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11.12.2015

Seit 15 Jahren Experte fürs Laserschmelzen

Der 15. Jahrestag der Gründung von Concept Laser fällt 2015 in eine Zeit hohen Marktwachstums. Additive Manufacturing zählt nicht umsonst zu den Schlagworten der Industrie 4.0, in der Automatisierung und digitale Prozess- und Lieferantenketten im Fokus der Wertschöpfung stehen.

15 Jahre Concept Laser bedeuten, 15 Jahre erfolgreiche Verfahrensentwicklung. So verfügt die Concept Laser GmbH verfügt über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit über 60 Mitarbeitern. Darüber hinaus ist die Concept Laser GmbH Partner zahlreicher Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit Universitäten, technisch-wissenschaftlichen Einrichtungen und Industrieunternehmen.

Die Concept Laser GmbH ist zudem Inhaberin von mehr als 50 erteilten Patenten. Das Unternehmen verfügt gegenwärtig über rund 100 laufende Patentanmeldungen. Bei einem Großteil dieser Patentanmeldungen steht in Kürze die Erteilung eines Patents an. Die Zahl der durch das Unternehmen zum Patent angemeldeten Erfindungen steigt stetig. Dabei zählt insbesondere die In-situ-Prozessüberwachung zu den strategischen Technologiefeldern von Concept Laser, die der Anlagenbauer ab 2016 um das QM-meltpool 3D zur dreidimensionalen Echtzeitüberwachung erweitert. Im Rahmen der Entwicklungstätigkeit zählen Validierung, Verfahrensfortentwicklung und Werkstoffzertifizierung zu den Schwerpunkten in Lichtenfels.

Im Anfang liegt oft ein gewisser Zauber - Meilensteine in der Aufbauphase

Die bereits bestehende Kunststoff-Sintertechnologie führte zur Entwicklung des Lasercusing Verfahrens im Jahr 1998. Was mit Kunststoffen möglich sei, müsste auch im Metallbereich funktionieren, so die Idee von Frank Herzog. Spannungen im Bauteil und nicht vollständig aufgeschmolzenes Metallpulver stellten zu Beginn die größten Hürden dar. Abhilfe schaffte zum einen die Entwicklung der sog. stochastischen Belichtung durch Frank Herzog, welche ein Jahr später zum Patent angemeldet wurde. Dabei erfolgt eine stochastische Ansteuerung der Slice-Segmente (auch „Islands“ genannt), die sukzessive abgearbeitet werden. Das patentierte Verfahren sorgt für eine signifikante Reduktion von Spannungen bei der Herstellung von sehr großen Bauteilen.

Der zweite Meilenstein war der Einsatz eines Festkörperlasers, der das Bauteil auf ein zehntel Millimeter komplett aufschmolz und somit dichte Bauteile erzeugte. Die anfängliche Vision mündete im Jahr 2000 in die Gründung der Concept Laser GmbH durch Kerstin und Frank Herzog. Im Jahr 2001 stellte das Unternehmen auf der Euromold in Frankfurt seine Prototypenmaschine M3 linear öffentlich vor. Ab 2002 lieferte Concept Laser die weltweit ersten 3D-Metalldruckanlagen aus. Ergänzt wurde die Geschäftsführung ab diesem Zeitpunkt durch Oliver Edelmann, der als späterer Gesellschafter professionelle Vertriebs- und Marketingstrukturen aufbaute, und bis heute dieses Ressort leitet.

  • Keimzelle im „Westentaschenformat“ - Ur-Lasercusing-Anlage. Bild: Concept Laser GmbH

    Keimzelle im „Westentaschenformat“ - Ur-Lasercusing-Anlage. Bild: Concept Laser GmbH

  • Die M3 linear, der weltweit erste industrielle 3D-Metalldrucker, vorgestellt erstmalig auf der Euromold 2001. Bild: Concept Laser GmbH

    Die M3 linear, der weltweit erste industrielle 3D-Metalldrucker, vorgestellt erstmalig auf der Euromold 2001. Bild: Concept Laser GmbH

  • Geschäftsführung der Concept Laser GmbH: Frank Herzog - Geschäftsführender Gesellschafter; Kerstin Herzog - Leiterin Personal & Finanzen, Gesellschafterin; Oliver Edelmann - Leiter Vertrieb & Marketing, Gesellschafter (v.l.n.r.). Bild: Concept Laser GmbH

    Geschäftsführung der Concept Laser GmbH: Frank Herzog - Geschäftsführender Gesellschafter; Kerstin Herzog - Leiterin Personal & Finanzen, Gesellschafterin; Oliver Edelmann - Leiter Vertrieb & Marketing, Gesellschafter (v.l.n.r.). Bild: Concept Laser GmbH

  • In-situ-Überwachung des Schmelzbades mit QMmeltpool 3D: Eine Photodiode und eine Kamera überwachen koaxial durch die Optik des Lasers positionsgenau das Schmelzbad hinsichtlich Fläche und Intensität. Bild: Concept Laser GmbH

    In-situ-Überwachung des Schmelzbades mit QMmeltpool 3D: Eine Photodiode und eine Kamera überwachen koaxial durch die Optik des Lasers positionsgenau das Schmelzbad hinsichtlich Fläche und Intensität. Bild: Concept Laser GmbH

  • Das neue Leicht im Flugzeugbau: Leichtbaupotenziale sind sehr hoch. Bild: Airbus Operations GmbH

    Das neue Leicht im Flugzeugbau: Leichtbaupotenziale sind sehr hoch. Bild: Airbus Operations GmbH

  • X line 2000R, eine Anlage, die den größten Bauraum weltweit (800x400x500mm3) mit der stärksten Laserleistung (2x1.000W) kombiniert. Bild: Concept Laser GmbH

    X line 2000R, eine Anlage, die den größten Bauraum weltweit (800x400x500mm3 ) mit der stärksten Laserleistung (2x1.000W) kombiniert. Bild: Concept Laser GmbH

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Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

CONCEPT Laser GmbH

An der Zeil 8
DE 96215 Lichtenfels
Tel.: 09571-1679-0
Fax: -229

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