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19.04.2017

»Wir wollen Deutschland zu einem der wichtigsten Märkte für unsere Steuerungen machen.«

Im Interview berichten Stefan Raff, Regionalvertriebsleiter Südwest bei Fanuc, und Nils Tersteegen, Marketingleiter bei Fanuc, über Herausforderungen und Ziele der Branche.

Was gibt es bei Fanuc auf der Moulding Expo 2017 zu sehen?

Stefan Raff: Wir werden das gesamte Fanuc-Programm ausstellen: vom Elektrodenfräsen, Erodieren und Spritzgießen über Roboter bis hin zur Steuerungstechnik – natürlich ausgerichtet auf den Werkzeug- und Formenbau. Wir bringen auch neue Maschinen mit neuen iHMI-Bedienoberflächen mit.

Welche Maschinen sind das konkret?

Stefan Raff: Es gibt beim Fräsen eine neu aufgelegte Serie der ›Robodrill‹ und beim Erodieren neue Maschinen der ›Robocut‹-Serie, ausgestattet mit der neuen Bedienoberfläche, die vor allem für den Einzelanwender deutlich einfacher wird.

Hier können Sie die Maschinen sehen, die Fanuc auf der Moulding Expo zeigen wird:

  • Die neue ›Robocut C800iB‹ ist mit 800 mal 600 mal 310 Millimeter für Werkstücke bis 3.000 Kilogramm geeignet, was sie für Hersteller großer Spritzgießwerkzeuge und Lohnfertiger interessant macht.

    Die neue ›Robocut C800iB‹ ist mit 800 mal 600 mal 310 Millimeter für Werkstücke bis 3.000 Kilogramm geeignet, was sie für Hersteller großer Spritzgießwerkzeuge und Lohnfertiger interessant macht.

  • Die ›Robodrill α-D21LiB5‹ ist ein vollwertiges CNC-Bearbeitungszentrum für hohe Qualität und Präzision. Sie ist robust, zuverlässig und vielseitig einsetzbar vom Prototypenbau bis zur Serienfertigung

    Die ›Robodrill α-D21LiB5‹ ist ein vollwertiges CNC-Bearbeitungszentrum für hohe Qualität und Präzision. Sie ist robust, zuverlässig und vielseitig einsetzbar vom Prototypenbau bis zur Serienfertigung.

  • Die beiden vollelektrischen Spritzgießmaschinen ›Roboshot α-S130iA‹ und ›Roboshot α-S220iA‹ von Fanuc haben deutlich mehr Aufspannfläche als bislang üblich. Das eröffnet Anwendern den Einsatz größerer Werkzeuge und eine bessere Zugänglichkeit des Werkzeugraumes. Das neue Benutzer-Interface iHMI vereinfacht die Bedienung der Roboshot-Spritzgießmaschinen.

    Die beiden vollelektrischen Spritzgießmaschinen ›Roboshot α-S130iA‹ und ›Roboshot α-S220iA‹ von Fanuc haben deutlich mehr Aufspannfläche als bislang üblich. Das eröffnet Anwendern den Einsatz größerer Werkzeuge und eine bessere Zugänglichkeit des Werkzeugraumes. Das neue Benutzer-Interface iHMI vereinfacht die Bedienung der Roboshot-Spritzgießmaschinen.

  • Beim neuen ›iHMI‹ von Fanuc erscheinen sowohl die Hardware- als auch die Bedienoberfläche in neuem Design.

    Beim neuen ›iHMI‹ von Fanuc erscheinen sowohl die Hardware- als auch die Bedienoberfläche in neuem Design.

  • Auch auf der Moulding Expo zu sehen: der ›LR Mate‹. Der Industrieroboter ist nicht größer als ein menschlicher Arm und eignet sich für das schnelle Handling von Teilen bis sieben Kilogramm.

    Auch auf der Moulding Expo zu sehen: der ›LR Mate‹. Der Industrieroboter ist nicht größer als ein menschlicher Arm und eignet sich für das schnelle Handling von Teilen bis sieben Kilogramm.

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Was sehen Sie als Herausforderungen der Zukunft?

Stefan Raff: In Deutschland sind die einfachen Aufgaben im Werkzeug- und Formenbau abgewandert. Wir müssen immer spezialisierter und flexibler werden und schneller auf höchste Anforderungen umstellen können. Wie auch in anderen Bereichen werden wir im Werkzeug- und Formenbau keine Großserien mehr haben. Das wird die größte Herausforderung. Außerdem müssen wir die Maschinen mehr und mehr automatisieren, so dass die Lohnkosten möglichst klein gehalten werden. Mit unserem Portfolio Roboter, Maschinen und Steuerung sind wir hier einzigartig auf dem Markt. Und das wollen wir mehr in den Vordergrund bringen. Mit unserer Fertigung in Japan haben wir das wahrscheinlich größte Testcenter für Automation, das es bei einem Maschinenhersteller gibt.

Nils Tersteegen, Marketingleiter bei Fanuc

Nils Tersteegen, Marketingleiter bei Fanuc

Welche Schwerpunkte wollen Sie in Deutschland setzen?

Nils Tersteegen: Das größte Potential für uns in Deutschland liegt im CNC-Markt. Hier haben wir das größte Wachstumspotential. Nichtsdestotrotz arbeiten wir natürlich mit Hochdruck daran, all unsere Produkte im Markt zu etablieren. Aber das stärkste Wachstumsziel setzen wir uns im CNC-Markt. Zudem werden wir mit dem ›Field System‹ ein plattformübergreifendes Industrie-4.0-Konzept etablieren.

Wo sehen Sie Wachstumsmärkte?

Stefan Raff: Wir haben bei den Steuerungen einen weltweiten Marktanteil von 65 Prozent. Im deutschsprachigen Raum ist der Anteil aufgrund der Konkurrenz durch Siemens und Heidenhain geringer, wird aber in der nächsten Zeit wachsen. Wir wollen Deutschland zu einem der wichtigsten Märkte für unsere Steuerungen machen. Bei den Maschinen wollen wir überall wachsen, und uns nicht zu sehr von einer Industrie abhängig machen. Wichtige Märkte sind beispielsweise die Medizintechnik und die Verpackungsindustrie.

Unternehmensinformation

FANUC Deutschland GmbH

Bernhäuser Straße 36
DE 73765 Neuhausen a.d.F.
Tel.: 07158-187-700
Fax: -710

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