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10.02.2020

Metav 2020 zeigt Entwicklungen im 3D-Druck

Auf der Metav erleben Fachbesucher in der Additive Manufacturing Area die gesamte Bandbreite der 3D-Druck-Verfahren.

Seit mehreren Jahren erfährt die additive Fertigung einen neuen Hype. Zahlreiche Betriebe haben in Maschinen investiert und sich an dem innovativen Herstellungsverfahren probiert. Nach Testläufen mit nicht selten kostenintensiven Lernkurven stehen nun zunehmend belegbare Erfolge im Fokus. Die nachfolgenden praxisnahen Anwendungen zeigen, dass die Technologie immer weiter in das zerspanende Produktionsumfeld vordringt.

  • Langzeitbelichtung eines Planetengetriebes im Entstehungsprozess: In einem Metallpulverbett wird das Bauteil mit einem Laser Schicht für Schicht aufgebaut. Bild: Fraunhofer ILT, Aachen

    Langzeitbelichtung eines Planetengetriebes im Entstehungsprozess: In einem Metallpulverbett wird das Bauteil mit einem Laser Schicht für Schicht aufgebaut. Bild: Fraunhofer ILT, Aachen

  • Beim 3D-Druck sind besondere Anforderungen bei der Spanntechnik zu berücksichtigen, unter anderem hohe Temperaturen – von AMF speziell auf die additive Fertigung abgestimmte Nullpunktspannmodule erfüllen die Bedingungen und beschleunigen zudem die Rüstprozesse. Bild: AMF

    Beim 3D-Druck sind besondere Anforderungen bei der Spanntechnik zu berücksichtigen, unter anderem hohe Temperaturen – von AMF speziell auf die additive Fertigung abgestimmte Nullpunktspannmodule erfüllen die Bedingungen und beschleunigen zudem die Rüstprozesse. Bild: AMF

  • Detailaufnahme des 3D-gedruckten Kühlmittel-Aufsatzes, der für eine strömungsoptimierte Zuführung an der Schneide sorgt. Bild: Horn/Sauermann

    Detailaufnahme des 3D-gedruckten Kühlmittel-Aufsatzes, der für eine strömungsoptimierte Zuführung an der Schneide sorgt. Bild: Horn/Sauermann

  • Für die prozesssichere Spankontrolle und hohe Standzeiten bieten die baden-württembergischen Werkzeugspezialisten für ihr Reibsystem additiv hergestellte Kühlmittelscheiben an. Bild: Horn/Sauermann

    Für die prozesssichere Spankontrolle und hohe Standzeiten bieten die baden-württembergischen Werkzeugspezialisten für ihr Reibsystem additiv hergestellte Kühlmittelscheiben an. Bild: Horn/Sauermann

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Additive Fertigung kommt in ganz unterschiedlicher Weise zum Einsatz. Dabei kristallisiert sich im Umfeld der Metallzerspanung vor allem die Flexibilität bei der Kühlschmierstoff (KSS)-Führung heraus. „Hierbei sind Verfahren zum Drehen mit KSS-Aufsatz oder bei schmalen Werkzeugen in der Anwendung, bei denen konventionell keine Innenkühlung eingebracht werden kann“, berichtet Dr. Matthias Luik, Forschungs- & Entwicklungsleiter bei Paul Horn. Aktuellstes Produkt mit einer 3D-Druck-Komponente der Werkzeugspezialisten aus Tübingen ist die KSS-Verteilerscheibe für ein Reibwerkzeug. Beim Additive Manufacturing (AM) gilt es dabei, einige Besonderheiten zu beachten. „Wegen dem anschließenden Zerspanen der Funktionsflächen sind entsprechende Strukturen zu schaffen, mit denen die Werkstücke gespannt werden können. Darüber hinaus sind Eigenspannungen zu berücksichtigen, die zum Verzug der Bauteile führen. Hier ist dann insbesondere die Bauteillage im Arbeitsraum mitentscheidend“, weiß Dr. Luik.

Durch die hochvariablen Einsatzmöglichkeiten beim AM werden sich aufgrund der Nachfrage in Zukunft immer mehr Teile wirtschaftlich interessant herstellen lassen. Um die spanende Arbeit gering zu halten, wird sich in vielen Fällen eine Hybridbauweise als vorteilhaft herausstellen, bei der konventionell gefertigte Elemente mit additiv hergestellten Komponenten kombiniert werden. Die Tübinger Werkzeugspezialisten stehen als Metav-Aussteller für Expertengespräche dafür gerne zur Verfügung.


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