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maschine+werkzeug 02/2010

Tagsüber rüsten, nachts powern

Technik

HSC-Bearbeitung Drei Prozesse in der Elektrodenfertigung in einem abbilden, reduziert die Fehlerquote, erhöht die Qualität und schafft Kapazitäten. WTN setzt daher auf die HSC-Fräsmaschine ›Speedhawk 550‹ von OPS-Ingersoll.

Häufig wird der Begriff der Wirtschaftlichkeit benutzt, ohne wirklich zu wissen, wodurch sie dargestellt wird. Sind es die x Prozent, die man mit einer leistungsfähigen Maschine schneller arbeiten kann? Ist es die Möglichkeit, freie Kapazitäten nachts zu nutzen? Oder kann die Automatisierung die Mitarbeiter so entlasten, dass diese in anderen Prozessen eingesetzt werden können? Es ist sicher das Gesamtpaket zusammen mit einem durchgängigen Prozess, das zum gewünschten Ergebnis führt.

Beim Unternehmen WTN sind bisher die letzten beiden Argumente zur Realität geworden. Konkret geht es in Niederstetten um eine spezielle Kupferelektrode für eine vermeintlich einfach strukturierte Bauschraube. Bislang wurde das Werkstück vorgearbeitet, die Elektrode vorgedreht und im Anschluss gefräst. Diese drei Arbeitsgänge dauerten in der Vergangenheit etwa 43 Minuten. An dieser Zeit hat sich trotz der Investition in die HSC-Fräsmaschine ›Speedhawk 550‹ von OPS-Ingersoll auch nichts geändert

.

Allerdings sieht man bei WTN, allen voran Geschäftsführer Uwe Traub, den Nutzen der Maschine in ganz anderen Bereichen: »Zunächst war unser Ziel, dass wir auf der Maschine Elektroden fertigen und die Hartbearbeitung durchführen können. Deshalb war uns wichtig, dass sich alle zu bearbeitenden Größen mit den UPC-Platten oder ITS fünfachsig simultan im ganzen Arbeitsraum schwenken lassen. Außerdem wollten wir mit einer Automatisierung die Elektrodenfertigung in die Nacht verlagern. OPS-Ingersoll hat uns da unter anderem mit den entsprechenden Frässtrategien unterstützt.« Diese Zielsetzung ist heute Realität. Tagsüber wird gerüstet und nachts gefräst. Für die spezielle Elektrode heißt das, dass statt der bisher notwenigen drei Arbeitsgänge nur noch einer benötigt wird. Zudem kommt es zu keinem Versatz mehr.

Ähnliche Vorteile bringt das HSC-Fräsen auch bei anderen Werkstücken, denn für Frästaschen oder Eckradien von 12 Hundertstel Millimeter ist genügend Drehzahl und Leistung vorhanden. Allein aus diesem Grund ist die Investition in die Speedhawk nach Ansicht der Verantwortlichen von WTN sehr sinnvoll.

Die Speedhawk 550 wurde mit allen zusätzlichen Features ausgerüstet. Das beginnt beim 100-fach-Werkzeugwechsler, geht über die Laservermessung, eine Kühlnebelschmierung bis hin zum Messtaster. In der Automation setzt man auf das ›MultiChange Performance‹ von OPS-Ingersoll mit 154 Elektrodenplätzen und acht UPC-Paletten. Die Elektrodenplätze lassen sich flexibel mit ITS 50 oder 148 Paletten nutzen.

Der Weg in die HSC-Technologie scheint für WTN heute nach wie vor der einzig richtige. In einem Benchmark hat man zwar nur Premiumhersteller miteinander verglichen, überzeugt hat aber letztlich das Gesamtpaket. Dazu gehörte auch die Automation. Bezieht man die in die Berechnung des tatsächlichen Zeitaufwandes mit ein, erhalten die ermittelten 43 Minuten pro Elektrode einen ganz anderen Stellenwert.

  • Die HSC-Fräsmaschine ›Speedhawk 550‹ von OPS-Ingersoll ist für die Elektrodenfertigung und die Hartbearbeitung geeignet. Die Automatisierung erlaubt zudem das mannlose Bearbeiten in der Nacht.

    Die HSC-Fräsmaschine ›Speedhawk 550‹ von OPS-Ingersoll ist für die Elektrodenfertigung und die Hartbearbeitung geeignet. Die Automatisierung erlaubt zudem das mannlose Bearbeiten in der Nacht.

  • Bild 2: Tagsüber rüsten, nachts powern

    Bild 2: Tagsüber rüsten, nachts powern

  • Bild 3: Tagsüber rüsten, nachts powern

    Bild 3: Tagsüber rüsten, nachts powern

  • Bild 4: Tagsüber rüsten, nachts powern

    Bild 4: Tagsüber rüsten, nachts powern

  • Bild 5: Tagsüber rüsten, nachts powern

    Bild 5: Tagsüber rüsten, nachts powern

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Unternehmensinformation

OPS-INGERSOLL Funkenerosion GmbH

Daimlerstraße 22
DE 57299 Burbach, Siegerl
Tel.: 02736-446-0
Fax: -510

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