nach oben
maschine+werkzeug 03/2020

Maschine plus Roboter

Automatisierung

Mit Robotik und modernen Software-Optionen unterstützt der Maschinenhersteller Hurco mittelständische Fertigungsbetriebe darin, den bestehenden Maschinenpark wettbewerbsfähiger zu machen.

Die Bearbeitungszentren von Hurco lassen sich beispielsweise mit Beladeroboterzellen von BMO automatisieren. Bild: Hurco

Die Bearbeitungszentren von Hurco lassen sich beispielsweise mit Beladeroboterzellen von BMO automatisieren. Bild: Hurco

Fertigungsprozesse zu automatisieren hilft Fertigungsunternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels, personelle Ressourcen zu schonen und parallel dazu die Produktivität zu erhöhen. »Auch beim derzeit nachlassenden Auftragsdruck bleibt die Personalsituation für viele spanende Betriebe angespannt. Gleichzeitig nimmt die Komplexität der Bearbeitungsprozesse zu. Deshalb gilt es, bestehende Anlagen und gegebene Kapazitäten effektiver zu nutzen«, rät Sebastian Herr, Leiter der Hurco Anwendungstechnik.

Hurco unterstützt seine Kunden dabei mit anwendungstechnischem Support, Video-Tutorials und Personalschulungen. Im Schwerpunkt geht es darum, das Leistungsspektrum der Bearbeitungszentren durch Software-Pakete und Automatisierung zu erweitern.

Die CNC-Steuerung von Hurco kann problemlos mit ergänzender Soft- und Hardware ausgestattet werden. Dafür sorgen das auf Windows basierte Betriebssystem, die besondere Schnittstellenarchitektur sowie zwölf frei programmierbare M-Funktionen. Zu den wirkungsvollsten Software-Ergänzungen zählen die Solid-Model-Import-Option, Ultimotion und die Werkzeugwechseloptimierung. Mit der Solid-Model-Import-Option können 3D-Modelle, die als STEP-Datei vorliegen, direkt von Hurco-Maschinen importiert werden. Das reduziert den Programmieraufwand und spart Zeit. Auch die Option Ultimotion trägt durch ein deutlich größeres Spanvolumen zur Effizienzsteigerung bei – eine passende Werkzeugwahl vorausgesetzt.

Als Antwort auf den zunehmenden Fachkräftemangel empfiehlt Sebastian Herr mittelständischen Fertigungsbetrieben und Lohnfertigern, sich auch mit Automatisierungslösungen zu beschäftigten. »Unsere Bearbeitungszentren lassen sich mit nahezu allen Beladesystemen für Werkzeugmaschinen kombinieren. Für den Einstieg in die Automatisierung eignen sich beispielsweise ein kollaborativer Roboter – kurz ›Cobot‹ – oder mannlose Beladesysteme«, erklärt Herr.

Die flexiblere Automatisierung im Bereich Teilehandling ist der Cobot. Er agiert ohne Einhausung neben dem Maschinenbediener wie ein ›dritter Arm‹ und bietet eine sehr einfache Lösung ohne lange Einrichtungsprozesse. Damit er die Beladung mit Werkstücken übernehmen kann, fährt der Programmierer mit dem Roboter die gewünschten Positionen nacheinander mit einer Steuerkonsole ab, bis der gesamte Arbeitszyklus gespeichert ist. Danach kann der Roboter die notierten Punkte autonom anfahren.

Statischer, aber auch mit wesentlich größeren Stückzahlen pro Zeit, ist die mannlose Beladung mit einem eingehausten Beladesystem. Der Teileroboter bedient dann beispielsweise zwei CNC-Bearbeitungszentren, die rechts und links an das Beladesystem angedockt sind. »Die organisatorischen Aufgaben übernimmt entweder die Hurco-Steuerung oder ein übergeordnetes Prozessleitsystem. Dessen Software arbeitet die Fertigungsaufträge programmgemäß auf den angeschlossenen Bearbeitungszentren ab«, betont Herr. Beides führe zu einer spürbaren Kapazitätserweiterung und schone Personalressourcen.

www.hurco.de

Unternehmensinformation

Hurco Werkzeugmaschinen GmbH

Gewerbestr. 5a
DE 85652 Pliening
Tel.: 089-905094-0
Fax: -90

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

Comau: Neueste Trends zur Smart Factory


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Special CNC Handbuch

Grundlagen, Definitionen und mehr - stöbern Sie in exklusiven Inhalten aus dem CNC-Handbuch und erfahren Sie mehr über CNC.

Zum Special