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09.12.2019

Stahl für Biathlongewehre

Bei internationalen Biathlonwettkämpfen setzen fast alle Sportler auf das Fortner-System, das vor allem in den Modellen des renommierten Sport- und Jagdwaffenherstellers J.G. Anschütz verbaut ist. Damit die Verschlussteile der enormen Beanspruchung im Biathlon standhalten, setzt Fortner seit mehr als 30 Jahren auf Spezialblankstahl von Steeltec, einem Unternehmen der Schmolz+Bickenbach-Gruppe.


„Unsere Spezialstähle sind hoch- beziehungsweise höherfest, lassen sich aber trotzdem gut zerspanen. Weil keine Wärmebehandlung und entsprechende Nachbearbeitung nötig sind, spart Fortner in der Produktion Kosten, Zeit und logistischen Aufwand“, so fasst Account Manager Wolfgang Birke von Steeltec die Vorteile zusammen. Auch den Einsatzstahl ESP 65 setzt Fortner für die Systemhülsen ein. Eine Wärmebehandlung bleibt bei diesem zerspanungsoptimierten Stahl nach wie vor nötig. Dafür lassen sich aber sehr hohe Festigkeiten erreichen. Die Eigenschaftsqualität bleibt über Chargen hinweg gleich, der Einsatzstahl garantiert eine hohe Prozesssicherheit.

  • 1984 entwickelte Peter Fortner den Geradezugverschluss, der das schnelle Nachladen im Biathlon ohne umständliches Umgreifen ermöglicht. Bild: Fortner

    1984 entwickelte Peter Fortner den Geradezugverschluss, der das schnelle Nachladen im Biathlon ohne umständliches Umgreifen ermöglicht. Bild: Fortner

  • Die Systemhülse des Geradezugverschlusses fertigt Fortner aus dem höherfesten Steeltec-Werkstoff HSX Z12. Bild: Fortner

    Die Systemhülse des Geradezugverschlusses fertigt Fortner aus dem höherfesten Steeltec-Werkstoff HSX Z12. Bild: Fortner

  • Für das Verschlusshinterteil setzt Fortner den hochfesten Werkstoff ETG 100 von Steeltec ein. Bild: Fortner

    Für das Verschlusshinterteil setzt Fortner den hochfesten Werkstoff ETG 100 von Steeltec ein. Bild: Fortner

  • Der Fortner-Geradzugverschluss ist in vielen Modellen des Sport- und Jagdwaffenherstellers J.G. Anschütz verbaut – zum Beispiel im Matchgewehr-Modell 1927F. Bild: Anschütz

    Der Fortner-Geradzugverschluss ist in vielen Modellen des Sport- und Jagdwaffenherstellers J.G. Anschütz verbaut – zum Beispiel im Matchgewehr-Modell 1927F. Bild: Anschütz

  • Spezialblankstahl von Steeltec: Winter für Winter auf dem Siegertreppchen beim Biathlon. Bild: Steeltec AG

    Spezialblankstahl von Steeltec: Winter für Winter auf dem Siegertreppchen beim Biathlon. Bild: Steeltec AG

  • Die hoch- und höherfesten Spezialstähle ETG 100 und HSX Z12 von Steeltec bieten schon im Lieferzustand die geforderte Zugfestigkeit. Bild: Steeltec AG

    Die hoch- und höherfesten Spezialstähle ETG 100 und HSX Z12 von Steeltec bieten schon im Lieferzustand die geforderte Zugfestigkeit. Bild: Steeltec AG

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Andere Stahlsorten werden den Anforderungen nicht gerecht

Anfangs griff Fortner auf schlechter zerspanbare Werkstoffe wie etwa 1.7131 (16MnCr5) und die Vergütungsstähle 1.7225 und 1.7227 (45CrMo4 beziehungsweise 45CrMoS4) zurück. Auf Steeltec als Problemlöser stieß der Waffenspezialist vor mehr als 30 Jahren über den süddeutschen Systemdienstleister für Stahl, Edelstahl und Aluminium Günther + Schramm. Der liefert den Spezialblankstahl als Stangenmaterial mit einem Durchmesser von 32 Millimetern an.

Fortner trennt die Stangen in 200 Millimeter lange Rohlinge und dreht und fräst sie anschließend in die gewünschten Formen. Andere Stahlsorten kommen nicht in Frage: „Eigenschaftsgleiche Alternativen haben wir einmal getestet und uns sofort dagegen entschieden. Schon beim Nitrieren mussten wir einen leichten Verzug feststellen“, erinnert sich der Büchsenmachermeister.

Präzision, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit – worauf es Biathleten im Wettkampf ankommt, das bietet Steeltec auch Fortner für die Produktion seines revolutionären Geradezugverschlusses. Im internationalen Wettbewerb hat sich die Zusammenarbeit bewährt – und so stehen die hoch- und höherfesten Stähle von Steeltec im Winter regelmäßig auf dem Siegertreppchen.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Steeltec AG

Emmenweidstr. 72
CH 6020 EMMENBRÜCKE
Tel.: 0041 41 209 63 63
Fax: 0041 41 209 52 94

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