nach oben
02.04.2020

Textile Produkte per 3D-Druck funktionalisieren

Der Maschinenbauer Metrom hat eine 3D-Drucktechnologie entwickelt mit sich textile Oberflächen funktionalisieren und personalisieren lassen. Das Verfahren soll auf der mtex+ im Juni 2020 in Chemnitz vorgestellt werden.

Metrom aus Hartmannsdorf ist Erstaussteller auf der mtex+ am 9./10. Juni 2020. Das Unternehmen produziert multioptionale stationäre und mobile Bearbeitungsmaschinen, die bisher hauptsächlich im Maschinen- und Werkzeugbau, der Gießereibranche, der Energietechnik sowie in der Forschung zum Einsatz kommen.

  • Metrom stellt auf der mtex+ das Verfahrensprinzip in einem Technologieträger sowie mittels SEAM gedruckte Produkte vor. Herzstück dieser Lösung ist eine Extrusionseinheit, die von einer 5-Achs-Parallelkinematik bewegt wird.  Bild: Metrom

    Metrom stellt auf der mtex+ das Verfahrensprinzip in einem Technologieträger sowie mittels SEAM gedruckte Produkte vor. Herzstück dieser Lösung ist eine Extrusionseinheit, die von einer 5-Achs-Parallelkinematik bewegt wird. Bild: Metrom

  • Materialien, die bisher im 3D-Druck nur sehr schwierig bis gar nicht verwendbar waren, können im SEAM-3D-Druckverfahren verarbeitet werden. Bild: Metrom

    Materialien, die bisher im 3D-Druck nur sehr schwierig bis gar nicht verwendbar waren, können im SEAM-3D-Druckverfahren verarbeitet werden. Bild: Metrom

1 | 0

Metrom zeigt auf der „Fair & Convention for Hightech Textiles“, wie mittels zukunftsweisender Technologieanwendung textile Oberflächen funktionalisiert werden können. Das Unternehmen kombiniert dafür seine patentierte parallelkinematische Maschinenkonstruktion mit einer vom Fraunhofer IWU entwickelten Plastifizierungseinheit und ermöglicht das schnelle 3D-Bedrucken von Textilien. „Damit lassen sich beispielsweise Bekleidung oder Schuhe effizient personalisieren und auch mit zusätzlichen Funktionen ausstatten. Materialien, die bisher im 3D-Druck nur sehr schwierig bis gar nicht verwendbar waren, wie z. B. TPE und TPU als typisches weiches und flexibles Schuhmaterial, können dabei im SEAM-3D-Druckverfahren verarbeitet werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten bieten sich im Interieurbereich von Fahrzeugen an. Hier ist vor allem die Einsparung von Gewicht ein Treiber“, beschreibt Metrom-Vertriebsleiter Marcus Witt einige Anwendungsfelder des SEAM-Verfahrens (SEAM = Screw Extrusion Additive Manufacturing).

Metrom stellt auf der mtex+ das Verfahrensprinzip in einem Technologieträger sowie mittels SEAM gedruckte Produkte vor. Herzstück dieser Lösung ist eine Extrusionseinheit, die von einer 5-Achs-Parallelkinematik bewegt wird. Die Kombination des 3D-Drucksystems vom Fraunhofer IWU mit der Metrom-Werkzeugmaschine erlaubt bislang einzigartige Prozessgeschwindigkeiten. Außerdem können alle Werkstoffe, die sich plastifizieren lassen, damit verarbeitet werden.

Die Möglichkeiten der 3D-Drucktechnologie für den Textilbereich stellen Fachleute von Metrom gemeinsam mit Forschungspartnern von Fraunhofer-Instituten aus Chemnitz und Dresden auch in kurzen Workshops vor.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

Comau: Neueste Trends zur Smart Factory


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics
Suchalert speichern
© Fotolia.com/Zerbor

Wir benachrichtigen Sie per E-Mail über neue Suchergebnisse zu Ihrer Suchanfrage. Speichern Sie hierzu einfach Ihre aktuelle Suchanfrage in Ihrem persönlichen Profil.


So geht's