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maschine+werkzeug 05/2018

Nach Maß positionieren

Extra Automatisierung

Werkzeug Aufnahme - Für Schleifmaschinenbauer Strausak, Roboterhersteller Stäubli und Messgerätelieferant Heidenhain war das Einstecken von Werkzeugen in die Werkzeugaufnahme mit Roboterarm nicht einfach. Doch sie meisterten die Aufgabe.


Wenig Platz im Arm

Dank des induktiven Messprinzips bauen die Drehgeber sehr kompakt, was sie für die beengten Platzverhältnisse im Roboterarm prädestiniert. Denn der geringe Platzbedarf des Roboterarms im Maschinenraum war für Strausak ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Lieferanten: »Wir wollten den Roboterarm unbedingt in den bestehenden, schon ziemlich vollen Maschinenraum integrieren. Dafür musste seine Kinematik die volle Beweglichkeit in einem sehr kleinen Volumen ermöglichen. Außerdem sollte der Roboterarm in seiner Ruheposition den Zugang zum Arbeitsraum nicht einschränken«, erläutert Alexandre Condrau.

Die Aufgabe konnten die Partner Strausak und Stäubli nicht zuletzt auch dank der Drehgeber von Heidenhain nahezu perfekt lösen. Der Roboterarm ist in seiner Ruheposition kaum sichtbar, so versteckt schmiegt er sich in eine Ecke des Maschinenraums. »Der Maschinenbediener hat beim Einrichten der Maschine völlig freien Zugang zum Maschinenraum. Während der Bearbeitung stört nichts seine Sicht auf den Schleifvorgang«, freut sich Alexandre Condrau über die gelungene Integration. »Trotzdem erreicht der Arm problemlos die Paletten und die Werkzeugaufnahme.«

»Viele unserer Kunden sind Kleinunternehmer, ja sogar Einmannbetriebe. Sie brauchen eine Technik, die möglichst einfach zu bedienen ist und sie bei ihren Aufgaben maximal entlastet. Das haben wir mit dem Roboter erreicht«, beschreibt Alexandre Condrau.

Aber Strausak sieht noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten, die die Kunden noch stärker entlasten können: »Derzeit arbeiten wir daran, dass der Roboter nachfassen und nachschieben kann, wenn er sehr lange Werkzeuge in die Werkzeugaufnahmen einsetzt«, sagt Alexandre Condrau.

»Außerdem wäre es für viele unserer Kunden interessant, wenn der Roboter nicht nur die Werkzeuge, sondern auch die Aufnahmen wechseln könnte«, blickt Alexandre Condrau in die Zukunft. Damit könnten dann Werkzeuge mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern ohne zwischenzeitliches manuelles Einrichten der Werkzeugaufnahme bearbeitet werden.

www.heidenhain.de

  • Der Stäubli-Roboterarm automatisiert die Bestückung der Werkzeugaufnahme in der Strausak-Schleifmaschine. Bild: Heidenhain

    Der Stäubli-Roboterarm automatisiert die Bestückung der Werkzeugaufnahme in der Strausak-Schleifmaschine. Bild: Heidenhain

  • Um auf der dicht bestückten Palette – hier für 150 Werkzeuge mit zehn Millimeter großem Durchmesser – ein Werkzeug zu greifen, muss der Roboterarm ganz genau geführt werden. Bild: Heidenhain

    Um auf der dicht bestückten Palette – hier für 150 Werkzeuge mit zehn Millimeter großem Durchmesser – ein Werkzeug zu greifen, muss der Roboterarm ganz genau geführt werden. Bild: Heidenhain

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Unternehmensinformation

Dr. Johannes Heidenhain GmbH Optik und Elektronik

DE 83301 Traunreut
Tel.: 08669-31-0
Fax: -38609

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