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19.02.2020

Spanntechnik wird digital

Die Produkte der Spannmittelindustrie wandeln sich mehr und mehr in cyberphysikalische Betriebsmittel. Über den aktuellen Stand der Technik und neue Megatrends informiert das VDMA-Forum Spanntechnik auf der Metav am 11. März 2020.

Zwei Wege geht die Helmut Diebold Goldring-Werkzeugfabrik aus Jungingen auf der Metav in Düsseldorf. Zum einen will das Unternehmen aktuelle Innovationen wie die Schrumpftechnik, modulare Aufnahmen oder das Ultrajet-Kraftspannfutter vorstellen. Zum anderen dient die Messe dem Unternehmen als Forum für Weiterentwicklung. „Wir sind aktuell mit Industrie 4.0 auf dem Gebiet Digitalisierung sehr aktiv“, berichtet Prokuristin Martina Diebold. „Einen ersten Vorgeschmack gibt es dazu bereits auf der Metav zu sehen.“

  • Prokuristin Martina Diebold und Geschäftsführer Hermann Diebold, Helmut Diebold GmbH & Co. Goldring‐Werkzeugfabrik: „Wir sind aktuell mit Industrie 4.0 auf dem Gebiet Digitalisierung sehr aktiv. Einen ersten Vorgeschmack gibt es auf der METAV 2020 zu sehen.“ Foto: Nikolaus Fecht

    Prokuristin Martina Diebold und Geschäftsführer Hermann Diebold, Helmut Diebold GmbH & Co. Goldring‐Werkzeugfabrik: „Wir sind aktuell mit Industrie 4.0 auf dem Gebiet Digitalisierung sehr aktiv. Einen ersten Vorgeschmack gibt es auf der METAV 2020 zu sehen.“ Bild: Nikolaus Fecht

  • Alfred Hillinger, Konstruktionsleiter der Hainbuch GmbH: „Die Felder der digitalen Transformation sind noch längst nicht alle ausgereizt.“ Bild: Hainbuch

    Alfred Hillinger, Konstruktionsleiter der Hainbuch GmbH: „Die Felder der digitalen Transformation sind noch längst nicht alle ausgereizt.“ Bild: Hainbuch

  • Megatrends im Visier: Zu den smarten Spannmitteln auf der Metav 2020 zählen auch Leichtbauprodukte wie der manuelle Spannstock Manok aus Carbon. Bild: Hainbuch

    Megatrends im Visier: Zu den smarten Spannmitteln auf der Metav 2020 zählen auch Leichtbauprodukte wie der manuelle Spannstock Manok aus Carbon. Bild: Hainbuch

  • Berend Denkena, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) aus Hannover, fragt auf dem Forum Spanntechnik: „Trifft bei Metallbearbeitung und Industrie 4.0 Vergangenheit auf Zukunft?“ Bild: Deutsche Messe

    Berend Denkena, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) aus Hannover, fragt auf dem Forum Spanntechnik: „Trifft bei Metallbearbeitung und Industrie 4.0 Vergangenheit auf Zukunft?“ Bild: Deutsche Messe

  • Sichere Zukunft: Nur mit Innovationen wie diesem Kraftspannfutter können sich Spannmittelhersteller bei einem Wirtschaftsabschwung behaupten. Bild: Diebold

    Sichere Zukunft: Nur mit Innovationen wie diesem Kraftspannfutter können sich Spannmittelhersteller bei einem Wirtschaftsabschwung behaupten. Bild: Diebold

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Die Nachfrage nach digitalen Lösungen habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. So ließe sich der Bearbeitungsprozess mit einer gläsernen Produktion, bei der jeder den Standort eines Werkstücks kennt, besser handhaben. „Die Digitalisierung macht mühsames Suchen überflüssig“, nennt Diebold einen wesentlichen Vorteil. „Auf diese Weise lassen sich längere Maschinenstillstände elegant vermeiden.“

Dezentralisierte Intelligenz

Diese Entwicklung gehe einher mit einer Dezentralisierung, bei der die Intelligenz direkt an der Maschine gefragt ist. So würde sich auch die Spanntechnik weiterentwickeln zu cyberphysikalischen Betriebsmitteln. Ein Prozess, den auch der OPC UA-Standard und die darauf basierende universelle Schnittstelle Umati des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) beflügeln.

Im Kommen ist bei den Süddeutschen außerdem das Baukastenprinzip: Im Mittelpunkt steht eine zentrale Grundaufnahme, die sich mit verschiedenen Aufsätzen zu individuellen Spannmitteln kombinieren lässt. Für das System spreche der zweiteilige Aufbau, der für Schwingungsarmut sorgt und so die Qualität der Zerspanung erhöht. Diebold: „Nur mit derartigen Innovationen werden wir uns auch bei einem Wirtschaftsabschwung behaupten können.“


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: +49 - 69 - 756081 0
Fax: 0069-756081-11

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