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05.06.2014

Werkzeugmaschinen Kolloquium thematisiert Industrie 4.0

Zukunftsweisende Trends der Produktionstechnik haben die Experten der internationalen Industrie und Wissenschaft auf dem diesjährigen Aachener Werkzeugmaschinen Kolloquium diskutiert. Im Zentrum der Diskussionen stand das Leitthema „Industrie 4.0 – Aachener Perspektiven“.

Im Fokus der Vision Industrie 4.0 steht eine radikale Steigerung der Kollaborationsproduktivität in der Interaktion von menschlich und automatisiert geführten Prozessen. WZL-Direktor Prof. Christian Brecher fasst zusammen: „Trotz vieler Forschungsfragestellungen glauben wir Produktionstechniker am Aachener Werkzeugmaschinenlabor an den langfristigen Erfolg von Industrie 4.0. Auf dem AWK 2014 konnten wir erneut die Experten aus der produzierenden Industrie und Wissenschaft in Aachen versammeln. Durch die enge Kooperation mit den Informationstechnikern können wir langfristig gemeinsam neue Impulse und wichtige Akzente setzen.“

Einige Fachexperten sprechen im Zuge der Diskussion um Industrie 4.0 von der vierten industriellen Revolution, die jetzt kurz vor dem Durchbruch steht. Kennzeichnend für die neuen produktionstechnischen Entwicklungen ist, dass Produktionsabläufe so flexibel und individuell gestaltbar wie nie zuvor eingerichtet werden können. Grundlage dieser Prozesse sind die erweiterten Möglichkeiten der Informationstechnologie und im Zuge dessen die fortschreitende Vernetzung der realen mit der virtuellen Produktionswelt.

Gemeinsam diskutierten die Experten in den Vortrags-Sessions auch den Zusammenhang von globalem Wettbewerb und der Produktionstechnik von morgen. Für Hochlohnländer, wie beispielsweise die Bundesrepublik Deutschland, sind diese Entwicklungen von besonders hoher Relevanz. 21 Millionen Arbeitsplätze, mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen, sind in der produzierenden Industrie verankert und direkt von den Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 betroffen.

Prof. Christian Brecher (WZL): „Jetzt und in Zukunft wird der Erfolg eines produzierenden Unternehmens auch von der Fähigkeit abhängen, ob und wie das Zusammenwachsen von realer und virtueller Produktion gemeistert wird.“

  • Durch die flexible Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken ergibt sich mit Industrie 4.0 eine große Chance gerade für Hochlohnländer. Hier kann unser Vorsprung durch Technik genutzt und im internationalen Wettbewerb weiter ausgebaut werden, so WZL-Direktor Prof. Christian Brecher.

    Durch die flexible Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken ergibt sich mit Industrie 4.0 eine große Chance gerade für Hochlohnländer. Hier kann unser Vorsprung durch Technik genutzt und im internationalen Wettbewerb weiter ausgebaut werden, so WZL-Direktor Prof. Christian Brecher.

  • Mit mehr als 1.200 Teilnehmern unterstreicht das AWK auch 2014 seine Spitzenstellung als Europas wichtigste und größte Fachkonferenz der Produktionstechnik.

    Mit mehr als 1.200 Teilnehmern unterstreicht das AWK auch 2014 seine Spitzenstellung als Europas wichtigste und größte Fachkonferenz der Produktionstechnik.

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Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Steinbachstraße 19
DE 52074 Aachen
Tel.: 0241-80-27415

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