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maschine+werkzeug 10/2015

Präzise und tief bohren

Technik - Maschinen

Erodieren - Wenn es um besonders schwierige Bohrungen geht, hat sich das elektroerosive Bohren als vorteilhafte Bearbeitungsmethode bewährt. Entsprechende Anlagen hierfür bietet Heun seinen Kunden.

Beispiele für geeignete (oben links) und ungeeignete (Bildmitte) Technologie beim elektroerosiven Bohren in Hartmetall

Beispiele für geeignete (oben links) und ungeeignete (Bildmitte) Technologie beim elektroerosiven Bohren in Hartmetall

Ausgefeilte Steuerung

Christian Heun führt aus: »Im Rahmen dieser Entwicklungen haben wir auch unsere Steuerungs- und Regelungstechnologie entscheidend weiterentwickelt.« Ein wesentlicher Schritt war beispielsweise die Entwicklung einer auf einem Industrie-PC mit Windows basierenden Steuerungssoftware, die Mitarbeitern eine ausgereifte, auf leichte Bedienbarkeit hin optimierte Bedieneroberfläche bietet.

Diese Oberfläche ist hardwareunabhängig, sodass der Bediener auch nach Austausch des Computersystems durch eine modernere Einheit in gewohnter Weise weiterarbeiten kann. Da die Steuerung über genormte Schnittstellen verfügt, sind die Programmierung über zentrale Server, eine Einbindung in Netzwerke, die Kommunikation mit übergeordneten Prozesssteuerungen in Fertigungsstraßen oder auch eine Fernwartung per Internet problemlos möglich.

Ein technischer Durchbruch gelang mit der Entwicklung des sogenannten ›Y-Generators«, der bis zu 80 Ampere liefern kann. Diese äußerst kompakte Einheit kann über kurze Leitungswege nahe der Erodierachse adaptiert werden. Diese Einheit verfügt über programmierbare, schnelle Pulsgeber sowie über Sensorik, die den Prozessablauf mit hoher Taktfolge überwacht und optimiert. Auch besondere Situationen wie das Anbohren in steilem Winkel können durch entsprechende Einstellung der Prozessparameter berücksichtigt werden.

Neu ist die selektive Erkennung eines Bohrungsdurchbruchs. Dadurch lässt sich dieser durch automatische Anpassung der Parameter optimal durchfahren. Zudem kann dies über die Steuerung mit den CAD-Daten des Bauteils verknüpft werden, um beispielsweise ein Anbohren von Rippen oder Innenwänden nach Durchbruch in einen Hohlraum zu verhindern.

Selbst für einfache Systeme sei laut Heun die Um- und Nachrüstung mit zahlreichen Optionen und Zusatzsystemen möglich. Dazu gehören Automatisierungskomponenten wie Nullpunktspannsysteme, Elektrodenwechsler, Spezialausführungen für die Bearbeitung von Hartmetallen oder Zwei-Achs-Indexer für schwere Werkstücke bis 150 Kilogramm für die Bearbeitung unter extremen Bearbeitungswinkeln. Der bereits erwähnte Y-Generator ermöglicht die Steigerung der Erodierleistung um 30 Prozent.

Als besonderer Vorteil für die Anwender erweist sich auch die robuste und langlebige Ausführung der Mechanik der Heun-Anlagen. Die Achssysteme sind so solide konstruiert, dass sich Überholungen sowie Nachrüstungen auch noch nach vielen Jahren lohnen. Um dem Kunden Wartezeiten zu ersparen, wird oft so vorgegangen, dass Heun die Altanlage zurückkauft und der Kunde im Gegenzug eine bereits fertig modernisierte Anlage übernimmt.

www.heun-gmbh.de


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Unternehmensinformation

Heun Funkenerosion GmbH

Lange Hecke 4
DE 63796 Kahl a Main
Tel.: 06188-910-510
Fax: 06188-910-540

Internet:www.heun-gmbh.de
E-Mail: info <AT> heun-gmbh.de



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