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13.02.2019

Kollisionen meiden

Marposs erweitert seine Produktpalette um eine neue Lösung für den Maschinenschutz: ›GEMCMS02‹ bietet Kollisionsüberwachung im Stand-Alone-Betrieb. Zusätzlich kann das System in das vollautomatische Prozessüberwachungssystem ›Genior Modular‹ integriert werden.

Das Stand-Alone-Kollisionsüberwachungssystem ›GEMCMS02‹ kann einfach in die vollautomatische Prozessüberwachung ›Genior Modular‹ integriert werden. (Bild: Marposs)

Das Stand-Alone-Kollisionsüberwachungssystem ›GEMCMS02‹ kann einfach in die vollautomatische Prozessüberwachung ›Genior Modular‹ integriert werden. (Bild: Marposs)

Da das ›GEMCMS02‹ sowohl dynamische als auch langsame Kollisionen erkennt, ist ein umfassender Schutz für Maschinen und Anlagen gewährleistet. Piezokraftsensoren übertragen die nötigen Signale aus der Maschine. Wird eine gesetzte Emergency-Grenze überschritten, reagiert das System in weniger als einer Millisekunde und hält dadurch die Schäden einer Kollision so gering wie möglich. Ein Ereignisspeicher zeichnet alle Kollisionen auf, sodass sie im Nachhinein nachvollzogen werden können.

Drei Betriebsmodi zur Auswahl

Bei GEMCMS02 sind drei Betriebsmodi frei wählbar. So kann der Anwender beispielsweise bei einem Werkzeugwechsel die Überwachung mit angepassten Grenzen weiterlaufen lassen. Die Kräfte beim Werkzeugwechsel können höher sein als im Zerspanungsbetrieb und würden ohne Anpassung einen Alarm auslösen. Bei einfachen Kollisionsüberwachungssystemen muss die Überwachung für diesen Zeitraum abgeschaltet werden und auftretende Störungen bleiben eventuell unbemerkt.

Wählt man einen Modus mit höher gesetzten Grenzen (Warnung, Alarm, Stopp), kann die Überwachung weiterlaufen und nach dem Wechsel einfach auf den Betriebsmodus zurückgeschaltet werden. So bleibt eine lückenlose Überwachung gewährleistet. In jedem Betriebsmodus können drei statische Grenzen gesetzt werden. Ein Ladungsverstärker sorgt für die nötige Signalqualität der angeschlossenen Sensoren. Selbst Entfernungen über 20 Meter sind mit zusätzlichen Verstärkern überwindbar.

Kompakte Anzeige zur Visualisierung

Soll GEMCMS02 im Stand-Alone-Betrieb verwendet werden, bietet das handliche Bedienfeld IPC4 eine kompakte Anzeige für die wichtigsten Werte. Diese Konfiguration entspricht in der Bedienung dem bewährten CMS-System der Marke Brankamp. Alternativ ist die Visualisierung auf den zugehörigen Bedienfeldern mit Windows- oder Linux-Betriebssystemen möglich. Der Anschluss erfolgt über eine Ethernet-Verbindung.

Wenn GEMCMS02 als ein Teil von ›Genior Modular‹ verwendet wird, laufen die Kollisions- und die Prozessüberwachung parallel und werden auch separat visualisiert. Mit der zusätzlichen Funktion ›Tool Plus‹ über Profibus oder Profinet-Verbindungen können auch werkzeugbasierende Grenzen realisiert werden.

Unternehmensinformation

MARPOSS GmbH

Mercedesstraße 10
DE 71384 Weinstadt
Tel.: 07151-2054-0
Fax: -150

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