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maschine+werkzeug 03/2011

Qualität dank Top-Qualität

Extra

Fräsen - Spannsysteme von Allmatic-Jakob glänzen durch ihre Zuverlässigkeit, Langlebigkeit sowie durch gut dosierbare Spannkraft. Damit dies so bleibt, werden in der eigenen Produktion eigene Produkte und Top-Maschinen von Starrag-Heckert eingesetzt.

Horizontalbearbeitung von Unterteilen im Starrag-Heckert-Bearbeitungszentrum ›HEC 500 Atlethic‹. Die zu bearbeitenden Werkstücke sind auf insgesamt zwei X 2 TC-Allmatic-Spanner im Rücken an Rücken-Aufbau eingespannt.

Fertigungsaufträge bei Allmatic-Jakob generieren sich aus einem Mix von einer auf Erfahrung basierenden Wochenplanung und konkreten Bestellungen, die sowohl kurzfristiger Natur sind oder Sonderwünsche sein können. Wichtig ist, den Vorrat im Fertiglager in Grenzen zu halten. Genauso wichtig ist es jedoch, bei einer angemessenen Vorproduktion stets lieferbereit zu sein.

Folgender Fall soll dies erläutern: Es wird ein Spannsystem bestellt, bei dem Sonderwünsche zu realisieren sind. Da die Allmatic-Spannsysteme modular aufgebaut sind, wird zunächst ermittelt, welche Teile aus dem Standardprogramm eingesetzt werden können und welche Teile in der Konstruktion neu zu gestalten sind. Für die neu konstruierten Teile werden dann Werkstoffe, Abmaße, Belastungsangaben und vieles andere mehr vorgegeben. Josef Reuter, Programmierer bei Allmatic, beschreibt die Arbeitsschritte: »Das entsprechende Fertigteil kann ich am Monitor dreidimensional darstellen und zur Veranschaulichung in alle Richtungen drehen. Über das Fertigteil lege ich nun virtuell das Rohteil, um zu erkennen, wie das Teil zu bearbeiten ist. Um das Bearbeitungsprogramm zu erarbeiten, spanne ich auf meinem Bildschirm das virtuelle Rohteil auf die Spannvorrichtung im Maschinenraum.

Jetzt beginne ich mit der virtuellen Bearbeitung des Teils. Ich gebe die entsprechenden Werkzeuge, falls notwendig auch Sonderwerkzeuge, Vorschubgeschwindigkeiten und alle anderen Bearbeitungsdaten vor. Dabei entsteht das Bearbeitungsprogramm. Zum Schluss überprüfe ich, ob jegliche Kollisionsgefahr ausgeschlossen ist. Das fertige Bearbeitungsprogramm sende ich nun an den Leitrechner des Flexiblen Fertigungssystems.«

Im Leitrechner sind alle Fertigungsprogramme für die Bearbeitungszentren gespeichert. Der Leitrechner weiß auch, auf welcher Maschinenpalette welche zu bearbeitenden Teile aufgespannt sind. Diese Informationen teilen die Maschinenbediener dem Leitrechner über das Bedientableau mit. Entsprechend der abzuarbeitenden Fertigungsaufträge, die in der Regel für eine Woche vorgegeben werden, legt der Maschinenbediener selbstständig die Reihenfolge der Abarbeitung der Paletten fest. Auf diese Weise steuern die Mitarbeiter das Flexible Fertigungssystem so, dass es mit der höchsten Produktivität arbeitet.

Die zu bearbeitenden Rohteile holen sich die Maschinenbediener aus dem Lager, das nur wenige Meter vom Flexiblen Fertigungssystem entfernt ist. Über die beiden Rüstplätze, auf denen die Teile auf die Maschinenpaletten gespannt, umgespannt oder entladen werden, stellen die Maschinenbediener dem Flexiblen Fertigungssystem die zu bearbeitenden Teile bereit.

Im Palettenhandhabungssystem PHS-1500-L von Liebherr sind auf vier Regalzeilen insgesamt 56 Palettenstellplätze vorhanden. Ein Regalfahrzeug übernimmt die automatische Handhabung der Maschinenpaletten innerhalb des Automatisierungssystems. Es ver- und entsorgt die beiden Starrag-HeckertBearbeitungszentren HEC 500 Atlethic mit den auf Maschinenpaletten aufgespannten Teilen. Entsprechend der Prioritätenliste fördert das Regalbediengerät die Paletten vom Lager in den jeweiligen Maschinenraum.

Bevor der Leitrechner eine Palette zu einem der beiden Bearbeitungszentren schickt, überprüft er, ob im Turmmagazin des betreffenden Bearbeitungszentrums alle notwendigen Werkzeuge mit entsprechender Standzeit vorhanden sind. Wenn ja, schickt es die Palette zur Übergabe in den Maschinenraum und sendet gleichzeitig das zugehörige Bearbeitungsprogramm an die Maschinensteuerung. Falls Werkzeuge fehlen, wird automatisch ein optisches Signal aktiviert und die entsprechenden Werkzeuge auf dem Display des Turmmagazins angezeigt. In diesem Fall erhält eine andere Palette den Vorrang. Wichtig ist, dass die Maschine eine maximale Werkzeugeingriffszeit realisiert und kontinuierlich produziert. Deshalb lassen sich die Werkzeuge hauptzeitparallel ins Turmmagazin ein- und ausschleusen. Da bereits seit dreizehn Jahren gute Erfahrungen in der Schwerzerspanung mit zwei Heckert-Bearbeitungszentren CWK 500 gemacht wurden, stand für die Verantwortlichen von Allmatic-Jakob schnell fest, dass für das Flexible Fertigungssystem zwei Starrag-Heckert-Bearbeitungszentren eingesetzt werden.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Heckert GmbH

Otto-Schmerbach-Str. 15-17
DE 09117 Chemnitz
Tel.: 0371-8362-300
Fax: -398

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