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30.10.2018

Wachsmodelle aus dem 3D-Drucker: Neue Möglichkeiten für Gießereien

Mit einer neuen 3D-Drucklösung für Feingussspezialisten will Formnext-Aussteller 3D Systems die Herstellung von Wachsmodellen beschleunigen und erschwinglicher machen.

Aufbauend auf dem Know-how von 3D Systems und einem nach eigenen Angaben einzigartigen Workflow, der Software, Hardware, Werkstoffe und Dienstleistungen umfasst, verändert diese digitale Lösung für Gießereien einen jahrhundertealten Herstellungsprozess von Grund auf – und ermöglicht dadurch nicht nur eine Senkung von Zeit- und Kostenaufwand, sondern schafft auch neue Möglichkeiten für die Herstellung völlig neuer Teile.

  • Der ProJet MJP 2500 IC von 3D Systems ermöglicht eine werkzeuglose Herstellung von Modellen aus 100% Wachs im 3D-Druck für maßgeschneiderte Metallteile, als Brückenlösung oder für die Kleinserienfertigung. Bild: 3D Systems

    Der ProJet MJP 2500 IC von 3D Systems ermöglicht eine werkzeuglose Herstellung von Modellen aus 100% Wachs im 3D-Druck für maßgeschneiderte Metallteile, als Brückenlösung oder für die Kleinserienfertigung. Bild: 3D Systems

  • In kürzester Zeit vom Wachs über die Formschale bis zum gegossenen Bauteil mit dem ProJet MJP 2500 IC und RealWax-Werkstoffen von 3D Systems. Bild: 3D Systems

    In kürzester Zeit vom Wachs über die Formschale bis zum gegossenen Bauteil mit dem ProJet MJP 2500 IC und RealWax-Werkstoffen von 3D Systems. Bild: 3D Systems

  • 3D-gedruckte Gussmodelle aus RealWax-Material für ein Laufrad, ohne Trägermaterial, bereit für eine direkte Verwendung im Gießprozess. Bild: 3D Systems

    3D-gedruckte Gussmodelle aus RealWax-Material für ein Laufrad, ohne Trägermaterial, bereit für eine direkte Verwendung im Gießprozess. Bild: 3D Systems

  • Im 3D-Druck hergestelltes Laufrad aus VisiJet M2 ICast 100% Wachs, hergestellt auf dem ProJet MJP 2500 IC mit Ausschmelz-Wachsträgern. Bidl: 3D Systems

    Im 3D-Druck hergestelltes Laufrad aus VisiJet M2 ICast 100% Wachs, hergestellt auf dem ProJet MJP 2500 IC mit Ausschmelz-Wachsträgern. Bild: 3D Systems

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Die typische Herstellungszeit für ein 3D-gedrucktes Wachsmodell beträgt nur einige Stunden oder weniger; es werden weder Zeit noch Geld für den Spritzgussprozess benötigt, wie dies bei der Herstellung konventioneller Wachsmodelle der Fall ist. Die Kostensenkungen für die Erstmodelle können bei Berücksichtigung der Kosten konventioneller Spritzgusswerkzeuge erheblich sein. Ein von Mueller Additive Manufacturing Solutions durchgeführter Kostenvergleich zeigte zum Beispiel, dass ein Modell für einen mechanischen Nocken 6.050 USD kostete, während die Kosten für ein entsprechendes 3D-gedrucktes Modell weniger als 25 USD betrugen – wobei als Durchlaufzeit lediglich die kurze Zeit berücksichtigt werden muss, die es dauert, das Modell zu drucken.

Als Lösung für die Herstellung von Metallgussteilen eignet sich der ProJet MJP 2500 IC zur Abdeckung unterschiedlicher Fertigungsanforderungen von der anfänglichen iterativen Designphase über eine Brückenfertigung bis hin zur Kleinserienherstellung. Die Arbeit in einem digitalen Workflow bietet umfassende Designflexibilität; weitere Vorteile sind eine optimierte Topologie der Wachsmodelle, geringes Gewicht und die Konsolidierung von Bauteilen. Die Designdateien werden mithilfe der 3D Sprint-Software für den 3D-Druck vorbereitet und verwaltet. Die Modelle werden in VisiJet M2 ICast, einem 100-prozentigen Wachsmaterial, gefertigt, welches die gleichen Schmelz- und Ausbrenneigenschaften wie standardmäßige Gießwachse aufweist und sich nahtlos in vorhandene Abläufe in Gießereien einfügt.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

3D-Systems GmbH

Guerickeweg 9
DE 64291 Darmstadt
Tel.: 06151-357-0
Fax: -222

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