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03.03.2020

Siemens Mobility druckt Ersatzteile für die Sapsan-Flotte

Siemens Mobility Services hat zwei Stratasys Fortus 450mc 3D-Drucker für seine Bahn-Instandhaltungsbetriebe in Moskau und St. Petersburg gekauft.

Mit den beiden 3D-Druckern kann das Team von Siemens Mobility Russia die Wartungsvorgänge otimieren, indem es bei Bedarf schnell und kostengünstig 3D-gedruckte Ersatzteile für Schienenfahrzeuge herstellt. In Deutschland und Großbritannien nutzt Siemens bereits 3D-Drucker, um Ersatzteile für Schienenfahrzeuge herzustellen.

  • Unter der Bezeichnung Sapsan werden die Hochgeschwindigkeits-Elektrotriebwagender Russischen Eisenbahnen (RŽD) zusammengefasst. Vom Hersteller Siemens werden diese Baureihen Velaro RUS genannt. Bild: Siemens

    Unter der Bezeichnung Sapsan werden die Hochgeschwindigkeits-Elektrotriebwagender Russischen Eisenbahnen (RŽD) zusammengefasst. Vom Hersteller Siemens werden diese Baureihen Velaro RUS genannt. Bild: Siemens

  • Der Stratasys Fortus 450mc im Siemens Mobility Depot in Russland, mit dem Team von Siemens Mobility und Stratasys. Bild: Siemens

    Der Stratasys Fortus 450mc im Siemens Mobility Depot in Russland, mit dem Team von Siemens Mobility und Stratasys. Bild: Siemens

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Die Investition ist der Grundstein für das von Siemens Mobility in Russland aufgebaute Netzwerk "Easy Sparovation Part" mit dem Ziel, den Schienenverkehr mithilfe von 3D-Druck und einem digitalen Inventar an Originalzugbauteilen zu optimieren und den Austausch sowie die Herstellung von Ersatzteilen für Fahrzeuge zu vereinfachen.

Siemens Mobility Russia ist in den kommenden 30 Jahren für die Instandhaltung der 16 bestehenden sowie der 13 zusätzlich geplanten Velaro-Hochgeschwindigkeitszüge zuständig und verzeichnet eine Flottenverfügbarkeit von über 99 %. Dies ist bereits der dritte Velaro-Auftrag vom russischen Bahnunternehmen RZD für die Sapsan-Flotte.

"Diese Verfügbarkeitszahlen wären physisch unmöglich zu erreichen, wenn die Bauteilfertigung ausgelagert und ausschließlich mit traditionellen Fertigungsmethoden erfolgen würde. Die Stratasys FDM 3D-Drucker ermöglichen uns, die Bauteile kostengünstig intern zu fertigen und zum Teil den Bedarf an Lagerung oder Werkzeugen für bestimmte Artikel zu senken", sagt Alexey Fedoseev, Head of Customer Services bei Siemens Mobility Russia. "Wir konnten den Erfolg des Siemens Mobility-Projektes "Easy Sparovation Part" bereits in Deutschland sehen. Durch den Einsatz dieser Technologie konnten wir im Vergleich zu traditionellen Fertigungsverfahren die Zeit pro Bauteil um bis zu 95 % einsparen."
Da alle Bauteildaten online gespeichert werden, kann Siemens Mobility ältere oder neuere Zugbauteile ad-hoc abrufen und ersetzen, um die engen Fristen einzuhalten.


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Unternehmensinformation

Siemens AG ZV

Wittelsbacher Platz 2
DE 80333 München
Tel.: 089-636-00
Fax: -34242

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