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maschine+werkzeug 04/2015

Robuste Spindel, hohe Genauigkeit

Technik - Maschinen

Bohren/Fräsen - Mit dem Kauf eines Horizontal-Bohrwerks des Typs KCR 150 von Union Chemnitz hat die MAP Maschinen- und Apparatebau Produktions GmbH ihre Produktionsprozesse weiter optimieren können.

Vielfältig einsetzbar

Die KCR 150 wird bei MAP vielfältig eingesetzt. Es werden unter anderem Komponenten für Tagebaumaschinen, Windkraftgeneratorgehäuse, sonstige Windkraftkomponenten und diverse andere Bauteile für den Bereich Elektromaschinenbau bearbeitet. Laut Geschäftsführer Holger Pleske ist hierbei größte Präzision erforderlich. »Bei unseren Werkstücken müssen wir vor allem Form-Lage-Toleranzen einhalten. Hier liegen wir oft im Bereich von drei bis fünf hundertstel Millimetern. Dies gelingt uns mit der KCR 150 dank des Tragbalkens und der robusten Spindel ohne Probleme«.

Gerade im Vergleich mit osteuropäischen Wettbewerbern sei die Qualität der Bearbeitung ein entscheidendes Kriterium, das für MAP spreche. »Unsere Kunden sind auch bereit, einen leicht höheren Stückpreis zu zahlen, wenn die ganze Fertigungskette optimal abgestimmt ist und die Qualität der Bearbeitung stimmt«, erklärt Pleske.

Als Lohnbearbeiter steht bei MAP auch die Effizienz der Maschine im Mittelpunkt. »Dank der hohen Produktivität der KCR 150 und geringeren Investitionskosten gegenüber der PCR erreichen wir mit der Maschine einen niedrigeren Stundensatz und können so unseren Kunden entsprechend niedrigere Preise anbieten«, zeigt sich der MAP-Geschäftsführer zufrieden. 46 kW Antriebsleistung, 2094 Nm Drehmoment und bis zu 3000 U/min garantieren die effektive und kraftvolle Zerspanung. Ein Werkzeugwechsler mit 60 Plätzen tauscht automatisch zwischen den einzelnen Bearbeitungsgängen die Werkzeuge und steigert ebenfalls die Effizienz der Maschine. Durch den hohen Automatisierungsgrad des Bohrwerks können die komplexen Werkstücke, deren Bearbeitung teilweise bis zu einer Woche dauert, vollautomatisch bearbeitet werden, ohne dass der Bediener manuell eingreifen muss.

Mit einer umfangreichen Bediener- und Programmierschulung in Rathenow am Bohrwerk wurden die Mitarbeiter von MAP trainiert, sodass die Maschine optimal genutzt werden kann. Holger Pleske erläutert: »Wir haben drei spezialisierte Maschinenbediener, um in drei Schichten mit dem Bohrwerk zu arbeiten. Alle drei sind von dem Bohrwerk absolut überzeugt.«

Seit August 2013 ist die KCR nun bei MAP in Betrieb. Holger Pleske zieht eine positive Bilanz, denn das Bohrwerk läuft zu seiner absoluten Zufriedenheit und erfüllt alle Anforderungen. »Der Service von Union Chemnitz ist ausgezeichnet. Die Servicetechniker sind immer schnell vor Ort, wenn einmal eine Kleinigkeit anfällt. Unser Schlosser, der für die Instandhaltung zuständig ist, steht im engen Kontakt mit den entsprechenden Fachleuten bei Union Chemnitz, die ihm alle anstehenden Fragen schnell und zuverlässig beantworten«.

Neben der PCR 150 und der KCR 150 wird zukünftig noch ein weiteres Bohrwerk bei MAP im Einsatz sein. MAP erhielt von einem anderen Unternehmen der Neuenhauser-Gruppe ein gebrauchtes Union-Chemnitz-Bohrwerk zur Werkstückbearbeitung.

www.union-machines .com

  • Die KCR 150 mit ausgefahrenem Tragbalken und robustem Aufspanntisch.

    Die KCR 150 mit ausgefahrenem Tragbalken und robustem Aufspanntisch.

  • Das volleingehauste Bohrwerk KCR 150 von Union Chemnitz bearbeitet bei MAP verschiedenste Werkstücke.

    Das volleingehauste Bohrwerk KCR 150 von Union Chemnitz bearbeitet bei MAP verschiedenste Werkstücke.

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