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Bildergalerie zum Beitrag "1 Frage - 3 Antworten"

Was halten Sie von der Fertigungstechnik ›Trochoidales Fräsen‹?

3 Antworten von...

  • Viktor Pfeif Geschäftsführender Gesellschafter der P&P Dreh- und Frästeile GmbH in Immendingen

    Viktor Pfeif Geschäftsführender Gesellschafter der P&P Dreh- und Frästeile GmbH in Immendingen

    Trochoidales Fräsen habe ich bereits vor rund zwölf Jahren in der Ausbildung kennengelernt. Mit unserem neuen Bearbeitungszentrum ›YCM NXV 1020 A‹ setzen wir diese Technik regelmäßig ein – je nach Bedarf etwa zwei- bis dreimal im Monat sowohl bei Stahl- als auch bei Aluminiumteilen. In der Regel lohnt sich diese Frästechnik bei Teilen, bei denen wir tiefe Konturen fräsen und viel Material wegnehmen. Das bringt eine Zeitersparnis von 30 bis 50 Prozent, und gleichzeitig schont man das Werkzeug. Die Programmierung erledigen wir direkt an der Steuerung der Maschine.

  • Martin Schultheis Geschäftsführer der Qmax Plus GmbH in Ransbach-Baumbach

    Martin Schultheis Geschäftsführer der Qmax Plus GmbH in Ransbach-Baumbach

    Diese Frästechnik eignet sich hervorragend zum Nutenfräsen, wenn Vibrationen im Spiel sind oder auch besonders in hochhitzebeständigen Werkstofflegierungen wie Titan, Inconel und Hastelloy, da 85 bis 90 Prozent der Wärme mit den Spänen abgeführt wird. Bei einem Verhältnis 2 x D, also doppelte Tiefe der Nut zum Fräserradius, ist dies eine ausgezeichnete Methode. Wir erzeugen hier lange dünne Späne, bedingt durch den kontrollierten Fräsbogen mit maximaler radialer Zustellung unter Ausnutzung der kompletten Schneidenlänge. Somit ergeben sich sehr geringe Schnittkräfte.

  • Uwe Weihrauch Geschäftsführer der Werkzeugbau Dieter Weihrauch GmbH in Suhl

    Uwe Weihrauch Geschäftsführer der Werkzeugbau Dieter Weihrauch GmbH in Suhl

    Wir setzen das trochoidale Fräsen seit rund einem Jahr auf zwei Bearbeitungszentren ein. Anfangs war ich skeptisch, aber in der Praxis hat sich gezeigt, dass das Verfahren richtig gut ist. Wir fräsen damit Taschen in Formplatten aus Werkzeugstahl, meistens über Nacht. Gerade für die mannlose Fertigung ist trochoidales Fräsen ideal, da die Maschine sehr sicher und stabil läuft und keine Kontrolle notwendig ist. Der Fräser ist zudem immer im Material, was ein größeres Spanvolumen in kürzerer Zeit ermöglicht. Die Frästechnik ist auch sehr maschinenschonend, da die Kräfte bei der Bearbeitung gleichmäßig verteilt werden.

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