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maschine+werkzeug 01/2019

Tuning für Frästeile

Peripherie

Steuerungen – Ein Update verbessert die Konnektivität und vereinfacht die Bedienung der Siemens-Steuerungen ›Sinumerik 828D‹ und ›840D sl‹.

Die bewährten Steuerungen Sinumerik 828D und 840D sI erhalten ein Funktionsupdate. Bild: Siemens

Mit einem Softwareupdate bringt Siemens seine bewährten Werkzeugmaschinensteuerungen Sinumerik 828D und 840D sI auf den aktuellen Stand. So ermöglicht das Update SW 4.8 SP3 mit Panel Processing Unit 4 (PPU) für die 828D durch die Funktion ›External PC Remote Control‹ den einfachen Anschluss anderer, freigegebener Computer via Virtual Private Computing (VPC). Die verbundenen PCs lassen sich mit dem Remote-Zugriff auf das Panel holen, wodurch der Anwender die vorgehaltenen Daten und Programme aufrufen kann. Die Daten lassen sich durch die 1-GB-Ethernet-Anschlüsse an den Maschinenpanels schnell im Netzwerk austauschen. Die Anbindung der Sinumerik-828D-Steuerungen an Mindsphere erfolgt über die Applikation ›Manage My Machines‹.

Für eine besonders einfache Bedienung bietet ›Siemens Smart Operation‹, eine robuste Multi-Touch-Bedienung in Kombination mit einem Sidescreen. Der Anwender ist dadurch in der Lage Displays und aktive Elemente einfach einzublenden. Für die Feststellung des Maschinenstatus stehen Bausteine aus einer vorkonfigurierten Bibliothek zur Verfügung. In der Sidescreen-Navigation lassen sich außerdem zusätzliche Fenster auf der Seite des Bildschirms öffnen oder schließen. Der neue Touchsensor ist besonders widerstandsfähig gegenüber elektromagnetischen Störungen und erkennt Handballen zur Vermeidung von unabsichtlicher Bedienung.

Ein zweiter Steuerungskanal beim Fräsen eröffnet zusätzliche Einbindungs- und Steuerungsmöglichkeiten für Automatisierungssysteme oder Handling-Roboter. Die Kollisionsvermeidung ›Collision Avoidance Eco‹ arbeitet über Schutzbereiche und Abstände, die der Anwender individuell festlegt.
Die Sinumerik 840D sI wurde hauptsächlich hinsichtlich der Bedienfreundlichkeit überarbeitet. So nutzt der neue ›Sinumerik Operate Display Manager‹ die Möglichkeiten größerer Widescreen-Bedientafelfronten aus. Die Bildschirmfläche lässt sich etwa in mehrere Anzeigenbereiche aufteilen und mit Menüs sowie beliebigen Touch-Schaltflächen belegen. Die Anordnung der Inhalte ist individuell gestaltbar. Damit können Standard- und maschinenspezifische Funktionen in die Bedienoberflächen integriert werden.

Durch die Neuerungen erhalten die Nutzer schnellen, umfassenden Zugriff auf alle relevanten Daten, können die Maschinen effizienter und einfacher steuern sowie Prozessabläufe vereinfachen und beschleunigen. Damit sparen sie Zeit und Kosten während des gesamten Fräsprozesses. Anwender realisieren dadurch mit wenig Aufwand individuelle Bedienkonzepte mit deutlich erweiterter Funktionalität. Aufgrund der integrierten Mehrfinger-Bedienung ist der Display-Manager für den Einsatz auf großen, multitouchfähigen Displays wie dem Sinumerik-Blackline-Plus-Panel in 22 Zoll bestens gerüstet.

www.siemens.com

Unternehmensinformation

Siemens AG

Werner-Von-Siemens-Str. 50
DE 91052 Erlangen
Tel.: 09131-7-0
Fax: -25100

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