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30.10.2018

Solidteq lotet Möglichkeiten der additiven Fertigung aus

Der zur Rheinmetall Gruppe gehörende 3D-Druck-Spezialist Solidteq stellt auf der Formnext innovative Lösungen zum 3D-Druck mit metallischen Werkstoffen vor. Zu sehen sind Exponate, die sowohl die Wertschöpfungskette als auch die Projektphasen veranschaulichen, die das Start-Up aus einer Hand anbietet.

Solidteqs Messestand auf der Formnext. Bild: Solidteq

Solidteq wurde bereits im letzten Jahr als Start-up von Rheinmetall Automotive ausgegliedert, um sein Know-how nicht mehr nur intern, sondern auch externen Kunden anbieten zu können. Zu ihnen gehören vor allem Maschinen-, Anlagen- und Sonderanlagenbauer, Werkzeughersteller, Produktentwicklungsbüros und die Automobilindustrie. Als Teil des international tätigen Automobilzulieferers ist Solidteq inzwischen schon seit sechs Jahren auf das Selective Laser Melting-Verfahren (SLM) spezialisiert. Dabei bietet es umfangreiche Fähigkeiten in der additiven Fertigung und mechanischen Bearbeitung und kombiniert dies mit seinem weitreichenden Know-how in Prototypenentwicklung und Simulation. Das junge Unternehmen konnte inzwischen erste Erfolge verbuchen und hat einige Kleinst- und Kleinserien erfolgreich im metallischen 3-D-Druckverfahren hergestellt.

Die Vorteile des Druckverfahrens liegen in der teilweise extremen Zeitersparnis: Kunden erhalten über CAD-Daten schnell ein voll funktionsfähiges Produkt, das in Qualität und Materialgefüge mit dem aus einer Serienproduktion vergleichbar ist. Neben den gleichbleibenden Materialeigenschaften und einem verkürzten Herstellungsprozess ergeben sich außerdem Möglichkeiten der Erschließung von Innovationspotenzialen und eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Dazu Solidteq-Geschäftsführer Thomas Bartels: „Solidteq ist mit einem inzwischen gewachsenen engmaschigen Dienstleistungsnetz entlang der gesamten additiven Fertigungskette tätig. Gemeinsam mit unseren Kunden gilt es die Möglichkeiten der additiven Fertigung auszuloten. Im Rahmen von ersten Klein- und Kleinstserienprojekten begegnen wir zunehmend komplexen Szenarien mit denen wir umgehen müssen. Seit unserem Erstauftritt auf der Formnext im vergangenen Jahr, haben wir uns bei Serienprojekten verstärkt in der Rolle des Generalunternehmers und Lösungspartners wiedergefunden. Nicht zuletzt bildet die Softwarelösung, die wir im Moment testen, diese Entwicklung ab.“

Bereits die Form des 60 Quadratmeter großen Messestands, der nach drei Seiten hin offen ist, weist auf die Thematik des 3D-Drucks hin und deutet die große Flexibilität der Technologie sowie die vielen unterschiedlichen Formate an, die durch sie entstehen können. Zu sehen sind Exponate, die die breite Wertschöpfungskette der Solidteq GmbH beschreiben. Die Ausstellung macht außerdem die vier Projektphasen anschaulich, die das Start-Up aus einer Hand anbietet. Diese reichen von der Planung über die Entwicklung eines 3D-Modells über den Druck bis hin zur Vervollkommnung der Werkstücke.

Formnext, Halle 3.1, Stand C80

Unternehmensinformation

Solidteq GmbH

Alfred-Pierburg-Str. 1
DE 41460 Neuss
Tel.: +49 - 2131 - 520 3727
Fax: +49 - 7132 - 33 3150

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