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11.02.2019

Pumpenhersteller setzt auf Gussformen aus dem 3D-Drucker

Der indische Pumpenhersteller Kirloskar Brothers konnte die Lieferzeit tonnenschwerer Gussteile dank 3D-Druck immens verkürzen.

Die Herstellung von Modellen und Kernkästen kann beim traditionellen Formenbau Monate in Anspruch nehmen. Zudem können komplexe Geometrien nur beschränkt dargestellt werden. Um effizientere Produkte zu entwickeln und simultan Zeit einzusparen, suchte der indische Pumpenhersreller Kirloskar Brothers Limited KBL nach alternativen Fertigungsverfahren. Fündig wurde das Unternehmen beim 3D-Druck. Mit dieser Technik lassen sich Gussformen aus Sand schnell, werkzeuglos und am Stück produzieren. Das 3D-Drucksystem VX4000 von Voxeljet eignet sich dabei mit einer Bauraumgröße von 4 x 2 x 1 Meter gut für die Produkte von KBL.

  • Dieses Laufrad des indischen Herstellers Kirloskar Brothers Limited (KBL) wiegt 3,2 Tonnen, ist aus einem Guss und misst 2000 mm im Durchmesser. Bild: Voxeljet

    Dieses Laufrad des indischen Herstellers Kirloskar Brothers Limited (KBL) wiegt 3,2 Tonnen, ist aus einem Guss und misst 2000 mm im Durchmesser. Bild: Voxeljet

  • Unterkasten, Oberkasten und Kerne der Gussform in nur 70 Stunden mit dem 3D-Drucksystem VX4000 von voxeljet hergestellt. Der klassische Formenbau benötigt bis zu acht Wochen. Bild: Voxeljet

    Unterkasten, Oberkasten und Kerne der Gussform in nur 70 Stunden mit dem 3D-Drucksystem VX4000 von voxeljet hergestellt. Der klassische Formenbau benötigt bis zu acht Wochen. Bild: Voxeljet

  • Ober- und Unterkasten sowie die Kerne sind aus Quarzsand gedruckt. In der Nachbearbeitung erhalten sie eine feuerfeste Schlichtung, um der hohen thermischen Belastung beim Stahlguss standzuhalten. Bild: Voxeljet

    Ober- und Unterkasten sowie die Kerne sind aus Quarzsand gedruckt. In der Nachbearbeitung erhalten sie eine feuerfeste Schlichtung, um der hohen thermischen Belastung beim Stahlguss standzuhalten. Bild: Voxeljet

  • Die Schaufeln des Laufrades sind zweigteilt. Dadurch gibt das Wasser seine nahezu gesamte Bewegungsenergie an das Laufrad ab. Bild: Voxeljet

    Die Schaufeln des Laufrades sind zweigteilt. Dadurch gibt das Wasser seine nahezu gesamte Bewegungsenergie an das Laufrad ab. Bild: Voxeljet

  • Die Gussform wurde von KBL Experten fachmännisch konstruiert und zusammengesetzt. Insgesamt wog die Gussform 5700 kg. Bild: Voxeljet

    Die Gussform wurde von KBL Experten fachmännisch konstruiert und zusammengesetzt. Insgesamt wog die Gussform 5700 kg. Bild: Voxeljet

  • Konventionell gefertigter Gusskern (links) und ein 3D-gedruckter Monoblock Kern (rechts). Bild: Voxeljet

    Konventionell gefertigter Gusskern (links) und ein 3D-gedruckter Monoblock Kern (rechts). Bild: Voxeljet

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Im Falle einer Pelton Turbine konnten Ober- und Unterkasten sowie die 18 Gusskerne der Sandgussform in gerademal 72 Stunden gedruckt werden. Ein großer Vorteil des Voxeljet-3D-Drucks: Es werden gießereiübliche Materialien wie Quarzsand und Furanharz zum verkleben des Sandes eingesetzt. So war außer des üblichen Schlichtens keine weitere Nachbearbeitung der 5.700 Kilogramm schweren Gussform notwendig. Nach dem 3D-Druck und dem Entfernen des nicht verdruckten Sandes ist die Gussform montagefertig und kann direkt für den Metallguss vorbereitet werden. Die Erfahrung und Fachexpertise der KBL-Mitarbeiter waren beim Design und der Zusammensetzung der Gussform essentiell.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

voxeljet AG

Paul-Lenz-Straße 1a
DE 86316 Friedberg, Bay
Tel.: 0821-7483-0
Fax: -111

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