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16.09.2019

Scheuer und Weil eröffnen EMO in Hannover

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) haben am Montag die EMO in Hannover eröffnet. Noch bis Samstag werden hier mehr als 2.200 Aussteller aus 48 Ländern ihre Neuheiten für die industrielle Fertigung präsentieren.

„Nachdem etliche Jahre sattsam über Digitalisierung und Vernetzung diskutiert wurde, kommt sie jetzt in der Realität der Produktion an", sagte der EMO-Generalkommissar Carl Martin Welcker anlässlich der Eröffnungspressekonferenz in Hannover. Die Fabrik wird smart, Maschinen und Werkzeuge werden intelligent. Sie kommunizieren miteinander und heben die Produktion auf eine neue Qualitätsstufe. Viele Aussteller haben dazu Angebote. Allein zum Stichwort Industrie 4.0 finden sich über 2.000 Einträge auf der EMO-Website.

  • Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, eröffnete gemeinsam mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, dem Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom Adel Al-Saleh, dem Cecimo-Präsidenten Dr. Roland Feichtl und EMO-Generalkommissar Carl Martin Welcker die Weltleitmesse EMO Hannover 2019. Bild: Deutsche Messe

    Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, eröffnete gemeinsam mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, dem Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom Adel Al-Saleh, dem Cecimo-Präsidenten Dr. Roland Feichtl und EMO-Generalkommissar Carl Martin Welcker die Weltleitmesse EMO Hannover 2019. Bild: Deutsche Messe

  • Eröffnungsrundgang der EMO Hannover mit Verkehrsminister Andreas Scheuer. Hier bei United Grinding in Halle 11, Stand B24. Bild: Deutsche Messe

    Eröffnungsrundgang der EMO Hannover mit Verkehrsminister Andreas Scheuer. Hier bei United Grinding. Bild: Deutsche Messe

  • Eröffnungsrundgang der EMO Hannover mit Verkehrsminister Andreas Scheuer. Hier bei Siemens in Halle 9, Stand H50. Bild: Deutsch Messe

    Eröffnungsrundgang der EMO Hannover mit Verkehrsminister Andreas Scheuer. Hier bei SLM Solutions. Bild: Deutsch Messe

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EMO Hannover zeigt Lösungen für aktuelle Megathemen

Große Herausforderungen und Chancen sieht Welcker im Transformationsprozess des größten Abnehmers Automobilindustrie. "Die Elektrifizierung wird nicht durch Schalterumlegen über Nacht kommen. Vielmehr wird es noch viele optimierte Verbrennungsmotoren geben, allein oder in Kombination mit Hybridantrieben", sagte er. Die Einführung neuer Antriebstechnologien werde zweifellos einzelne Fertigungsprozesse, wie wir sie heute kennen, verändern. Der EMO-Generalkommissar forderte jedoch, dass es für höchst unterschiedliche Anforderungen auch höchst differenzierte Lösungen geben müsse, für Pkw, Nutzfahrzeug, Motorrad, Flugzeug, Schiffsmotor, mobile Maschine oder E-Bike. Um die anspruchsvollen CO2-Klimaziele zu erreichen, sei es umso wichtiger, künftige Antriebskonzepte technologieoffen voranzutreiben, damit sich die jeweils beste Lösung im Wettbewerb durchsetzt.

Für 2030 haben Forscher von FEV Consulting einen globalen Anteil voll elektrifizierter Fahrzeuge von 19 Prozent berechnet. Das bezieht sich auf 118 Mio. Neuzulassungen, die gegenüber 2017 weitgehend stabil bleiben sollen. Sie sprechen darüber hinaus von 64 Prozent weniger Wertschöpfung im Fertigungsprozess beim reinen Elektroantrieb und 24 Prozent höherer Wertschöpfung beim Plug-in-Hybrid.

In diesem Szenario können wegfallende Bereiche in der Fertigung potenziell über neue Anforderungen kompensiert werden. Effizienzverbesserungen bei den verbleibenden Verbrennungsmotoren und Getrieben durch optimierte Oberflächen, die Reduzierung von Geräuschemissionen, der Schutz vor Bauteilverschleiß, der im Hybrid durch das Umschalten von Elektroantrieb auf Verbrennungsmodus bei schneller Fahrt umso intensiver auftritt, die Neuauslegung von Bremssystemen, die wegen der hohen Batteriegewichte benötigt wird, – dies alles verlangt neue bzw. veränderte Produktionsprozesse. Hinzu kommt die flächendeckende Ausrüstung mit Turboladern. Auch für die Fertigung elektrischer Schlüsselkomponenten wie Batterien und Traktionsmotoren, aber auch der Leistungselektronik, werden neue komplexe Produktionssysteme benötigt.


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