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maschine+werkzeug 07/2018

Von Hand gedreht

Maschinen

Drehen - Auf der AMB präsentiert DMT Drehmaschinen die KD-400-Twin. Die von Hand bedienbare Maschine entspricht den aktuellen Normen und neuesten Sicherheitsstandards.

Drehmaschinen Bei der neuen Drehmaschine können die Schlitten mit den Handrädern manuell verfahren werden. Bild: DMT

Gerade von Hand bedienbare Drehmaschinen sind häufig unverzichtbar – beispielsweise bei der Bearbeitung abseits von Massenproduktion und in der Ausbildung. Daher hat DMT die KD-400-Twin als manuelle Drehmaschine mit verbessertem Handling entwickelt, die zusätzlich auch den aktuellen Normen entspricht. Bei bisherigen konventionellen Drehmaschinen erfolgte die Vorschubbewegung der Längs- und Planachse zentral vom Hauptspindelantrieb aus über Getriebe und Vorgelege nur mechanisch. Bei der neuen Drehmaschine hingegen können die Schlitten mit den Handrädern manuell verfahren werden und die Längs- sowie Planachse erhielt in Ergänzung zum manuellen Antrieb jeweils einen eigenen Motor.

Traditionelle Elemente wie beispielsweise Schaltgetriebe, Vorschubkasten, Zug- und Leitspindel entfallen bei der KD-400-Twin und ermöglichen einen ruhigeren und genaueren Lauf. »Neben dem komfortableren Handling hat dies den Vorteil, dass beide Achsen nicht nur manuell bewegt, sondern auch im Einzelsatzbetrieb gemeinsam gleichzeitig verfahren und Radien oder lange Kegel hergestellt werden können«, erläutert Peter Walter, Vertriebsleiter bei DMT Drehmaschinen in Lörrach. »Bei einem herkömmlichen Vorschubgetriebe ist nur eine beschränkte Anzahl von Gewindesteigungen möglich, ohne dass die Wechselräder umständlich ausgetauscht werden müssen«, beschreibt Walter weiter. »Bei unserer Drehmaschine hingegen können durch die verwendeten Vorschubantriebe und den Einsatz der Steuerung sämtliche Steigungen und sogar Zollgewinde problemlos per Knopfdruck geschnitten werden.«

Wie bei DMT-Maschinen üblich werden die Führungsbahnen auch bei der KD-400 von den patentierten Abdeckungen geschützt und reduzieren damit Verschleiß sowie Ausfallwahrscheinlichkeit. Bei einer automatischen CNC-Drehmaschine werden die Vorschubkräfte nicht mit der Hand, sondern durch die Elektromotoren erzeugt. Dies ist allerdings bei der Ausbildung von Fachkräften problematisch. »Bei CNC-Drehmaschinen kann kein Gefühl für Schnittkräfte und deren Veränderungen entwickelt werden, da die Automatik die Produktion übernimmt«, erläutert Walter. »Eine Drehmaschine mit Handrädern, lehrt Auszubildende, worauf sie an welchen Stellen der Drehbearbeitung achten müssen.« Dies ist die Voraussetzung für einen Grundlagenunterricht, bei dem Wendeplatten bewusst verändert, Drehzahlen modifiziert oder Werkzeuge mit hohem Stumpfungsfaktor eingesetzt werden.

Ein solcher Lehrplan erfordert Schnittkraftversuche mit digitaler Protokollierung und anschließender Auswertung. Somit eignet sich die KD-400 besonders auch für die Anforderungen im zweiten und dritten Ausbildungsjahr und unterstützt einen praxisnahen Unterricht auch bei Inhalten wie der DIN- oder Bahnprogrammierung.

www.dmt-kern.de

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Unternehmensinformation

DMT Drehmaschinen GmbH & Co. KG

Gewerbestrasse 18
DE 79539 Lörrach
Tel.: 07621-9314-0
Fax: -43526

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