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08.01.2020

Das sind die IT-/Datacenter-Trends 2020

Wachsende Datenmengen, eine sichere europäische Cloud, eine schnelle Modernisierung von Rechenzentren sowie der steigende Energieverbrauch sind aus Sicht von Rittal die IT-/Datacenter-Trends im Jahr 2020. Etwa die Verwendung von OCP-Technologie (Open Compute Project) und Wärmerückgewinnung bieten Lösungen für die aktuellen Herausforderungen.


Trend 3: Wärmerückgewinnung und direkte CPU-Kühlung

Von Rechenzentren werden hohe Energiemengen in Form von Abwärme an die Umwelt abgegeben. Mit Zunahme der Leistungsdichte im Datacenter steigen auch die Wärmemengen, die sich potenziell für andere Zwecke nutzen lassen. Bislang ist die Nutzung der Abwärme jedoch zu teuer, zum Beispiel weil sich selten Abnehmer in unmittelbarer Umgebung des Standortes finden. Auch ist eine Abwärme von 40 Grad, wie sie luftbasierte IT-Kühlsysteme erzeugen, deutlich zu niedrig, um diese wirtschaftlich sinnvoll zu verwenden. Insbesondere im Bereich High Performance Computing (HPC) erzeugen IT-Racks hohe Wärmelasten, die häufig mehr als 50 kW betragen. Für HPC ist die direkte Prozessorkühlung mit Wasser deutlich effizienter als eine Luftkühlung, sodass Rücklauftemperaturen von 60 bis 65 Grad zur Verfügung stehen.

  • Unternehmen benötigen die Sicherheit, dass sie ihre Cloud-Anwendungen auf gängigen Plattformen und in beliebigen Ländern betreiben können. Dafür wird eine anbieteroffene Multi-Cloud-Strategie benötigt. Bild: Rittal

    Unternehmen benötigen die Sicherheit, dass sie ihre Cloud-Anwendungen auf gängigen Plattformen und in beliebigen Ländern betreiben können. Dafür wird eine anbieteroffene Multi-Cloud-Strategie benötigt. Bild: Rittal

  • Oncite ist die erste »All In One Edge«-Lösung für echtzeitfähige industrielle Anwendungsfälle. Bild: Rittal

    Oncite ist die erste »All In One Edge«-Lösung für echtzeitfähige industrielle Anwendungsfälle. Bild: Rittal

  • Rittal bietet seine OCP-Racks mit 12V DC und 48V DC an. Die Racks sind energieeffizient durch Gleichstrom, standardisiert für kürzere Time-to-Market und skalierbar für flexiblere Anpassungen. Bild: Rittal

    Rittal bietet seine OCP-Racks mit 12V DC und 48V DC an. Die Racks sind energieeffizient durch Gleichstrom, standardisiert für kürzere Time-to-Market und skalierbar für flexiblere Anpassungen. Bild: Rittal

  • Die wasserbasierten LCP CW-Kühlsysteme für Rack- und Reihenkühlung von Rittal sind für hohe IT-Leistungsklassen konzipiert. Durch hohe Wasservorlauftemperaturen wird der Anteil der indirekten freien Kühlung gesteigert, wodurch sich die Betriebskosten reduzieren. Bild: Rittal

    Die wasserbasierten LCP CW-Kühlsysteme für Rack- und Reihenkühlung von Rittal sind für hohe IT-Leistungsklassen konzipiert. Durch hohe Wasservorlauftemperaturen wird der Anteil der indirekten freien Kühlung gesteigert, wodurch sich die Betriebskosten reduzieren. Bild: Rittal

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Bei diesen Temperaturen ist beispielsweise die Erwärmung von Brauchwasser möglich oder die Nutzung von Wärmepumpen bis hin zur Einspeisung in ein Fernwärmenetz. CIOs sollten jedoch beachten, dass selbst bei einer direkten CPU-Wasserkühlung nur etwa 80 Prozent der Abwärme aus einem IT-Rack geführt werden kann. Für die restlichen 20 Prozent wird weiterhin eine IT-Kühlung für das Rack benötigt.

Auf dem Digital-Gipfel 2019 der Bundesregierung wurde in der entsprechenden Arbeitsgruppe das Thema Wärmerückgewinnung diskutiert, die hohen Handlungsbedarf aufzeigte. Daher geht Rittal davon aus, dass sich im Jahr 2020 deutlich mehr CIOs damit beschäftigten werden, wie sich die bislang ungenutzte Abwärme des Datacenters wirtschaftlich nutzen lässt.


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