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06.12.2019

Hochflexibel

Das Koordinatenmessgerät Scope Check FB DZ ermöglicht mit zwei unabhängigen Sensorachsen und einzigartigem Multisensor-System kollisionsfreies Messen in der Fertigungsumgebung. Damit lassen sich schwere Werkstücke nach der Demontage des Glastischs und der Durchlichteinheit jetzt direkt auf dem Messtisch auflegen und messen.

Das kompakte Werth Scope Check FB DZ ermöglicht Multisensor-Messungen ohne Messbereichseinschränkungen (links). Mit dem neuen Durchlichtkonzept können schwere Werkstücke direkt auf dem Messtisch gemessen werden (rechts). (Bild: Werth)

Die Gerätereihe Werth-Scope-Check-FB-DZ bietet große Messbereiche bei geringem Platzbedarf. Für Multisensor-Messungen kann ein großer kombinierter Messbereich genutzt werden, bei der kleinsten Geräteversion beispielsweise 425 Millimeter x 500 Millimeter x 350 Millimeter mit dem Bildverarbeitungssensor und einem konventionellen Taster. Für Messungen mit nur einem Sensor steht an diesem Gerät ein erweiterter Messbereich von bis zu 530 Millimeter x 500 Millimeter x 350 Millimeter zur Verfügung. Größere Messbereiche betragen beispielsweise 1.130 Millimeter x 650 Millimeter x 350 Millimeter. Das Koordinatenmessgerät verfügt über kompakte Dimensionen und ein geringes Gewicht. Das Gerät ist stabil und robust gegenüber Umgebungsschwingungen.

Es lässt sich von allen vier Seiten bestücken und durch Herausfahren des Messtischs wird die Zugänglichkeit noch verbessert. Mit dem neuen Durchlichtkonzept können Glastisch und Durchlichteinheit für die Messungen von schweren Werkstücken leicht demontiert werden und die Werkstücke dann direkt auf dem Messtisch aufgelegt und befestigt werden.

Zwei Sensorachsen

Das Gerät verfügt optional über zwei unabhängige Sensorachsen. Sowohl optische als auch taktile Messungen sowie eine optimale Kombination beider Messprinzipien sind möglich. Während der Messung mit einem Sensor bleibt die zweite Achse außerhalb des Messbereichs in Parkposition. So sind die Geometrien am Werkstück von allen Seiten ohne Kollisionsrisiko gut zugänglich. In Kombination mit der schlanken Tasterpinole ermöglicht dies auch das Eintauchen des Sensors in ein großes Werkstück. Sollte man das Gerät zunächst nur mit einer Sensorachse ausstatten, kann die zweite Achse auch später am Einsatzort nachgerüstet werden.

Mit dem Werth-Multisensor-System lassen sich an jeder Sensorachse unterschiedlichste Sensoren anbringen. Diese werden über eine Magnetkupplung ohne Sensorversatz an derselben Position vor dem Strahlengang des Bildverarbeitungssensors aufgenommen. Um unterschiedliche Sensoren vollautomatisch einzuwechseln, steht die Werth-Wechslerrückzugsachse nun auch für das Scope Check FB DZ zur Verfügung. Die Wechselstation wird nur für den Sensorwechsel über die Achsen des Koordinatenmessgeräts aus der Parkposition in den Messbereich geschoben und anschließend wieder außerhalb geparkt. Damit kann der gesamte Messbereich für die Messung der Werkstücke genutzt werden.

Multisensorik für jeden Einsatzbereich

Zur Grundausstattung der Gerätereihe gehört die bewährte Zoomoptik. Alternativ lässt es sich mit dem patentierten Werth-Zoom ausgestattet werden. Dieser erlaubt nicht nur die Wahl der Vergrößerung, sondern auch ein Anpassen des Arbeitsabstands für kollisionsfreie Messungen in tiefen Bohrungen oder von zylindrischen Werkstücken mit großem Durchmesser. Mit dem Multiring können zusätzlich unterschiedliche Einfallswinkel des Lichts eingestellt werden, beispielsweise um den Kontrast an flachen Kanten mit kurzem Arbeitsabstand und extrem flachem Winkel zu optimieren.

Für das Messgerät steht die gesamte Bandbreite moderner Multisensorik zur Verfügung: Der Laserabstandssensor Werth-Laser-Probe (WLP) ist in den Strahlengang des Bildverarbeitungssensors integriert, der Laserliniensensor (LLP) kann an einem Dreh-Schwenk-Gelenk eingesetzt werden, um große Werkstücke von allen Seiten zu messen. Auch die patentierten taktil-optischen Sensoren Werth-Fiber-Probe (WFP) und Werth-Contour-Probe (WCP) können am Scope Check FB DZ genutzt werden. Der WCP ermöglicht normkonforme Rauheitsmessungen in Werkstückkoordinaten ohne Vorzugsrichtung. Der Mikrotaster WFP erreicht mit einer kleinen Tastkugel (Durchmesser bis 20 Mikrometer) und dem biegsamen Schaft bis zu 100-fach geringere Antastkräfte als konventionelle taktil-elektrische Taster. Damit bietet er sich für 3D-Messungen von Mikro-Geometrien und empfindlichen Oberflächen an.

Unternehmensinformation

Werth Messtechnik GmbH

Siemensstraße 19
DE 35394 Gießen
Tel.: 0641-7938-0
Fax: -719

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