aus und schaffen hervorragende Laufzeiten. So können heute Wiederholteile mit individuell geschliffener Kontur auf Wunsch in 48 Stunden nach Auftragseingang versandt werden.

www.schwanog.com

Unternehmensinformation

Schwanog Siegfried Güntert GmbH

Niederschacher Straße 36
DE 78052 Villingen-Schwenningen
Tel.: 07721-9489-0
Fax: -99

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