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16.05.2018

Nachfrage nach deutschen Werkzeugmaschinen weiter gestiegen

Laut VDW ist der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im ersten Quartal 2018 um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Während die Bestellungen aus dem Inland um 39 Prozent zulegten, wuchsen die Auslandsorders um 15 Prozent.

„Unsere Branche ist 2018 weiterhin sehr dynamisch unterwegs“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), das Ergebnis. „Damit setzt sich die herausragende Entwicklung des vergangenen Jahres nahtlos fort. Die Inlandsbestellungen bleiben das Zugpferd. Sie wachsen weit mehr als doppelt so stark wie die Auslandsnachfrage“, so Schäfer weiter. Zerspanung und Umformung trugen laut VDW gleichermaßen zum Bestellwachstum des ersten Quartals bei. Die Kapazitäten waren demnach zu 93,4 Prozent ausgelastet.

  • Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Bild: VDW

    Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Bild: VDW

  • Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). Bild: VDW

    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). Bild: VDW

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Produktion soll 2018 nochmals um 7 Prozent steigen

Die Hochkonjunktur in nahezu allen Anwenderindustrien weltweit hatten Produktion und Auftragseingang bereits im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch getrieben. Mit einem Plus von 7 Prozent hatte die Produktion 2017 die 16-Milliarden-Euro-Marke überschritten. „Basierend auf einem hohen Auftragszuwachs im vergangenen Jahr, der weiter tragen wird, sehen wir auch für 2018 Potenzial für einen höheren Produktionszuwachs als noch im Februar erwartet und steigern unsere Produktionsprognose von 5 auf nochmals 7 Prozent Zuwachs“, erläutert Schäfer vom VDW.

Die Branche geht davon aus, dass die Weltwirtschaft weiterhin ein gutes Umfeld für die Investitionen der Industrie bietet. Der Nachfrageaufschwung steht auf einem breiten Fundament, sowohl auf Technologien als auch auf Märkte bezogen. Hohe Kapazitätsauslastung erfordert Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen. „Wenn Engpässe in der Fertigung, beim Personal und bei den Zulieferungen nicht allzu gravierend werden, sollte dieses ehrgeizige Ziel gut zu schaffen sein“, sagt VDW-Geschäftsführer Schäfer abschließend.

Unternehmensinformation

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: +49 - 69 - 756081 0
Fax: 0069-756081-11

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