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maschine+werkzeug 04/2017

Neue Konzepte mit Mehrwert

Markt

Hausmesse - Unter dem Motto ›Made to work‹ gab es bei den Heller-Werktagen einige Highlights: zum Beispiel das neue Bearbeitungszentrum ›HF 5500‹ oder die Heller-Services.

Bei den Heller-Werktagen stellte Heller erstmals die ›HF 5500‹ vor. Das neue Bearbeitungszentrum eignet sich für die dynamische Fünf-Seiten- und die simultane Fünf-Achs-Bearbeitung. Möglich wird diese Dynamik durch eine fünfte Achse im Werkstück.

  • Bei den Heller-Werktagen konnten sich die Besucher darüber informieren, wie Lösungen von Heller Mehrwert schaffen.

    Bei den Heller-Werktagen konnten sich die Besucher darüber informieren, wie Lösungen von Heller Mehrwert schaffen.

  • Die ›HF 5500‹, ein universelles Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum, hat eine horizontale Spindel für schnelle Werkzeugwechsel und bietet kurze Nebenzeiten.

    Die ›HF 5500‹, ein universelles Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum, hat eine horizontale Spindel für schnelle Werkzeugwechsel und bietet kurze Nebenzeiten.

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Heller setzt dabei auf die bewährte Kinematik mit drei Linear-achsen in X, Y und Z sowie zwei direkt angetriebene, dynamische Rundachsen in A und B. Im Gegensatz zu vergleichbaren Maschinen hat Heller nach eigenen Angaben mit einem Gegenlager ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Durch dieses Gegenlager in Kombination mit einem Axial-Radiallager wird auch bei großer Belastung eine hohe Steifigkeit erreicht.

Mehrfach-Aufspannung

Eine weitere Neuerung: Während bei herkömmlichen Fünf-Achs-Bearbeitungszentren häufig von einer Einzelteilspannung ausgegangen wird, hat Heller bei der HF-Baureihe die Möglichkeit zur Mehrfachaufspannung oder der Aufnahme sehr großer Bauteile geschaffen.

Die Störkontur hat der Hersteller bei der HF 5500 mit 800 Millimetern Höhe und 900 Millimetern Durchmesser gegenüber der HF 3500 um 27 Prozent vergrößert. Trotz dieser großen Störkontur kommt es kaum zu Einschränkungen der Freiheitsgrade und die Spindel ist von 30 bis -120 Grad schwenkbar.

Von der Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit dieser Bearbeitungszentren konnten sich die Besucher vor Ort überzeugen. Bearbeitet wurde unter anderem ein Bauteil aus 1.2312 mit einem 100-Millimeter-Planfräser. Mit einer Zustellung von 3,5 Millimetern und einer Eingriffsbreite von 75 Millimetern wurde ein Zerspanvolumen von 470 cm3 erreicht.

Heller hat die HF-Baureihe in erster Linie für Maschinenbauer und Automobilzulieferer entwickelt. Deshalb wird sie mit vier unterschiedlichen Arbeitseinheiten, mit HSK-63- oder HSK-100-Werkzeugaufnahmen, als Tischmaschine oder mit Palettenwechsler angeboten. Dass Produktivität und Transparenz fester Bestandteil von Industrie 4.0 sind, machte Bernd Zapf, Leiter New Business & Technology, mit seinem Vortrag ›Heller4Industry – Mehrwert für die Zukunft‹ deutlich. Bei diesem Begriff unterscheidet das Unternehmen die drei Themenfelder Heller4Operation, Heller4Services und Heller4Performance.

Heller4Operation beschreibt die einfache Bedienung, die Individualisierung der Produkte und die Einbindung in ERP- oder CAD-/CAM-Systeme. Bei Heller4Services stehen die Reduzierung von Stillstandzeiten, die vorbeugende Instandhaltung und die Auswertung von Maschinendaten im Vordergrund. Mit Heller4Performance verspricht der Hersteller Mehrwert in der Maschine. Dazu gehören die werkstückbezogene Optimierung der Maschine und die Erweiterung des Funktionsumfangs. So können die Effektivität und die Produktivität der Bearbeitungszentren erhöht werden.

Diese Industrie-4.0-Funktionen werden bei Heller künftig durch den Anschluss der Maschine und ein Netzwerk über eine Kommunikationsbox an der Maschine gestaltet. Heller4Performance enthält die Maschinen-analyse für eine Prozess- und Performance-Optimierung, eine zeitsynchrone Auskopplung von Echtzeitdaten ins Internet sowie die Auswertung und Darstellung, beispielsweise über eine Internet-Plattform.

So lassen sich zum Beispiel Werkzeugbahnen inklusive der Toleranzen, in denen ein Werkzeugabtrag erwartet wird, darstellen. Danach wird das Werkstück auf der Maschine abgefahren. Die Daten, die dabei entstehen, werden direkt in eine Cloud übertragen. So können bereits im konstruierten Werkstück die tatsächlich gefahrenen Bahnen des Werkzeugs visualisiert und vor dem ersten Span beurteilt werden, ob die Maschine dazu in der Lage ist.


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Unternehmensinformation

Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH

Gebrüder-Heller-Straße 15
DE 72622 Nürtingen
Tel.: 07022-77-0
Fax: -5000

Redaktion Lerch

Reutestraße 29
DE 70794 Filderstadt
Tel.: 0711-41487-55
Fax: -54

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