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04.09.2017

Saubere Schnittstelle

Auffälligstes Merkmal des neuen Nullpunktspannmoduls Vero-S NSE3 138 und des Turmspannmoduls Vero-S NSE-T3 138 von Schunk ist ein optionaler, federbetätigter Konusverschluss, der die Wechselschnittstelle der Module automatisch verriegelt, sobald der Spannbolzen ausgehoben wird. Der Schnellverschluss verhindert in Kombination mit der integrierten Ausblasfunktion, dass sich Späne oder Schmutz in der Schnittstelle festsetzen.

Eine Einzugskraft von 8.000 beziehungsweise 28.000 Newton mit aktivierter Turbofunktion sowie eine erhöhte Formstabilität des Modulkörpers kommen der Steifigkeit von Spannlösungen zugute. So können auch höchste Kippmomente und Querkräfte zuverlässig aufgenommen werden, wenn beispielsweise an der Sohle gespannte Teile in der Höhe bearbeitet werden.

  • Das Nullpunktspannmodul Vero-S NSE3 138 verfügt über hohe Einzugskräfte und eine hohe Steifigkeit. Optional kann es mit einem Konusverschluss ausgestattet werden, der verhindert, dass sich Späne oder Schmutz in der Wechselschnittstelle fest-setzen. Für den Einsatz in Spanntürmen ist zusätzlich die Version Vero-S NSE-T3 138 erhältlich. Bild: Schunk

    Das Nullpunktspannmodul Vero-S NSE3 138 verfügt über hohe Einzugskräfte und eine hohe Steifigkeit. Optional kann es mit einem Konusverschluss ausgestattet werden, der verhindert, dass sich Späne oder Schmutz in der Wechselschnittstelle fest-setzen. Für den Einsatz in Spanntürmen ist zusätzlich die Version Vero-S NSE-T3 138 erhältlich. Bild: Schunk

  • Schnittbild des Nullpunktspannmoduls Vero-S NSE3 138. Bild: Schunk

    Schnittbild des Nullpunktspannmoduls Vero-S NSE3 138. Bild: Schunk

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Die Fixierung beziehungsweise Positionierung erfolgt auch bei diesen Modulen über einen Kurzkegel mit einer Wechselwiederholgenauigkeit < 0,005 Millimeter. Dies gewährleistet selbst bei anspruchsvollen Bearbeitungen eine hohe Präzision. Dank einer konischen Passung können die Spannbolzen auch außermittig und damit besonders einfach in die Module gefügt werden. Die eigentliche Spannung erfolgt ohne externe Energiezufuhr über Federkraft, ist formschlüssig und selbsthemmend. Die Werkstücke bleiben auch dann sicher gespannt, wenn der Druck im Luftsystem plötzlich abfallen sollte. Zum Öffnen der Spannmodule genügt ein Pneumatiksystemdruck von 6 bar.

Für eine hohe Prozesssicherheit lassen sich die beiden Spannschieberpositionen „offen“ und „geschlossen“ serienmäßig über Staudruck abfragen. Optional ist der Einsatz eines Positionssensors möglich, über den zusätzlich eine Verriegelung ohne Bolzen detektiert werden kann. Je nach Gewindedurchmesser der verwendeten Spannbolzen liegen die Haltekräfte bei 35.000 Newton (M10), 50.000 Newton (M12) und 75.000 Newton (M16).

Sämtliche Bauteile, wie Grundkörper, Spannbolzen und Spannschieber sind in gehärtetem Edelstahl ausgeführt, korrosionsbeständig und damit langlebig. Spezielle Auflagezonen erleichtern die Reinigung und gewährleisten eine perfekte Plananlage von Spannmitteln und Werkstücken. Die neuen Module sind voll kompatibel zum bisherigen Vero-S Baukasten, der mittlerweile über 1.000 Kombinationsmöglichkeiten für die hocheffiziente Werkstückspannung umfasst.

Unternehmensinformation

Schunk GmbH & Co. KG Spann- und Greiftechnik

Bahnhofstraße 106-134
DE 74348 Lauffen A.N.
Tel.: 07133-103-0
Fax: 07133-103-2399

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