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maschine+werkzeug 05/2011

400 Prozent mehr Standzeit

Werkzeuge

Fräsen - Beste Oberflächengüten mit sehr hohen Bearbeitungsgeschwindigkeiten vereint der neue Schrupp- und Schlichtfräser ›Softmill‹ des Werkzeugspezialisten Kempf. Durch seine innovative Geometrie läuft das Werkzeug sehr ruhig.

Mit dem Fräser ›Softmill‹ hat der Reichenbacher Werkzeugspezialist Kempf den Spagat geschafft, feine Oberflächen mit deutlich höheren Vorschüben herzustellen als dies mit Standardfräsern möglich wäre. Das Erfolgsgeheimnis liegt in der innovativen Geometrie. Sie ist ungleich geteilt und hat unterschiedliche Drallwinkel. Dadurch verteilen sich die Schnittkräfte optimal, es entsteht ein geringerer Schnittdruck und eine verminderte Leistungsaufnahme an der Schneide. Das Werkzeug wird dadurch besonders erfolgreich stabilisiert, sodass Vibrationen nahezu eliminiert werden. Die Folge ist ein extrem ruhiger Lauf, mit dem der Anwender eine wesentlich bessere Oberflächengüte bei Schlichtoperationen erreicht. Beim Nuten- und Schruppfräsen kann er deutlich höhere Vorschübe realisieren.

Durchdachte Details

Der doppelte Schneideneckenschutz mit kleiner Eckenschutzfase und Stirnkorrektur auf allen Softmill-Fräsern bewahren das Werkzeug erfolgreich vor Beschädigungen und tragen in Kombination mit dem vibrationsfreien Lauf zu enormen Standzeiterhöhungen gegenüber herkömmlichen Fräsern bei.

Dejan Strtak, Technischer Leiter bei Kempf: »Mit Softmill sind bis zu 60 Prozent höhere Vorschübe im Vergleich zu herkömmlichen Fräsern möglich. Darüber hinaus halten sie bis zu 400 Prozent länger als etwa normale Standardfräser vom Typ N. Dadurch ist der Softmill-Fräser zum Abtragen großer Spanvolumen geeignet, also auch zum Schruppen.«

Softmill-Fräser von Kempf gibt es in verschiedenen Ausführungen zur materialorientierten Fräsbearbeitung: KF 100, vierschneidig, Typ UNI, ist mit 35/38-Grad-Spirale universell einsetzbar zum Nuten, Schruppen und Schlichten in Stahl, hochlegiertem Stahl und sogar gehärtetem Stahl bis 1600 N/mm2. KF 101, Typ Uni, hat drei Schneiden und ist mit 41/43- und 45-Grad-Spirale zum Nuten, Schruppen und Schlichten in Stahl, hochlegiertem Stahl und gehärtetem Stahl bis 1400 N/mm2 (44 HRC) geeignet. Als Dreischneider ist KF 101 mit größerem Spanraum zudem für extrem hohe Schnitttiefen nutzbar.

Der vierschneidige KF 102, Typ INOX, hat eine verbesserte Spanabfuhr und ist Schlicht-, Schrupp-Schlicht- und Schruppwerkzeug in einem. Besonders prädestiniert ist der Fräser zur Zerspanung von VA-Stählen beziehungsweise rostfreien Stählen.

Der vierschneidige KF 103, Typ Alu, ist als VHM-Hochleistungsfräser besonders gut geeignet zum Fräsen von Aluminiumwerkstoffen. Mit dem 40/42-Grad-Spiralwinkel lassen sich auch länger spanende und NE-Materialien optimal bearbeiten. Für Feinstschlicht-HSC-Operationen und zum Semischruppen mit Zustellbreiten von 0,3xD eignet sich der sechsschneidige Schlichtfräser KF 110, Typ UNI. Durch hohe Drallwinkel werden extrem gute Oberflächenqualitäten erzielt.

  • Softmill-Fräser von Kempf gibt es in verschiedenen Ausführungen zur materialorientierten Fräsbearbeitung. Neben dem dreischneidigen KF 101, bietet der Hersteller die vierschneidigen KF 100, KF 102 und KF 103 sowie den KF 110 mit sechs Schneiden an.

    Softmill-Fräser von Kempf gibt es in verschiedenen Ausführungen zur materialorientierten Fräsbearbeitung. Neben dem dreischneidigen KF 101, bietet der Hersteller die vierschneidigen KF 100, KF 102 und KF 103 sowie den KF 110 mit sechs Schneiden an.

  • Bild 2: 400 Prozent mehr Standzeit

    Bild 2: 400 Prozent mehr Standzeit

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Unternehmensinformation

Kempf GmbH

Leintelstraße 8
DE 73262 Reichenbach
Tel.: 07153-9549-0
Fax: -49

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