nach oben
07.06.2018

Rapidtech+Fabcon 3D: Stratasys-Chef Scott Crump blickt in die Zukunft der Additiven Fertigung

3D-Druck-Pionier und Erfinder der Fused Deposition Modeling (FDM)-Technologie Scott Crump gab am 2. Tag der Fachmesse Rapidtech+Fabcon 3D Einblicke in das Additive Manufacturing der Zukunft.

Der Erfinder der Fused Deposition Modeling (FDM)-Technologie (Schmelzschichtung), einem Verfahren, das heute in 90 Prozent der 3D-Drucker weltweit zum Einsatz kommt, ist Mitgründer von Stratasys und heutiger Chief Innovation Officer des Unternehmens. Er nahm in seinem Keynote-Vortrag die Zuhörer mit auf eine Reise von seinem ersten 3D-Druck-Teil, einem Spielzeugfrosch für seine Tochter, über die Entwicklung erster prototypischer und industrieller Anwendungen bis hin zum Ausblick auf eine automatisierte skalierbare additive Fertigung, die weltweit an verteilten Standorten über Cloud-Lösungen realisiert wird.

  • Scott Crump ist Mitgründer von Stratasys und heutiger Chief Innovation Officer des Unternehmens. Bild: Messe Erfurt

    Scott Crump ist Mitgründer von Stratasys und heutiger Chief Innovation Officer des Unternehmens. Bild: Messe Erfurt

  • Scott Crump und Messechef Michael Kynast im Pressegespräch. Bild: Messe Erfurt

    Scott Crump und Messechef Michael Kynast im Pressegespräch. Bild: Messe Erfurt

  • Einblicke in das Additive Manufacturing der Zukunft erhielten die Besucher der Rapidtech + Fabcon 3D am zweiten Messetag (6. Juni 2018) der Internationalen Messe und Konferenz für additive Technologien beim Keynote-Vortrag von Scott Crump. Bild: Messe Erfurt

    Einblicke in das Additive Manufacturing der Zukunft erhielten die Besucher der Rapidtech + Fabcon 3D am zweiten Messetag (6. Juni 2018) der Internationalen Messe und Konferenz für additive Technologien beim Keynote-Vortrag von Scott Crump. Bild: Messe Erfurt

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen


Stratasys arbeitet am Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur, die den 3D-Druck von Teilen in beliebiger Varianz und Stückzahl sowie mit unterschiedlichen Materialien zuverlässig und in hoher gleichmäßiger Qualität erlaubt. Die optimale Verbindung von 3D-Drucklösungen mit den Möglichkeiten von Automatisierung und Industrie 4.0, die langfristig auch das Thema der Teilenachbearbeitung einbezieht, sowie die Weiterentwicklung im Materialbereich sieht Crump als wesentliche Aufgaben an, um additive Prozesse zukünftig noch schneller, reproduzierbarer und wirtschaftlicher zu gestalten und Großserienfähigkeit zu erreichen.

Das US-Unternehmen gehört zu den Vorreitern bei der Einführung des industriellen Additive Manufacturing und hat die Prozesse vor allem in der Zusammenarbeit mit der Automobil- und der Luftfahrtindustrie vorangetrieben. Mit über 200.000 installierten 3D-Druckern weltweit, davon etwa 45.000 für kommerzielle Anwendungen, zählt Stratasys zu den Marktführern.

Konkrete 3D-Druck-Anwendungen waren in der Messehalle 2 zu sehen. Die über 200 Aussteller begrüßten wie bereits am ersten Tag nahezu pausenlos Besucher zu Gesprächen an ihren Ständen. Vor allem neu ausstellende Maschinenbauunternehmen, die den Bereich der additiven Fertigung als weiteres Geschäftsfeld für sich erschließen, waren erfreut über den großen und fachkundigen Zuspruch. Dazu gehört Bosch Rexroth. Der Spezialist für Antriebs- und Steuerungstechnik stellt Automatisierungslösungen für das Additive Manufacturing vor. Mit einer vor Ort arbeitenden Fünf-Achs-Anlage, die ab- und auftragende Verfahren in einer mobilen Maschine kombiniert, zog der Hersteller parallelkinematischer multioptionaler Bearbeitungsmaschinen Metrom viel Aufmerksamkeit auf sich.

Erneut hochkarätig besetzt waren die verschiedenen Foren des Rapidtech-Fachkongresses. Auf der Anwendertagung, den Foren AM Science, 3D gedruckte Elektronik & Funktionalität sowie 3D Metal Printing wurden aktuelle Industrieanwendungen sowie neueste Forschungsergebnisse für viele Branchen vorgestellt. Dem Thema 3D-Druck im medizinischen Bereich widmete sich das neu konzipierte Forum Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik.

Der Abschlusstag der 15. Rapidtech + Fabcon 3D begann mit einem Keynote-Vortrag von Christoph Wangenheim vom GE-Unternehmen Baker Hughes. Er beleuchtete die Potenziale der additiven Fertigung für die Erdöl- und Erdgasbranche. Außerdem fand das Forum Luftfahrt statt. Fortgesetzt wurde die 3D Printing Conference, u. a. mit einem Keynote-Vortrag von Gijs van der Velden von MX3D, der sein Projekt einer additiv gefertigten Brücke aus Metall in Amsterdam vorstellen wird.

Unternehmensinformation

Messe Erfurt GmbH

Gothaer Str. 34
DE 99094 Erfurt
Tel.: 0361-400-0
Fax: 0361-400-1111

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

Design-Tipps für Direktes Metall-Lasersintern (DMLS)


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics
Suchalert speichern
© Fotolia.com/Zerbor

Wir benachrichtigen Sie per E-Mail über neue Suchergebnisse zu Ihrer Suchanfrage. Speichern Sie hierzu einfach Ihre aktuelle Suchanfrage in Ihrem persönlichen Profil.


So geht's