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29.04.2015

Trendthema Generative Fertigung

Die Moulding Expo, die vom 5. bis 8. Mai 2015 in Stuttgart stattfindet, bringt die etablierte Industrie und die junge, aufstrebende Branche rund um das Additive Manufacturing und den 3D-Druck zueinander.

Generative Fertigungsverfahren sind eine Querschnitttechnologie

Die Additive Fertigung sei ebenso interessant wie aktuell und könne der gesamten Branche einen Innovationsschub geben, so Kniffka. „Aber machen wir uns nichts vor: Sie ist kein Allheilmittel. Es wird immer traditionelle Technologien im Modell-, Werkzeug- und Formenbau geben, die der Additiven Fertigung in manchen Sektoren überlegen sein werden. Nichtsdestotrotz gibt es Anwendungsgebiete und Prozesse, bei denen der Einsatz additiver Fertigungsverfahren sinnvoll ist, um einen höheren Output zu bekommen und dem Kunden einen höheren Dienstleistungsgrad anzubieten.“

Gerade in einer der Schlüsseltechnologien, die den Werkzeug- und Formenbau in den nächsten Jahren verändern werden, sieht Wieland Kniffka die Chance für den sinnvollen Einsatz von additiven Fertigungsverfahren: nämlich bei der Temperierung von Werkzeugen durch kavitätsnahe Kühl- und Heizkanäle, bei der die Manipulation des Kunststoffs im Werkzeug bei künftigen Produktionsprozessen immer wichtiger wird.

Kniffka: „Die Kinderkrankheiten beim Metall-Lasergenerieren sind überwunden, eigentlich greift man in diesem Bereich auf altbekannte Technologien zurück, die aber in ihrer Kombination und in ihrer Verfeinerung nun plötzlich eine steigende Relevanz für die mikrometergenau arbeitende Werkzeug- und Formanbaubranche erlangt. Wir sehen daher Perspektiven, wenn Werkzeugmacher neue Produkte testen wollen und nun günstig Werkzeuge für Klein- und Vorserien herstellen können, um Sicherheit bei komplexen Bauteilen zu erhalten.“ Zudem zeige die Leistungsfähigkeit dieser Bauteile steil nach oben, das Zusammenspiel zwischen Material und Maschine werde zunehmend optimiert. „Dabei sind natürlich auch neue Maschinen-Hybridkonzepte gefragt, die etwa das Auftragschweißen und Fräsen verbinden, um die Genauigkeit und die Qualität beider Verfahren zu kombinieren“, sagt Kniffka.

Bei den Modellbauern steht beim Rapid Manufacturing der Prototypenbau im Vordergrund. Doch in der Rapid.Area soll deswegen keine inhaltliche Trennlinie zum Werkzeugbau gezogen werden. Kniffka: „Das wollen wir bewusst vermeiden, zumal sich im High-End-Bereich beide Branchen annähern, weil in der Erweiterung des jeweiligen Unternehmensportfolios auch die Chance besteht, das Angebot gegenüber dem Kunden leicht zu erweitern. Vom 3D-Modell ist man schnell beim Formeinsatz für eine Kleinserie, wenn man das entsprechende Equipment im Betrieb hat.“

  • Moulding Expo 2015: Die Rapid.Area wird auf der Moulding Expo das Themenfeld der generativen Technologien umfassend abbilden. Bild: Messe Stuttgart

    Moulding Expo 2015: Die Rapid.Area wird auf der Moulding Expo das Themenfeld der generativen Technologien umfassend abbilden. Bild: Messe Stuttgart

  • Die Rapid.Area wird auf der Moulding Expo das Themenfeld der generativen Technologien umfassend abbilden. Bild: Messe Stuttgart

    Die Rapid.Area wird auf der Moulding Expo das Themenfeld der generativen Technologien umfassend abbilden. Bild: Messe Stuttgart

  • Moulding Expo 2015: Fertigung von Metallkronen. Bild: Messe Stuttgart

    Moulding Expo 2015: Fertigung von Metallkronen. Bild: Messe Stuttgart

  • Moulding Expo 2015: Beim Metall-Lasersintern verschmilzt ein Laserstrahl das in dünnen Schichten verteilte Metallpulver lokal. Es entstehen massive Körper mit homogenem Gefüge. Bild: Messe Stuttgart

    Moulding Expo 2015: Beim Metall-Lasersintern verschmilzt ein Laserstrahl das in dünnen Schichten verteilte Metallpulver lokal. Es entstehen massive Körper mit homogenem Gefüge. Bild: Messe Stuttgart

  • Moulding Expo 2015: Wenn es im Werkzeug-, Modell- und Formenbau um Generative Fertigung geht, steht professionelle Qualität im Vordergrund. Bild: Messe Stuttgart

    Moulding Expo 2015: Wenn es im Werkzeug-, Modell- und Formenbau um Generative Fertigung geht, steht professionelle Qualität im Vordergrund. Bild: Messe Stuttgart

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