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13.08.2014

Vom Wohnzimmer in die Welt

Nach drei Jahrzehnten im IT-Geschäft ist Tebis weiter am Ball. Die CAD/CAM-Technologie hat in diesem Zeitraum dramatische Veränderungen erlebt. Tebis hat diese Entwicklungen maßgeblich mit geprägt.

1984: Es muss eine technische Aufbruch- und Gründerzeit gewesen sein damals. In Deutschland wurde zum ersten Mal eine E-Mail empfangen. Der erste Laserdrucker erblickte das Licht der Welt und mit dem Macintosh 128k kam der erste massentaugliche PC mit Maus- und Menüsteuerung auf den Markt. In Moosach bei München gründeten junge, technikbegeisterte Männer eine Firma, um ihre Ideen umzusetzen: Die Firma Tebis war geboren. 30 Jahre später ist Tebis ein weltweit agierender, führender Anbieter von CAD/CAM-Systemen mit weltweit über 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und weit über 30 Millionen Euro Umsatz

Erste Schritte bis zum Durchbruch

Schon kurz nach der Gründung konzentrierten sich die Macher bei Tebis auf rechnerunterstützte Lösungen für Konstruktions- und Fertigungsprozesse. Seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es die ersten kommerziellen CAD-Systeme – die Konstruktionen und Anweisungen für die Maschinenbediener mussten jedoch weiterhin ausgedruckt werden. Etwa zur gleichen Zeit revolutionierte die numerische Steuerung (NC) die Welt der Werkzeugmaschinen. Die beiden Welten fanden bald zusammen, bis in die 80er Jahre steckte jedoch die NC-Programmierung auf 3D-CAD-Flächen in den Kinderschuhen. Zudem war die Technik sehr aufwändig und nur auf Mainframe-Rechnern verfügbar.

Tebis nahm sich der Herausforderung an und brachte 1986 mit der Version 1.0 das weltweit erste 3D-CAD-System auf den Markt, das auf MS-DOS-PCs lief. Die Steuerung erfolgte damals noch über ein Grafiktablett, auf dem quasi als Benutzeroberfläche ein Papier klebte, über das die Funktionen aufgerufen wurden. Der nächste Sprung kam 1989 mit der Tebis V2.0, die bereits ein interaktives Bildschirmmenü zu bieten hatte. Für die erste schattierte grafische Animation von Bauteilen im darauffolgenden Jahr war damals noch eine spezielle Grafikkarte notwendig.

Mit der Automill-Technik präsentierte Tebis 1990 ein zukunftsorientiertes Konzept, durch das der Durchbruch gelang: Mit einer Spezialversion der Version 2.1 wurde es möglich, über beliebig viele CAD-Flächen hinweg zu fräsen. Was heute selbstverständlich ist, war damals eine Sensation. Tests zu dieser Technik hatten im Jahr zuvor bei BMW stattgefunden. Kein Wunder aber, dass nicht nur der Münchner Automobilkonzern, sondern auch Firmen wie beispielsweise Daimler mit einem Großauftrag oder der Zulieferer Läpple ab sofort großes Interesse an der neuen Technik zeigten.

  • ...bis zum eigenen Unternehmenssitz in Martinsried.

    ...bis zum eigenen Unternehmenssitz in Martinsried.

  • Tebis Gründer Bernhard Rindfleisch, Vorstand

    Tebis Gründer Bernhard Rindfleisch, Vorstand

  • Tebis Gründer Jens Hagen, Aufsichtsratsvorsitzender

    Tebis Gründer Jens Hagen, Aufsichtsratsvorsitzender

  • Stationen des Wachstums: Vom Zweifamilienhaus in Moosach...

    Stationen des Wachstums: Vom Zweifamilienhaus in Moosach...

  • ...über gemietete Büros in München in der Baaderstraße...

    ...über gemietete Büros in München in der Baaderstraße...

  • ...und in der Westermühlstraße...

    ...und in der Westermühlstraße...

  • ...ging es weiter über gemietete Büros in Gräfelfing...

    ...ging es weiter über gemietete Büros in Gräfelfing...

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Inhaltsverzeichnis
Weiterführende Information
  • Kunden des Softwarehauses berichteten über ihre praktischen Erfahrungen.
    maschine+werkzeug 06/2014, SEITE 124

    30 Jahre CAD-/CAM-Kompetenz

    Perspektive - Markt

    Hausmesse - Im Rahmen einer Hausmesse hat der CAD/CAM-Experte Tebis in diesem Jahr das 30-jährige Bestehen des Unternehmens gefeiert. Über...   weiterlesen

Unternehmensinformation

Tebis Technische Informationssysteme AG

Einsteinstr. 39
DE 82152 Martinsried/Planegg
Tel.: 089-81803-0
Fax: 089-81803-8200

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