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maschine+werkzeug 10/2013

Taktzeit reduzieren

EXTRA Großteilebearbeitung

Verzahunung - Mit den Maschinen der PV-Baureihe von Pittler T&S lassen sich bei der Bearbeitung großformatiger Werkstücke deutliche Taktzeitreduzierungen mit dem Wälzschäl-Verfahren erzielen.

Der Schälkopf ist bereit für die Innenverzahnung.

Hier geht es zu den Produkten von Pittler.

Mit der Entwicklung der auf fünf Achsen basierenden PV-Maschinen-Baureihe von Pittler T&S ist es möglich geworden, Dreh-, Fräs-, Bohr- und Verzahnungsprozesse in einem Bearbeitungszentrum umzusetzen. Auch bei der Integration des Wälzschälprozesses zog Pittler immer den Aspekt der Komplettbearbeitung eines Bauteils in Betracht. Denn nicht nur das Verzahnen als Einzeloperation, wie das zurzeit gängige Wälzstoßen, sondern auch die Vorbearbeitung in maximal zwei Aufspannungen inklusive Wälzschälen auf einer Drehmaschine ist als sehr wirtschaftlich zu betrachten.

Durch die Kombination der Prozesse, wird laut Pittler die benötigte Bauteilqualität immens verbessert, da Dreh-, Bohr- und Verzahnkonturen sowie das Entgraten in der gleichen Spannlage gefertigt und somit die Läufe drastisch verbessert werden. Weiterhin sind sogar verschiedene Innen- und Außenverzahnungen an einem Bauteil möglich. Benötigt wird neben dem Know-how nur noch das passende Werkzeug, das sich jeweils durch die Möglichkeit der integrierten Werkzeugmagazine in die Maschine einwechseln lässt.

Für die Schruppvorgänge werden Schälräder mit eingesetzten Wendeschneidplatten verwendet. Die Schneidgeometrie wird dabei entsprechend der Verzahnungsgeometrie (Modul und Zähnezahl) ausgelegt. Die Schlichtwerkzeuge sind aus beschichtetem PM-Werkstoff und können nach dem Standzeitende entschichtet, nachgeschliffen und wieder beschichtet werden.

Die Ausführung des Schälrades sowie die Anzahl der Schneiden, die Zahnform, die Eingriffsparameter und die jeweiligen Einstellung der Schnittdaten und die Wahl des Achskreuzwinkels sind die technologischen Grundvoraussetzungen für das Wälzschälen. Bei einer Kombination von Schrupp- und Schlichtwerkzeugen bei Wälzschälprozessen spricht man auch vom sogenannten Power Skiving.

Der Wälzschälprozess hat vor allem im Vergleich zum Verzahnungsstoßen große wirtschaftliche Vorteile. Mit der Pittler-Technologie wurden bereits Taktzeitreduzierungen von bis zu 60 Prozent erzielt. In einem aktuellen Anwendungsfall mit Modul 6, Verzahnungsqualität 6, wurden sieben Einzeloperationen auf zwei reduziert. Das spart beträchtlich bei den Rüst,- Transport- und Liegezeiten und führt somit zu einer deutlichen Verbesserung der Durchlaufzeit.

Unternehmensinformation

Pittler T&S GmbH

Johannes-Gutenberg-Str. 1
DE 63128 Dietzenbach
Tel.: 06074-4873-0
Fax: -294

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