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25.06.2019

Trumpf verbessert mit 3D-Druck Satelliten und Flugzeuge

Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Paris Air Show zeigte Trumpf neue Einsatzmöglichkeiten für die additive Fertigung in der Luft- und Raumfahrt anhand konkreter Anwendungsfälle.

Die Anforderungen an Satelliten steigen. Möglichst leicht sollten sie sein, denn jedes Kilogramm, das eine Rakete ins All befördert, kostet den Auftraggeber mehrere hunderttausend Euro. Gleichzeitig müssen die Flugkörper besonders stabil sein, um dem hohen Kräfteaufkommen beim Start standzuhalten.

  • Trumpf hat für den deutschen Kommunikationssatelliten Heinrich Hertz eine Halterung für Mikrowellenfilter gedruckt und dabei 55 Prozent Gewicht eingespart. Bild: Trumpf, GettyImages, TurboSquid

    Trumpf hat für den deutschen Kommunikationssatelliten Heinrich Hertz eine Halterung für Mikrowellenfilter gedruckt und dabei 55 Prozent Gewicht eingespart. Bild: Trumpf, GettyImages, TurboSquid

  • Das hier gezeigte LMD-Verfahren eignet sich in der Luft- und Raumfahrt, um große Bauteile zu reparieren oder Prototypen zu entwickeln. Bild: Trumpf / Claus Morgenstern

    Das hier gezeigte LMD-Verfahren eignet sich in der Luft- und Raumfahrt, um große Bauteile zu reparieren oder Prototypen zu entwickeln. Bild: Trumpf / Claus Morgenstern

  • Mit dem 3D-Drucker TruPrint 1000 hat Trumpf ein sogenanntes „Rake“ für die Triebwerksentwicklung bei Flugzeugen optimiert. Das Ergebnis: 74 Prozent weniger Gesamtkosten. Bild: Trumpf

    Mit dem 3D-Drucker TruPrint 1000 hat Trumpf ein sogenanntes „Rake“ für die Triebwerksentwicklung bei Flugzeugen optimiert. Das Ergebnis: 74 Prozent weniger Gesamtkosten. Bild: Trumpf

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"Mit über 20 Prozent Marktanteil ist die Luft- und Raumfahrt eine der wichtigsten Branchen für additive Fertigung weltweit. Wir bauen unsere Marktanteile kontinuierlich aus und tragen dazu bei, die Verfahren als Schlüsseltechnologie zu etablieren," sagt Thomas Fehn, der als General Manager bei Trumpf Additive Manufacturing (AM) den Bereich Vertrieb verantwortet.

Additive Technologien ermöglichen Bauteile, die leicht und gleichzeitig stabil sind. Die Verfahren tragen Material nur dort auf, wo es einen Zweck erfüllt, während konventionelle Methoden wie Fräsen oder Gießen unnützes Material oft nicht aussparen können. Leichtmetalle wie Aluminium oder Titan verarbeiten 3D-Drucker problemlos. Darüber hinaus lassen sich die Bauteile viel freier konstruieren, weil die Einschränkungen klassischer Verfahren nicht gelten.

3D-Druck für die Luft- und Raumfahrt maßgeblich

Trumpf bietet die beiden für die Luft- und Raumfahrt entscheidenden Verfahren Laser Metal Fusion (LMF) und Laser Metal Deposition (LMD). LMF spielt sich komplett im Inneren des 3D-Druckers ab, ein Laser schmilzt das Bauteil schichtweise aus Pulver zusammen. Die LMF-Technologie eignet sich besonders für komplexe Bauteile, etwa für Triebwerke, Brennkammern oder Spezialteile in der Luft- und Raumfahrt.

Beim LMD-Verfahren, auch Laserauftragsschweißen genannt, baut der Laserstrahl auf der Oberfläche eines Bauteils Schichten auf. Eine Düse führt das Metallpulver zu. Mit LMD lassen sich auch sehr große Bauteile schnell aufbauen. Bevorzugte Anwendungen sind die Prototypenentwicklung sowie die Reparatur großer Bauteile, zum Beispiel Gasturbinen oder Kompressorschaufeln.

Drei Beispiele, wie 3D-Druck die Luft- und Raumfahrt verbessert:


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TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG

Johann-Maus-Str. 2
DE 71254 Ditzingen
Tel.: 07156-303-0
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