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maschine+werkzeug 03/2014

Werkzeuge statt neuer Maschinen

EXTRA

Fräsen - Das von Horn in Zusammenarbeit mit GKN Driveline entwickelte neue hochproduktive Fräsersystem für Kugelbahnen in homokinetischen Gelenken erhöhte die Ausbringung an Teilen bei GKN Driveline in Offenbach so drastisch, dass die geforderte Produktivitätssteigerung ohne teure Maschineninvestitionen erreicht wurde.

Hier geht es zu den Fräslösungen von Horn.

GKN Driveline in Offenbach, einst Löbro (Löhr & Bromkamp), ist Teil des globalen Engineering-Konzerns GKN. Die Ursprünge des britischen Konzerns Guest, Keen and Nettlefolds reichen zurück bis 1759. Die Technologien und Produkte von GKN sind zentrale Elemente von Fahrzeugen und Flugzeugen der weltweit führenden Hersteller. Der Konzern beschäftigt rund 48000 Mitarbeiter in 30 Ländern. GKN Driveline ist weltweit führend bei Antriebssystemen und -lösungen für die Automobilindustrie.

Als globaler Zulieferer der führenden Fahrzeughersteller entwickelt, fertigt und liefert GKN Driveline eine große Bandbreite an Antriebssystemen – angefangen vom kleinsten, extrem kostengünstigen Pkw bis hin zum hochentwickelten Premiumfahrzeug mit den anspruchsvollsten Anforderungen an Fahrdynamik. An den zwei Standorten in Offenbach sind etwa 1800 Mitarbeiter beschäftigt, davon 741 im Werk 1, dem Komponentenwerk an der Mühlheimer Straße. Nach Stückzahlen gerechnet ist es eines der größten Produktionswerke für VL-Komponenten für Seiten- und Längswellen im GKN-Konzern. Es liefert über 40 Millionen Komponenten im Jahr in die ganze Welt. Gefertigt werden unter anderem homokinetische Gelenke vom Typ HS-VL (Highspeed-Verschiebegelenke System Löbro) in unterschiedlichsten Varianten, bestehend aus Kugelnabe, Kugelkäfig, Gelenkstück oder Gelenkzapfen.

Seit 1996 ist der Werkzeugspezialist Horn an der anspruchsvollen Bearbeitung dieser Gelenkkomponenten mit seinen Werkzeugen beteiligt. Das immerwährende Ziel, die Kosten zu senken und die Ausbringung mit dem gleichen Maschinenpark zu erhöhen, spornte die beiden GKN-Verantwortlichen, die Prozessbetreuer Darius Kalesse und Stefan Meister, an, mit den Anwendungstechnikern Thomas Kühn und Ralf Misterek von Horn und den Spezialisten in Tübingen nach einer neuen Lösung zu suchen. In all den Jahren seit 1996 und all den unterschiedlichen Bearbeitungsaufgaben wie zum Beispiel Einstechen, in denen seither Thomas Kühn mit GKN Driveline/Löbro zusammenarbeitet, hatte man bislang für jedes Problem immer die passende technologische und wirtschaftliche Antwort gefunden.

  • Das von Horn in Zusammenarbeit mit GKN Driveline entwickelte Fräsersystem SX/MX erhöhte die Ausbringung von Komponenten für homokinetische Gelenke um ein Drittel und sparte Investitionen in Millionenhöhe.

    Das von Horn in Zusammenarbeit mit GKN Driveline entwickelte Fräsersystem SX/MX erhöhte die Ausbringung von Komponenten für homokinetische Gelenke um ein Drittel und sparte Investitionen in Millionenhöhe.

  • Unterschiedliche SX-Schneidköpfe mit aufgabenspezifischen Schneidengeometrien und Beschichtungen, exakt ausgerichtet auf die speziellen Anforderungen beim Bearbeiten der Gelenkkomponenten.

    Unterschiedliche SX-Schneidköpfe mit aufgabenspezifischen Schneidengeometrien und Beschichtungen, exakt ausgerichtet auf die speziellen Anforderungen beim Bearbeiten der Gelenkkomponenten.

  • Die fünfachsige Bearbeitung von Gelenkzapfen und Gelenkstück aus dem Werkstoff Cf53 auf Vertikalzentren von Emag.

    Die fünfachsige Bearbeitung von Gelenkzapfen und Gelenkstück aus dem Werkstoff Cf53 auf Vertikalzentren von Emag.

  • Tandembearbeitung der Fenster am gehärteten Kugelkäfig. Das hochsteife Fräsersystem SX/MX verhindert Schwingungen im labilen Hohlkörper.

    Tandembearbeitung der Fenster am gehärteten Kugelkäfig. Das hochsteife Fräsersystem SX/MX verhindert Schwingungen im labilen Hohlkörper.

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Unternehmensinformation

Paul Horn GmbH Hartmetall Werkzeugfabrik

Unter dem Holz 33-35
DE 72072 Tübingen
Tel.: 07071-7004-0
Fax: -72893

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