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maschine+werkzeug 07/2012

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Beschichtung belasteter Teile

Additive Fertigung – Das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TU München hat im Rahmen des von der bayerischen Forschungsstiftung geförderten Forschungsverbundes For-Layer das additive Fertigungsverfahren Strahlschmelzen zur Multimaterialverarbeitung weiterentwickelt.

Für die Produktionstechnik lassen sich gegenwärtig zwei wesentliche Entwicklungsbereiche identifizieren. So wird auf der einen Seite die Zukunft des produzierenden Gewerbes maßgeblich durch die sogenannten Megatrends bestimmt. Hierzu lassen sich unter anderem, der demografische Wandel, die Ressourcenverknappung sowie die Dynamisierung der Produktlebenszyklen zählen.

Neben diesen global wirkenden Faktoren können auf der anderen Seite auch marktspezifische Veränderungen erkannt werden. So rückt der Kunde zunehmend in den Fokus der individuell auf ihn abgestimmten Produkte. Die dadurch zunehmende Produktvarianz spiegelt sich auch in der Anzahl der Werkzeuge wider. Neben der Quantität der Werkzeuge steigt auch die Komplexität, bedingt durch Funktionsintegration (zum Beispiel strömungsoptimierte Kühlkanäle), um Kosten beziehungsweise Zeiten zu minimieren.

Für qualitativ hochwertige Produkte sind meist Beschichtungen unerlässlich. Die große geometrische Komplexität limitiert jedoch den Einsatz konventioneller Beschichtungstechnologien und verhindert so effiziente Werkzeuge und Bauteile. So ist eine flexible und wirtschaftliche Fertigung von komplexen und funktionsoptimierten Bauteilen und Werkzeugen in Zukunft unabdingbar. Die additive Fertigung besitzt zur Erfüllung dieser Anforderungen alle Möglichkeiten.

  • Prozessablauf des Strahlschmelzprozesses. Dieser Prozessablauf wird sequenziell so lange wiederholt, bis das fertige Bauteil aus der Anlage entnommen werden kann.

    Prozessablauf des Strahlschmelzprozesses. Dieser Prozessablauf wird sequenziell so lange wiederholt, bis das fertige Bauteil aus der Anlage entnommen werden kann.

  • Minimierte Massen durch Strukturleichtbau, Optimierung von Spritzgusszyklen durch konturnahe und strömungsoptimierte Kühlkanäle sowie Funktionsintegration anhand zweier Spiralfedern.

    Minimierte Massen durch Strukturleichtbau, Optimierung von Spritzgusszyklen durch konturnahe und strömungsoptimierte Kühlkanäle sowie Funktionsintegration anhand zweier Spiralfedern.

  • Exemplarisches Multimaterialbauteil, bestehend aus Warmarbeitsstahl (Substrat) und Hartmetall (Beschichtung).

    Exemplarisches Multimaterialbauteil, bestehend aus Warmarbeitsstahl (Substrat) und Hartmetall (Beschichtung).

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Unternehmensinformation

iwb Anwenderzentrum Augsburg Technische Universität München

Beim Glaspalast 5
DE 86153 Augsburg
Tel.: 0821-56883-0
Fax: -50

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