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maschine+werkzeug 02/2020

Leistung hoch, Kosten runter

Fräsen

Wechselkopfsysteme sind eine günstige Alternative zu VHM-Schaftfräsern. Multilock von Ceratizit mit präzisionsgesinterter Schnittstelle zwischen Wechselkopf und Halter garantiert hohe Stabilität und lange Standzeiten.

Zwei Hartmetall-Sorten mit Dragonskin-Beschichtung ermöglichen hohe Standzeiten und Zeitspanvolumen. Bild: Ceratizit

Zwei Hartmetall-Sorten mit Dragonskin-Beschichtung ermöglichen hohe Standzeiten und Zeitspanvolumen. Bild: Ceratizit

Dort, wo komplexe Konturen hergestellt oder Problemwerkstoffe bearbeitet werden müssen, sind Vollhartmetall-Werkzeuge im Einsatz. Beispielhaft für diese Anwendungen sind etwa der Werkzeug- und Formenbau, die Luft- und Raumfahrt oder die Hydraulikindustrie. Doch je größer der Durchmesser der Werkzeuge, desto höher sind auch die damit verbundenen Investitionen. Mit modularen Wechselkopfsystemen, die aus einem Fräskopf aus Vollhartmetall und einem günstigen Halter bestehen, lassen sich diese Werkzeugkosten erheblich senken. Zudem überzeugt die Flexibilität solcher Wechselkopfsysteme, da pro Halter verschiedene Fräsköpfe eingesetzt werden können.

Die Wechselkopflösung ›Multilock‹ von Ceratizit mit der präzisionsgesinterten, formschlüssigen Schnittstelle ›Captive Pocket‹ gewährleistet höchste Stabilität und Performance, da die optimale Kraftübertragung prozesssicheres Bearbeiten und hohe Werkzeugstandzeiten ermöglicht. Dadurch erreicht das System ein Level an Stabilität, das fast an Vollhartmetall-Werkzeuge herankommt.
Außerdem gewährleistet der Formschluss maximale Steifigkeit am Halter, sodass eine Plan- und Rundlaufgenauigkeit von 0,02 Millimetern erreicht wird. Halter und Kopf wirken zudem schwingungsdämpfend. Dadurch werden optimale Fräsergebnisse und hohe Oberflächengüten erzeugt, die eine Nachbearbeitung unnötig machen. Mit dem MultiLock Wechselkopfsystem sind Zerspaner in der Lage, immens viele Anwendungen abzudecken.

Die Stahl-Hartmetall-Kombination erzeugt erstklassige Oberflächengüten. Bild: Ceratizit

Die Stahl-Hartmetall-Kombination erzeugt erstklassige Oberflächengüten. Bild: Ceratizit

Durch den Einsatz von Einschraubadaptern stehen vielfältige Werkzeugaufnahmen und -längen zur Verfügung, die eine enorme Flexibilität in der Fertigung bieten. Fräsköpfe sind als Hochvorschub-, Torus- und Radiusfräser im Durchmesserbereich von 12 bis 25 Millimetern und 45-Gard-Entgratfräser im Durchmesser 12 und 16 Millimetern erhältlich. Die HFC- und Torus-Köpfe werden durch eine Bohrung im Wechselkopf stirnseitig mit dem Halter verschraubt, was ein zügiges Wechseln ermöglicht. Das vermeidet unnötige Maschinenstillstände.

Zwei innovative Hartmetall-Sorten mit ausgereifter Schneiden-Geometrie decken die meisten Anwendungen ab und sind dank Dragonskin-Beschichtungstechnologie besonders leistungsstark. Die PVD-beschichtete CTPX225 ist eine zuverlässige Feinstkorn-Hartmetallsorte mit ausreichend Zähigkeitsreserven für den universellen Einsatz. Die CTC5240 verfügt über eine TiB2 basierte Beschichtung und ist die Spezialsorte für die Bearbeitung von Titan und Titanlegierungen.

Praxistests bestätigen sehr hohe Werkzeugstandzeiten und hohe Spanvolumina des Wechselkopfsystems. In Werkzeugstahl konnte sogar ein 310 Prozent höheres Zeitspanvolumen, als mit vergleichbaren Wettbewerbsprodukten erzeugt werden. Die Standzeiten wurden zudem von 14 Minuten auf 92 Minuten signifikant erhöht.

www.ceratizit.com

Unternehmensinformation

CERATIZIT Deutschland GmbH

Daimlerstr. 70
DE 87437 Kempten
Tel.: 0831-57010-0
Fax: 0831-57010-3559

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