nach oben
maschine+werkzeug 09/2019

AM-Potenziale voll nutzen

CAD/CAM

Mit der Erweiterung ›Additive Manufacturing‹ ist Hypermill von Open Mind für 3D-Druck-Verfahren gerüstet und ermöglicht zugleich die Hybridbearbeitung mit additiver und subtraktiver Fertigung auf einer Maschine.

Mit Hypermill Additive Manufacturing lassen sich auch hybride Bearbeitungen ausführen, wie etwa diese Reparatur einer Turbinenschaufel. Bild: Open Mind

Mit Hypermill Additive Manufacturing lassen sich auch hybride Bearbeitungen ausführen, wie etwa diese Reparatur einer Turbinenschaufel. Bild: Open Mind

Die Hypermill-Erweiterung ›Additive Manufacturing‹ eröffnet 3D-Druckverfahren wie Direct-Energy-Deposition-Verfahren (DED) und dem Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) die flexiblen Möglichkeiten hochkomplexer Fünf-Achs-Simultanbearbeitung. Die Steuerung laserbasierter Pulverdüsenbearbeitungsköpfe wie auch das Lichtbogenschweißen für den punktuellen Werkstoffauftrag lassen sich mit der Software komfortabel programmieren und automatisch zur Kollisionsvermeidung simulieren.

Der Laserbearbeitungskopf wird in der Erweiterung ›Additive Manufacturing‹ von Hypermill detailgetreu abgebildet.  Bild: Open Mind

Der Laserbearbeitungskopf wird in der Erweiterung ›Additive Manufacturing‹ von Hypermill detailgetreu abgebildet. Bild: Open Mind

Auch in der additiven Fertigung mit dem Pulverbettverfahren (Powder Bed Fusion – PBF) können die Potenziale durch Hypermill jetzt voll ausgeschöpft werden. Wo 3D-Druckteile nicht die gewünschte Präzision bieten oder wo Stützstrukturen entfernt werden müssen, kann über zerspanende Fünf-Achs-Verfahren nachbearbeitet werden. Selbst schwer zugängliche Bereiche lassen sich mit Hypermill sicher bearbeiten. Als integraler Bestandteil der Prozesskette unterstützt das CAD/CAM-System von Open Mind diese Nachbearbeitung: Die gedruckten Bauteile werden analysiert, auf Maß gefräst und geprüft.

Alle Prozesse integriert

Doch der CAM-Spezialist treibt die Realisierung integrierter Prozessketten noch weiter. In hybriden Fertigungsprozessen (Hybrid Manufacturing) werden additive und subtraktive Fertigung in einer Werkzeugmaschine kombiniert. Hier ist der Anwender mit Hilfe von Hypermill nun in der Lage, das Auftragsschweißen und die Fräsbearbeitung gemeinsam zu programmieren. Dabei gewährleisten eine detailgetreue Auftrags- und Abtragssimulation sowie eine Rohteilnachführung zwischen den einzelnen Bearbeitungsschritten größtmögliche Prozesssicherheit. »Unser frühzeitiges Engagement für industrielle Verfahren der additiven Fertigung trägt jetzt Früchte. Mit Hypermill Additive Manufacturing steigern wir Effizienz, Präzision und Prozesssicherheit der additiven und hybriden Fertigung. Weil wir diese neuen Verfahren so in die etablierten Prozessketten einbinden, steigern wir deren Effizienz und Einsatzmöglichkeiten«, betont Volker Nesenhöner, CEO bei Open Mind.

»Wir sind sicher, dass wir so zu vielen innovativen Lösungen beitragen und die Anwendungsmöglichkeiten der neuen Verfahren deutlich verbreitern werden.« Wichtige Anwendungsfälle werden die Reparatur beschädigter Bauteile sein – etwa im Formen- und Werkzeugbau oder die Reparatur von Turbinenschaufeln, beispielsweise für Flugzeuge. Es eröffnen sich zudem völlig neue Möglichkeiten bei der Kombination unterschiedlicher Werkstoffe, etwa wenn hochwertige Materialschichten auf Trägerwerkstoffe aufgetragen werden.

www.openmind-tech.com

Unternehmensinformation

OPEN MIND Technologies AG

Argelsrieder Feld 5
DE 82234 Weßling, Oberbay
Tel.: 08153-933-500
Fax: -501

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

Bruker Alicon: Koordinatenmesstechnik in Kombination mit kollaborativen Robotern


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics