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maschine+werkzeug 03-04/2010

Sparmaschinen

Maschinenbau Dass hohe Produktivität und der sparsame Umgang mit Energie kein Widerspruch sein muss, zeigt der Nürtinger Maschinenbauer Heller. Schon bei der Entwicklung von Werkzeugmaschinen wird hier großer Wert auf Energieeffizienz gelegt. Für den Anwender sind dabei beträchtliche Einsparungen im laufenden Betrieb möglich.

Quantifizierbare Daten zu Energieeinsparungen, wie sie von der EuP-Richtlinie der Europäischen Kommission gefordert werden, zählen weiterhin zu den Entwicklungsschwerpunkten im Maschinenbau. So sind es das Umweltbewusstsein und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen, die verbesserte technische Standards erfordern. Zugleich wächst der politische Druck auf Unternehmen beim Umweltschutz. Anderseits wird der Kostendruck der Anwender durch die Energie- und Rohstoffpreise immer größer. Dem wirkt die Werkzeugmaschinenindustrie bereits entgegen.

Heller konzentriert sich auf Einzelaspekte in der Komponentenebene, energieeffiziente Prozess- und Verfahrensentwicklungen sowie weiter entwickelte Maschi-nenkonzepte. Dabei wird seit Jahren in jeder Lebenszyklus-phase einer Maschine der Fokus auf Energieeffizienz gelegt. Für den Anwender bedeutet das die Reduzierung der Gesamtprozesskosten unter Berücksichtigung einer gleich bleibend hohen Produktivität, Qualität und Zuverlässigkeit der Maschine. So zumindest definiert das Unternehmen Heller die aktuellen Anforderun-gen an die Energieeffizienz bei Werkzeugmaschinen.

Ergänzt wurde diese Kompetenz nun um die Nachhaltigkeit und der Kostenreduzierung in der Fertigungstechnik. Die Segmente verbrauchsoptimierte Maschinenkomponenten, die bedarfsgerechte Projektierung und die optimierten Bearbeitungsprozesse bilden bei Heller die Basis für mehr Energieeffizienz. Zu Verbrauchsoptimierungen zählen unter anderem die individuelle Regulierung der Späneförderer oder auch des Drucks der Lauf- und Nachlaufzeiten bei Kühlmittelanlagen. Geringerer Energieeinsatz kann auch durch kleinere Antriebsmodule erzielt werden. Hinsichtlich des Maschinenaufbaus konnte durch topologieoptimierte Konzepte eine hohe Materialdämpfung erreicht werden. Das hat eine Steigerung der Prozessstabilität, eine Reduzierung der Stückzeiten und gleichzeitig geringeren Leistungsbedarf zur Folge.

Das thermostabile Maschinenkonzept macht weitere Energieeinsparungen deutlich. Es minimiert den Wärmegang, verkürzt Warmlaufzeiten und eliminiert aufwendige Hallenklimatisierung. Allein die kürzere Warmlaufphase spart sechs Prozent Energie im Einschichtbetrieb. Auch die Standby-Strategien wie Spindelschoner, Erkennung von Nicht-Funktionen und damit Abschaltung sowie Halt am Schichtende und Warmlauf-Funktionen bieten Sparpotenzial. Für eine optimierte Bearbeitung dagegen kommen eine Overrideregelung durch die Anpassung des Vorschub-Overrides sowie ein Tuning-Zyklus zum Einsatz.

  • Energieeinsparungen durch verbrauchsoptimierte Maschinenkomponenten...

    Energieeinsparungen durch verbrauchsoptimierte Maschinenkomponenten...

  • ...und thermostabiles Maschinenkonzept.

    ...und thermostabiles Maschinenkonzept.

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Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH

Gebrüder-Heller-Straße 15
DE 72622 Nürtingen
Tel.: 07022-77-0
Fax: -5000

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