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maschine+werkzeug 04/2020

Fakten - MIM – Metalle beliebig formen

Metallpulverspritzguss

Beim MIM-Verfahren wird Metallpulver durch Zusatz von Bindern fließfähig gemacht und in einem Spritzgussprozess abgeformt. Danach werden die Binder wieder entfernt und das Bauteil gesintert. MIM verbindet so die Designfreiheit und wirtschaftliche Serien‧fertigung des Spritzgießens mit der Werkstoffauswahl und den Eigenschaften von Metallen.

  • Metallpulver. Die Basis für das MIM-Verfahren bildet sehr feines Metallpulver. Die bei der Fertigung häufig verwendeten Werkstoffe sind beispielsweise rostfreie Stähle, weichmagnetische Legierungen, Werkzeugstähle, Titan, niedrig legierte Stähle zur Wärmebehandlung, Inconel oder Kupfer. Bild: Schunk Group

    Metallpulver

    Die Basis für das MIM-Verfahren bildet sehr feines Metallpulver. Die bei der Fertigung häufig verwendeten Werkstoffe sind beispielsweise rostfreie Stähle, weichmagnetische Legierungen, Werkzeugstähle, Titan, niedrig legierte Stähle zur Wärmebehandlung, Inconel oder Kupfer. Bild: Schunk Group

  •  Bild: Schunk Group

    Mischen

    Im ersten Schritt wird das Ausgangsmaterial für den Pulverspritzgussprozess erstellt – der sogenannte Feedstock. Dazu wird in speziellen Mischanlagen das Metallpulver mit thermoplastischen Kunststoffen und Wachsen zu einer spritzfähigen Masse vermischt. Bild: Schunk Group

  •  Bild: Schunk Group

    Spritzen

    Im Spritzgießprozess wird der Feedstock zu Formkörpern – den ›Grünteilen‹– gespritzt. Sie weisen bereits alle typischen geometrischen Merkmale des fertigen Bauteiles auf. Bild: Schunk Group

  •  Bild: Schunk Group

    Entbinden

    Je nach Bindemittel erfolgt die ›Entbinderung‹ katalytisch, thermisch oder lösemittelbasiert. Dabei wird der Binder mit Ausnahme eines Restpolymers – dem sogenannten Backbone – aus dem Bauteil entfernt. Der Restbinder garantiert die Stabilität des ›Braunteils‹ für den nachfolgenden Sinterprozess. Bild: Schunk Group

  •  Bild: Schunk Group

    Sintern

    Beim Sinterprozess wird das Braunteil bei hoher Temperatur zu einem Bauteil mit seinen endgültigen geometrischen und mechanischen Eigenschaften verdichtet. Dabei schrumpft es auf die gewünschten Abmessungen. Sinterformteile weisen Dichten von mehr als 96 Prozent auf. Bild: Schunk Group

  •  Bild: Schunk Group

    Bearbeiten und Veredeln

    Sinterformteile können wie konventionell gefertigte Bauteile weiterverarbeitet werden, um etwa bei kritischen Maßen bessere Toleranzen zu erreichen. Dazu gehört beispielsweise Härten, Zerspanen, Schleifen, Beschichten oder die Laserbearbeitung.

  • Hier das Schaubild als PDF herunterladen: Fakten - MIM – Metall beliebig

    Hier das Schaubild als PDF herunterladen: Fakten - MIM – Metall beliebig

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Quellen: Adobe Stock artfoto53, Schunk Group

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