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maschine+werkzeug 04/2018

Spanlos

Editorial - Manfred Flohr

Das Editorial wird gerne dazu genutzt, den geneigten Lesern hier den Inhalt des vorliegenden Hefts nahezubringen. Um es kurz zu machen: alles wie immer. Wir präsentieren Neuheiten und interessante Anwendungen rund um die Werkzeugmaschine und Präzisionswerkzeuge sowie die dazugehörige Peripherie mit Spann- und Messtechnik bis hin zu Kühlschmierstoffen und CAD/CAM. Auch unser Extra fällt nicht aus dem Rahmen. Es widmet sich dem Thema ›Automotive‹, also einer Branche, mit der viele Fertiger zu einem mehr oder weniger großen Teil ihr Geld verdienen.

Manfred Flohr, Chefredakteur

Soweit zum Heft. Wir machen es für unsere Leser. So unterschiedlich ihre Arbeit und die von ihnen hergestellten Produkte sind, haben sie eines gemeinsam: In irgendeiner Weise sind sie mit der Herstellung von Bauteilen aus Metall betraut. Klassischerweise steht dabei ein zerspanender Fertigungsprozess im Mittelpunkt - Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen oder Erodieren. Material wird dabei abgetragen, um die gewünschten Konturen zu erzeugen.

Doch es geht auch anders: generativ. Schicht für Schicht baut dabei beispielsweise ein Laserstrahl das Teil durch Schmelzen von Metallpulver auf. Das Prinzip des Additive Manufacturing wird auch zur Herstellung von Kunststoffteilen genutzt und als 3D-Druck bezeichnet. Noch ist es eine Nischentechnologie, doch die Beispiele additiv gefertigter Bauteile in der Industrie werden mehr. Für die Leser der maschine+werkzeug, die sich seit Jahrzehnten ganz der spanenden Fertigung verschrieben hat, sollte dieses Thema deshalb von Interesse sein, weil es neue Chancen in der Fertigung bietet. Neue, leichtere Bauformen werden ebenso möglich wie unsichtbar integrierte Funktionen in den Werkstücken. Serien filigraner Bauteile entstehen nicht mehr Stück für Stück, sondern werden palettenweise in einem Rutsch aufgebaut. Und wo in der klassischen Fertigung um die 90 Prozent eines schwer zerspanbaren Materials abgetragen werden müssen, droht dem Fräser jetzt die spanlose Konkurrenz durch den Laser.

Wir greifen das Thema auf und werden Sie auch in maschine+werkzeug auf dem Laufenden halten. Einige Beiträge zu Additive Manufacturing finden Sie bereits in diesem Heft. Für alle, die mehr darüber wissen wollen, haben wir im Internet eine eigene Seite angelegt:

www.maschinewerkzeug.de/am . In diesem Online-Magazin finden Sie ständig aktuelle Meldungen und Hintergrundberichte. Eine besondere Herausforderung sind die neuen Möglichkeiten auch für Konstrukteure. Denen möchte ich ganz besonders das Angebot unserer Schwesterzeitschrift :K ans Herz legen, die auf ihrem Online-Portal eine Seite zu Additive Manufacturing aus Konstrukteurssicht eingerichtet hat: www.k-magazin.de/am . Es bleibt eben doch nicht alles beim Alten.


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