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17.02.2017

Neue Generation von Drahterodiermaschinen

Seit einem Vierteljahrhundert entwickelt der Schärfspezialist Vollmer Erodiertechnologien, die bisher in Maschinen mündeten, deren Namen mit Q begannen. Jetzt wird aus dem Q ein V: Die VPulse 500 ist das Nachfolgemodell der QWD-Maschinen und verfügt serienmäßig über eine Technologie, mit der sich PKD-bestückte Werkzeuge in hoher Qualität und Produktivität fertigen lassen.

Das verstellbare Bedienpult mit Touchscreen bietet eine benutzerfreundliche Menüführung und intuitive Bedienung, so dass selbst komplexe Aufgaben nach kurzer Einarbeitung gelingen. Vermessen und erodiert werden die PKD-Werkzeuge in einer Aufspannung, wobei die simultane Bahninterpolation in fünf CNC-Achsen die exakte Bearbeitung von Fräsern, Bohrern oder Stufenwerkzeugen gewährleistet. Bearbeitet wird in fliegender Aufspannung oder optional mit einer Gegenspitzeneinheit für die Bearbeitung zwischen den Spitzen.

  • Aus Q wird V – die neue Generation der Vollmer Drahterodiermaschinen heißt VPulse 500 und löst die bisherigen Maschinen der QWD-Reihe ab. Bild: Vollmer

    Aus Q wird V – die neue Generation der Vollmer Drahterodiermaschinen heißt VPulse 500 und löst die bisherigen Maschinen der QWD-Reihe ab. Bild: Vollmer

  • Der Draht der Vollmer Drahterodiermaschine VPulse 500 wird dicht an das Werkstück geführt, bis ein Funke überspringt und das PKD-Material abträgt. Bild: Vollmer

    Der Draht der Vollmer Drahterodiermaschine VPulse 500 wird dicht an das Werkstück geführt, bis ein Funke überspringt und das PKD-Material abträgt. Bild: Vollmer

  • Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe: „Mit der VPulse 500 beginnt für uns eine neue Ära des Drahterodierens, nicht nur was Technologie und Einsatz betrifft, sondern auch was die Namensgebung angeht.“ Bild: Vollmer

    Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe: „Mit der VPulse 500 beginnt für uns eine neue Ära des Drahterodierens, nicht nur was Technologie und Einsatz betrifft, sondern auch was die Namensgebung angeht.“ Bild: Vollmer

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Herzstück und Pulsgeber der neuen VPulse 500 ist die Generatortechnologie „VPulse EDM". Der neu entwickelte Hochleistungsgenerator sorgt für eine höhere Abtragsleistung oder eine verbesserte Oberflächenqualität. Wie bei den bisherigen QWD-Maschinen fungiert auch bei der VPulse 500 der Erodierdraht als Elektrode. Der Draht wird so dicht an das Werkstück geführt, dass ein Funke zwischen Elektrode und Werkstück entsteht, der das Material an der PKD-bestückten Schneidkante abträgt. Dank des feinen Erodierdrahts lassen sich komplexe Geometrien und kleinste Innenradien präzise bearbeiten - also Strukturen, wie sie für Stufen- oder Glockenwerkzeuge typisch sind.

Die integrierte Technologiedatenbank der VPulse 500 erleichtert das Handling von vorkonfigurierten Parametern und erhöht die Benutzerfreundlichkeit durch eine schnelle Auswahl des materialspezifischen Bearbeitungsprogramms. Je nach Anforderungen eines Werkzeugherstellers kann die Technologiedatenbank individuell erweitert werden.

Intelligente Automatisierungslösungen ermöglichen einen Mehrschichtbetrieb der Drahterodiermaschine sowie den mannlosen Einsatz am Wochenende. Werkstückspeicher für die VPulse 500 gibt es für 16, 28 und 65 Werkstücke. Mit der Vollmer Maschine lassen sich PKD-Werkzeuge bis zu einem Gewicht von 25 Kilogramm bearbeiten. Platz im Innenraum finden Werkstücke mit Längen bis zu 500 Millimetern und Durchmessern bis 320 Millimetern.

„Mit der VPulse 500 beginnt für uns eine neue Ära des Drahterodierens, nicht nur was Technologie und Einsatz betrifft, sondern auch was die Namensgebung angeht“, sagt Dr.-Ing. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „Das V steht für Vollmer, der zweite Teil des Namens beschreibt die Technologie. Pulse bezieht sich auf die Generatortechnologie der VPulse 500, die den beschleunigten Takt für den Erodierprozess vorgibt.“

Unternehmensinformation

Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH

Ehinger Str. 34
DE 88400 Biberach
Tel.: 07351-571-0
Fax: -130

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