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14.11.2018

Generatoren aus Ingolstadt für den Weltmarkt

Vom Konstruktionsbüro zum global agierenden Hersteller von Generatoren: Das Start-up Bayerische Elektrische Maschinen (B.E.M.) ist innerhalb von nur vier Jahren zu einem global agierenden Hersteller von Generatoren für den Leistungsbereich 0,5 bis 20 Megawatt gewachsen. Welche Hürden das junge Unternehmen bislang nehmen musste und welchen Anteil das Softwarehaus DPS am Erfolg der Gründer hat, lesen Sie in unserer Reportage.


Solidworks erwies sich als richtige Entscheidung

Inzwischen hatten sie das Softwarehaus DPS, ein Solidworks Reseller, als kompetenten Partner mit ins Boot genommen. Der sollte sie bezüglich computergestützter Berechnung und Konstruktion unterstützen. Auch Account Manager Daniel Tieseler, ihr DPS-Kontaktmann, schüttelt lächelnd den Kopf in Erinnerung an die rasante Weiterentwicklung der B.E.M.-Produktpalette. „Man kann sagen, das Team ist extrem motiviert und zielstrebig“, sagt Tieseler. Die Physikerin Ning Sun, die sich durch ihre Tätigkeit als Betreuerin für Praktikanten und Doktoranden intensiv mit den computergestützten Programmen beschäftigt hatte, stand mit ihm in ständigem Austausch. Denn nur mit Hilfe einer soliden Software-Plattform, auf der alle Programme reibungslos ineinander greifen, konnte der gerade entstehende Produktbaukasten verwaltet und das Entwicklungstempo der Firma gehalten werden. Das gut ausgebaute Beratungsnetz DPSs nutzten sie anfangs noch intensiv, inzwischen seltener. Herr Vladislav Kugler, einer der Konstrukteure, fügt hinzu: „Die Programme anderer Anbieter wären auch geeignet gewesen, aber bei einem ist die Simulation nicht möglich, bei anderen waren die Lizenzkosten außerhalb des tragbaren Rahmen. Solidworks ist die goldene Mitte. Das war die richtige Entscheidung.“

  • Im Büro von B.E.M. tauscht sich Tao Wang mit der Physikerin Ning Sun über ein Detail der Falzmaschine aus. Der Bachelorand hat sie für das Werk in Wuxi entworfen. Bild: DPS Software

    Im Büro von B.E.M. tauscht sich Tao Wang mit der Physikerin Ning Sun über ein Detail der Falzmaschine aus. Der Bachelorand hat sie für das Werk in Wuxi entworfen. Bild: DPS Software

  • Die Physikerin Ning Sun arbeitet mit dem Programm Flow Simulation. Gerade  berechnet sie die Fluidströme. Daneben betreut sie die Praktikanten und Doktoranden. Bild: DPS Software

    Ning Sun arbeitet mit dem Programm Flow Simulation. Gerade berechnet sie die Fluidströme. Daneben betreut sie die Praktikanten und Doktoranden. Bild: DPS Software

  • Nan Qu, einer der beiden Firmengründer, macht sich auf einen Rundgang durch das Büro der B.E.M. Bild: DPS Software

    Nan Qu, einer der beiden Firmengründer, macht sich auf einen Rundgang durch das Büro der B.E.M. Bild: DPS Software

  • Huang Chen stellt Material für einen Kunden zusammen. Dazu rendert sie die Zeichnung eines Kollegen. Dank der realitätsgetreuen Oberflächen aus der SolidWorks Materialdatenbank kann sich der Kunde ein genaueres Bild des neuen Generators machen. Bild: DPS Software

    Huang Chen stellt Material für einen Kunden zusammen. Dazu rendert sie die Zeichnung eines Kollegen. Dank der realitätsgetreuen Oberflächen aus der SolidWorks Materialdatenbank kann sich der Kunde ein genaueres Bild des neuen Generators machen. Bild: DPS Software

  • Die gerenderte Ansicht eines Hochspannungsgenerators mittlerer Größe aus der Produktpalette von B.E.M. Bild: DPS Software

    Die gerenderte Ansicht eines Hochspannungsgenerators mittlerer Größe aus der Produktpalette von B.E.M. Bild: DPS Software

  • Applikation H30: Hochspannungsgeneratoren von B.E.M. werden für die Energieerzeugung in Kraftwerken eingesetzt - im Bild ein Gaskraftwerk. Bild: DPS Software

    Applikation H30: Hochspannungsgeneratoren von B.E.M. werden für die Energieerzeugung in Kraftwerken eingesetzt - im Bild ein Gaskraftwerk. Bild: DPS Software

  • Bei Bedarf konstruieren die B.E.M.-Mitarbeiter sogar die Maschinen für ihre Produktion selbst. Im Bild eine Falzmaschine für Isolatorpapier. Dieses Spezialpapier dient zur Vermeidung von Spannungsüberschlägen im Stator.  Ein Mitarbeiter generierte auf dem Composer ein Video der Maschine. Die Kollegen der Produktion in Wuxi konnten sich damit ein besseres Bild der Funktionsweise machen und rechtzeitig vor Bau der Falzmaschine ihre Verbesserungsvorschläge einbringen. Bild: DPS Software

    Bei Bedarf konstruieren die B.E.M.-Mitarbeiter die Maschinen für ihre Produktion selbst. Im Bild eine Falzmaschine für Isolatorpapier. Dieses Spezialpapier dient zur Vermeidung von Spannungsüberschlägen im Stator. Ein Mitarbeiter generierte auf dem Composer ein Video der Maschine. Die Kollegen der Produktion in Wuxi konnten sich damit ein besseres Bild der Funktionsweise machen und rechtzeitig vor Bau der Falzmaschine ihre Verbesserungsvorschläge einbringen. Bild: DPS Software

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Bei BEMPower ging es seit 2016 Schlag auf Schlag weiter. 2017 verkauften sie schon 13 Generatoren, an zwei Kraftwerksbetreiber und in diesem Jahr sollen es 76 werden. Das Team ist inzwischen auf rund 25 Mann angewachsen. In dem Büro in der Marie-Curie-Straße geht es lebhaft zu. An der Stirnwand des rund 40 qm großen Raumes sitzt Stefan Kleber, ein Franke mit leuchtend blauen Augen. Auf seinem Bildschirm läuft gerade das Programm Simulation Professional. Kleber simuliert das Verhalten des Generators beim Auftreten des Kurzschlussdrehmomentes, denn er will den Stator zusätzlich zur Schrumpfpassung, mit Schrauben sichern. „Die Ergebnisse der Simulation zeigen vereinfacht, wie sich der Druck auf die Schrauben auswirkt, das kann sogar ein Praktikant nachvollziehen“, lobt Kleber das Programm. Kleber beschäftigt sich auch mit komplizierten Frequenz- und Festigkeitsberechnungen. „Per Hand würde das Monate dauern. Heute geht so etwas über Nacht“, erklärt der Konstrukteur.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

DPS Software GmbH

Esslinger Strasse 7
DE 70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel.: +49 - 711 - 797310 72
Fax: +49 - 711 - 797310 29

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