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07.08.2017

Schwache Inlandsnachfrage nach Werkzeugmaschinen

Nach neuesten Zahlen des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) fiel der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im zweiten Quartal 2017 um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Inlandsbestellungen verloren dabei 27 Prozent, die Auslandsorders wuchsen um 4 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2017 sank der Auftragseingang insgesamt um 1 Prozent. Die Inlandsaufträge verloren 15 Prozent. Der Auslandsauftragseingang stieg um 6 Prozent. Dabei läuft die Umformtechnik etwas besser als die Zerspanung.

  • Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Bild: VDW

    Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Bild: VDW

  • „Mit den Halbjahreswerten liegen wir auf Linie unserer Erwartungen“, kommentiert VDW Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer das Ergebnis. Bild: VDW

    „Mit den Halbjahreswerten liegen wir auf Linie unserer Erwartungen“, kommentiert VDW Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer das Ergebnis. Bild: VDW

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„Mit den Halbjahreswerten liegen wir auf Linie unserer Erwartungen“, kommentiert VDW Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer das Ergebnis. Die Auslandsaufträge setzen ihren Aufwärtstrend fort. Nach wie vor sind die Euroländer das wichtige Zugpferd. Ihre Bestellungen sind laut VDW doppelt so stark gestiegen wie die Aufträge aus dem Rest der Welt. Nach dem starken Zuwachs im vergangenen Jahr, der vorrangig vom Projektgeschäft mit der internationalen Automobilindustrie getrieben war, erwartet der VDW für 2017 ein Halten des hohen Niveaus.

„Ein Pferdefuß war im ersten Halbjahr allerdings die Inlandsnachfrage“, sagt Schäfer. Sie blieb schwach, was unter anderem einem Basiseffekt aufgrund des hohen Auftragszuwachses im ersten Halbjahr 2016 geschuldet sei. Allerdings läuft dieser Effekt nun aus. Für das zweite Halbjahr 2017 wird von einer deutlich besseren Entwicklung ausgegangen. Das passt zur guten Stimmung in der Wirtschaft, den steigenden Konjunkturindikatoren für Deutschland und den gesamtwirtschaftlichen Prognosen, die Wirtschaftsexperten erst jüngst angehoben haben.

„Zudem versprechen wir uns von der EMO Hannover 2017 einen großen Schub“, bekräftigt Schäfer abschließend. Die Weltleitmesse der Metallbearbeitung sei sehr gut gebucht, warte mit vielen Innovationen in allen technischen Bereichen auf und werde den Investitionen damit starke Impulse geben.

Unternehmensinformation

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: +49 - 69 - 756081 0
Fax: 0069-756081-11

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