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24.10.2018

Werkzeugeinsätze spielfrei und präzise zentrieren

Sowohl für das Stanzen als auch für das Spritzgiessen gilt: Die Fertigung von Varianten macht Losgrössen kleiner. Flexible Stanz- und Formwerkzeuge sind gefragt. Die Agathon Mini-Feinzentrierung nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein.

Die Agathon-Minifeinzentrierung macht innovative Werkzeugkonzepte für die Variantenfertigung möglich. Bild: Agathon

Stanzpressen für den Prototypenbau? Nein, so weit sind wir noch nicht. Jedoch: In der Praxis werden die durchschnittlichen Losgrössen beim Stanzen bereits seit einigen Jahren immer kleiner. Die zunehmende Variantenvielfalt von Fahrzeugmodellen in der Automobilindustrie ist nur einer der Gründe für diesen Trend. Hersteller von Stanzmaschinen begegnen diesem Umstand insbesondere mit Lösungen, die den Wechsel der Stanzwerkzeuge immer weiter beschleunigen. Als Stichwörter sind hier automatische Werkzeugwechsel einschliesslich automatischer Werkzeugspannung zu nennen.

Aber auch für die Hersteller und Anwender von Stanzwerkzeugen bedeutet der Trend zu immer kleineren Losgrössen eine doppelte Herausforderung. Erstens müssen die Werkzeuge flexibel und zweitens kostengünstig sein. Um diese Ziele zu erreichen, verwenden Stanzbetriebe in der Regel dasselbe Grundwerkzeug über die einzelnen Varianten eines Teils hinweg oder für mehrere ähnliche Teile und wechseln lediglich die Werkzeugeinsätze. Neben der bereits genannten Flexibilität und Kostenersparnis kommen bei dieser Herangehensweise noch weitere Vorteile hinzu, zum Beispiel der geringe Bedarf an Lagerfläche, weil insgesamt weniger Werkzeuge zu verwalten sind.

An dieser Stelle muss über innovative Führungs- und Zentrierelemente gesprochen werden. Das sind solche, die deutlich mehr können, als nur dafür zu sorgen, dass Stempel und Matrize irgendwie zueinanderfinden oder die Werkzeugeinsätze lediglich fixieren. Der Einsatz solch innovativer Systeme multipliziert die oben genannten Anstrengungen, um Rüstzeiten und Werkzeugkosten deutlich zu reduzieren. Durch ihren Einsatz werden ferner auch zahlreiche Prozesse und Arbeiten vereinfacht und die Zufriedenheit der entsprechenden Mitarbeitenden massiv erhöht. Aber der Reihe nach.


Der aktuelle Stand der Technik ist in vielen Stanzbetrieben der, dass einfache und billige Stiftverbindungen die Werkzeugeinsätze mit dem Grundwerkzeug verbinden. Um zu verhindern, dass der einzelne Werkzeugeinsatz Spiel hat, sind die Stiftverbindungen in der Regel äusserst fest. Dies hat zu Folge, dass bei einem Wechsel der Einsätze einiges an Kraft aufgewendet werden muss, was den Wechsel nicht nur mühsam und langsam macht, sondern jeweils auch zu einem Verschleiss im Werkzeugeinsatz führt, da ein Verkanten nicht verhindert werden kann. Die entsprechende Bohrung ist nach einiger Zeit abgenutzt. Die Folge: Es entsteht Spiel. Und dies führt wiederum dazu, dass erstens die Qualität des Stanzprozesses leidet und zweitens Stempel und Matrize ebenfalls über Gebühr abnützen. Dies gilt insbesondere für Dünnblechanwendungen, bei denen der Schnittspalt in der Regel äusserst eng ist.


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Agathon AG Maschinenfabrik Verkauf Normalien

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