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19.02.2019

Trumpf zeigt 3D-Metalldrucker für Zahnersatz

Auf der Dentaltechnik-Fachmesse IDS zeigt Trumpf einen 3D-Metalldrucker für Zahnersatz, der mit dem Multilaser-Prinzip arbeitet. Mit ihm sollen sich künstliche Zähne zehnmal schneller produzieren lassen als mit herkömmlichen Methoden.

Als nach eigenen Angaben einzige Anlage im Kleinformat arbeitet die Truprint 1000 mit dem Multilaser-Prinzip. Dabei erstellen zwei Laserstrahlen die Dentalprodukte gleichzeitig. Gegenüber herkömmlichen Verfahren wie dem Fräsen ist die Anlage zirka zehnmal so schnell, heißt es. Eine weitere Neuheit: Der kleinformatige 3D-Drucker von Trumpf lässt sich digital an eine Fräsmaschine anbinden. Dadurch ist es möglich, mit der Truprint 1000 Zähne zu drucken, die sich auf Implantaten anbringen lassen. Ein solcher „implantatgetragener Zahnersatz“ ersetzt nicht nur den Zahn, sondern auch die Wurzel. Damit, so heißt es, trage Trumpf maßgeblich dazu bei, 3D-Druck in der Zahntechnik zu industrialisieren.

  • Zahnersatz aus dem 3D Drucker Truprint 1000. Bild: Trumpf

    Zahnersatz aus dem 3D Drucker Truprint 1000. Bild: Trumpf

  • Die Truprint 1000 ist ein 3D-Drucker für die Dentalindustrie. Bild: Trumpf

    Die Truprint 1000 ist ein 3D-Drucker für die Dentalindustrie. Bild: Trumpf

  • Zwei Laser schmelzen bei der Truprint 1000 dentale Strukturen aus Pulver. Bild: Trumpf

    Zwei Laser schmelzen bei der Truprint 1000 dentale Strukturen aus Pulver. Bild: Trumpf

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Nur drei Minuten pro Zahn

Bei der manuellen Variante stellt der Zahntechniker die Teile im Gussverfahren her. Wendet er ein digitales Verfahren an, konstruiert er ein 3D-Modell am Computer und fertigt es anschließend mit der Fräsmaschine. „Gegenüber beiden Verfahren ist der 3D-Druck deutlich schneller“, sagt Reinhard Sroka, der bei Trumpf als Branchenmanager den Bereich dental verantwortet. Nachdem das 3D-Modell erstellt ist, fertigt die Anlage die Teile auf einer Plattform. Anschließend verleiht ihnen die Fräsmaschine den Feinschliff. Das Multilaser-Prinzip der TruPrint 1000 sorgt dafür, dass die Anlage mindestens 80 Zähne in weniger als drei Stunden auf einer Plattform aufbaut. „Pro Stück sind das rund drei Minuten. Damit ist der 3D-Druck mehr als zehnmal so schnell wie die konventionelle Methode“, sagt Sroka. Außerdem sei die Qualität beim 3D-Druck höher, weil die Anlage dentale Strukturen besser abbilden kann.


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